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Januar Sprüche

1553 Sprüche — Seite 39

  1. Hat Martin einen weißen Bart, wird der Winter lang und hart. (11. Nov.)

  2. Ziehen die Spinnen ins Gemach, kommt gleich der Winter nach.

  3. Läßt der November viel Füchse bellen, wird der Winter viel Schnee bestellen.

  4. An St. Vinzent da hat der Winter noch kein End. (22. Jan.)

  5. Am Tage Pauli Bekehr, der halbt Winter hin, der halbe Winter her. (25. Jan.)

  6. St. Blasius ist auf Trab und stößt dem Winter die Hörner ab. (03. Feb.)

  7. Ist's an Apollonia feucht, der Winter sehr spät entweicht. (09. Feb.)

  8. Ist's in den zwölf Nächten wild, sind sie milden Winter Bild.

  9. Es hat noch kein Wolf einen Winter gefressen.

  10. Hat der Bauer Haarausfall, ist's im Winter warm im Stall!

  11. Stirbt der Bauer im Oktober, braucht er im Winter keinen Pullover!

  12. Wer im Sommer Weißkraut klaut hat im Winter Sauerkraut

  13. Wie viel Tage der erste Schnee auf der Erde, soviel Winter kommen

  14. Steht im Winter noch das Korn ist es wohl vergessen wor'n

  15. Gegen die Obrigkeit und den Winter kommt keiner an

  16. Ursula will uns sagen, bald könnt' das Feld Schnee tragen. (21. Okt.)

  17. Simon und Judas, die zwei, führen oft den Schnee herbei. (28. Okt.)

  18. Hält St. Andrä den Schnee zurück, so schenkt er reiches Saatenglück. (30. Nov.)

  19. Antonius mit dem weißen Bart, regnet's nicht, er mit dem Schnee nicht spart. (17. Jan.)

  20. St. Agatha die Gottesbraut, macht, dass Schnee und Eis gern taut. (05. Feb.)

  21. Lichtmess im Schnee - Palmsonntag im Klee.

  22. März ohne Schnee tut den Saaten weh.

  23. Bringt der April noch Schnee und Frost, gibt's wenig Heu und sauren Most.

  24. Ist es grün zur Weihnachtszeit, fällt Schnee auf die Ostereier. (25. Dez.)

  25. Dezember kalt mit Schnee gibt Korn auf jeder Höh'.

  26. Nichts ist so schwarz wie die Nacht, nichts so weiß wie der Schnee gemacht. Vielmehr müssen wir begreifen, dass die Welt ganz grau mit Streifen!

  27. Kinder leckt man nicht aus Schnee.

  28. Ich wollte gern ein Kränzlein binden, konnt aber keine Blumen finden. Der Schnee hat alles zugedeckt, und die Blümchen sind versteckt.

  29. Bleibt der Schnee zunächst mal liegen, hat der Bauer nichts zu pflügen.

  30. Es kommt alles an den Tag, auch die Wahrheit, die unterm Schnee verborgen lag.

  31. Aus Schnee kann man keinen Brei kochen, aus Sand keinen Strick drehen.

  32. Hat's auf dem Hofe Schnee und Eis fliegt's Bäuerlein gern auf'n Steiß

  33. Mutterliebe ist warm, auch der eisigste Schnee tut ihr nichts

    Felicitas Rose