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Januar Sprüche

1553 Sprüche — Seite 7

  1. Der Mensch - ein Exempel der beispiellosen Geduld der Natur.

    Christian Morgenstern

  2. Natur wiederholt ewig in weiterer Ausdehnung denselben Gedanken. Darum ist der Tropfen ein Bild des Meeres.

    Christian Friedrich Hebbel

  3. Der glücklichste Mensch ist derjenige, der von der Natur die Verehrung lernt.

    Ralph Waldo Emerson

  4. Wenn es donnert an Kunigund, bleibt das Wetter lange bunt. (03. März)

  5. Die Sonne droben ist ein großer Blick der Liebe; Gott schaut mit diesem Blick uns an.

    Christoph A. Tiedge

  6. Wenn die Kuh am Himmel schwirrt, hat sich die Natur geirrt.

  7. Weshalb können wir denn nicht natürlich sein? Oh, ich weiß sehr wohl, uns fehlt nur der Mut.

    Jens Peter Jacobsen

  8. Der Glaube ist das Wissen, dass es Meer geben muss, wenn man einen Bach sieht.

  9. Den Garten des Paradieses betritt man nicht mit den Füßen, sondern mit dem Herzen.

    Bernhard von Clairvaux

  10. Ist um St. Martin der Baum schon kahl, macht der Winter keine Qual. (11. Nov.)

  11. Die Liebe sammelt die zerstreuenden Strahlen des Horizontes in einen Brennpunkt.

    Johann Nepomuk Nestroy

  12. Furzt der Ochse hemmungsfrei, gibt's Smogalarm der Stufe Drei.

  13. Fällt der Bauer von der Leiter, find' der Ochs dies äußerst heiter!

  14. Dem Landmann tut's das Herz zerreissen, sieht er das Huhn aufs Sofa scheißen

  15. Ursula beginn, zeigt auf den Winter hin. (21. Okt.)

  16. Wer an Christian säet Lein, bringt schönen Flachs in seinen Schrein. (03. April)

  17. Der heilige Ambrosius, schneit oft dem Bauern auf den Fuß. (04. April)

  18. Scharren die Mäuse tief sich ein, wird ein harter Winter sein.

  19. Nebelt es an St. Cleophas, wird der ganze Winter nass. (25. Sept.)

  20. Wenn die Magd nach Knoblauch stinkt, der Knecht sie auch im Dunkeln find!

  21. Baut der Knecht beim Ernten Scheiß, kriegt er vom Bauern Feldverweis!

  22. Sein Name lautet nicht länger 'wilder Hund', sondern 'bester Freund'

    Rudyard Kipling

  23. Der Arzt soll die Kraft und die Natur der Krankheit im Ursprung suchen, denn den Rauch vom Feuer sollen wir nicht löschen, sondern allein das Feuer

    Philippus Theophrastus Paracelsus

  24. Wer Dornen säht, darf sein Zelt nicht barfuß verlassen.

  25. Sei wie der Bambus. Beuge und biege dich anmutig, und du wirst niemals brechen.

  26. Der Mensch ist nur ein Schilfrohr, das schwächste in der Natur. Aber ein Schilfrohr, das denkt.

    Blaise Pascal

  27. Vergiss nicht, dass jede Wolke, so schwarz wie sie ist, dem Himmel zugewandt, doch ihre Sonnenseite hat

    Friedrich Wilhelm Weber

  28. Wer im Juni einen hebt, hat den Maibock überlebt

  29. Rülpst im Stalle laut der Knecht, wird sogar den Säuen schlecht.

  30. Raucht die Kuh wie ein Kamin, ist Kurzschluss in der Melkmaschin!

  31. Willst den Nachbarn glücklich seh'n, darfst nicht in die Sonn' ihm steh'n.

  32. Hohle Köpfe klappern am meisten.

  33. Selbst in kleinsten Tautropfen kann sich die ganze Sonne widerspiegeln.

  34. Möge das neue Jahr nur gute Tage für dich haben. Mögen dieses Haus und alle, die in ihm wohnen, im neuen Jahr mit Gottes Liebe gesegnet sein.

  35. Kleine Samen flach bedeckt, große Samen tief versteckt.

  36. Der Gang der Jahreszeiten ist ein Uhrwerk, wo ein Kuckuck ruft, wenn es Frühling wird.

    Georg Christoph Lichtenberg

  37. Flüsse und Berge altern nicht.

  38. Es gibt keine noch so schöne Rose, die nicht zur Hagebutte wird.

  39. Mit Blitzen kann man die Welt erleuchten, aber keinen Ofen heizen.

    Christian Friedrich Hebbel

  40. Nicht durch die Kraft höhlet der Tropfen den Stein, sondern durch häufiges Fallen.

    Ovid