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Sprüche über Probleme

574 Sprüche — Seite 26

  1. Manchmal breitet die Seele einen Schleier über die Wahrheit, weil sie nur so zu überstehen ist.

    — Else Pannek

  2. Mit Menschen in Not soll man nicht diskutieren; man soll ihnen helfen.

    — Dr. Carl Sonnenschein

  3. Ein Leidenskapitel muss jedes rechte Menschenleben haben, sonst wird nichts Rechtes daraus.

    — Carl Hilty

  4. Ratschläge sind viel leichter als Geduld im Leid.

    — Euripides

  5. Manchen Wohltäter verwirrt das Leid der anderen derartig, dass er nicht weiß, wo er seine Tasche hat.

    — Georg Christoph Lichtenberg

  6. Aus keiner Gefahr rettet man sich ohne Gefahr.

    — Nicolaus Machiavelli

  7. Es ist besser, sich von Zweifeln beunruhigen zu lassen, als lange im Irrtum zu verweilen

    — Alessandro Manzoni

  8. Sich abschließen heißt sich einmauern, und sich einmauern ist Tod.

    — Theodor Fontane

  9. Es verliert die schwerste Bürde des Lebens die Hälfte ihres Drucks, wenn man von ihr reden kann.

    — Jeremias Gotthelf

  10. Das Leiden soll uns in die Höhe tragen.

    — Anselm von Canterbury

  11. Gott schickt am End uns Leiden, auf dass uns diese Welt, wenn wir nun von ihr scheiden, nicht mehr so mächtig hält.

    — Justinus Andreas Christian Kerner

  12. Viele Tränen sind Perlen, die nicht gehoben wurden.

    — Peter Sirius

  13. Dem frohen Tage folgt ein trüber, doch alles wiegt zuletzt sich auf.

    — August von Platen

  14. Wir haben Staub aufgewirbelt und beschweren uns darüber, dass wir nichts sehen können.

    — George Berkeley

  15. Die Fehler gehören zum Leben wie der Schatten zum Licht.

    — Friedrich Georg Jünger

  16. Nichts ist so stark wie die Notlage, weil alle ihr sich unterwerfen.

    — Thales von Milet

  17. Der Schmerz ist für eine tiefe Seele wie ein Stein, der in einen Brunnen fällt; er wird nie mehr herausgehoben.

    — Eleonore van der Straten-Sternberg

  18. Mutig ist, wer weiß, dass vor ihm eine Gefahr liegt, sich aber dennoch mit ihr auseinandersetzt.

    — Xenophon

  19. Es gibt keinen unerträglichen Schmerz. So lange er empfunden wird, wird er ertragen. Ist er wirklich unerträglich, so bricht er das Herz physisch oder moralisch.

    — Richard Rothe

  20. Einer schlechten Sache müssen ihre Gegner nur unbegrenzten Spielraum lassen, sich selbst zugrunde zu richten.

    — Richard Rothe