gratis-spruch.de Logogratis-spruch.de

Sprüche über Geist

508 Sprüche — Seite 5

Was den Menschen über das bloß Gegebene hinausdenken lässt, wird seit jeher mit dem Geist verbunden. In ihm liegen Schärfe des Verstandes, schöpferische Vorstellung, Urteilskraft und jene Freiheit, die nicht nur reagiert, sondern entwirft. Darum ist dieses Thema von besonderer Tiefe für Kultur, Erkenntnis und Selbstverständnis.

Seine Größe zeigt sich nicht in Lautstärke, sondern in Klarheit, Weite und Unabhängigkeit des Denkens. Die Sprüche zu diesem Thema beleuchten Einsamkeit und Genialität, Bildung und Einbildung und machen deutlich, wie viel Verantwortung in geistiger Kraft liegen kann.

  1. Die Frau ist die Gefährtin des Mannes, mit den gleichen geistigen Fähigkeiten begabt.

    — Mahatma Gandhi

  2. Die Gelegenheit bedarf eines bereiten Geistes.

    — Louis Pasteur

  3. Es gibt keinen zuverlässigeren Beweis für Geistesgröße als wenn man sich durch nichts, was einem begegnen kann, in Aufruhr bringen lässt.

    — Seneca

  4. Solange sich ein Mensch einbildet, etwas nicht zu können, solange ist es ihm unmöglich es zu tun.

    — Baruch de Spinoza

  5. Während man dem Geist immer mehr Nahrung gibt und die Köpfe erhellt, lässt man nicht selten das Herz erkalten.

    — Gottfried Keller

  6. Ein wirklich eigener Gedanke ist immer noch so selten wie ein Goldstück im Rinnstein.

    — Christian Morgenstern

  7. Zum Lachen braucht es immer ein wenig Geist; das Tier lacht nicht.

    — Gottfried Keller

  8. Bücher sind die Vermächtnisse, die ein großer Geist der Menschheit hinterläßt.

    — Joseph Addison

  9. Die Wahrheit ist die Sonne des Geistes

    — Marquis de Vauvenargues

  10. Das Schicksal will, dass die großen Begabungen für gewöhnlich eher Rivalen als Freunde sind, sie wachsen und leuchten für sich aus Furcht, einander zu beschatten. Die Schafe müssen sich zusammenrotten …

    — Antoine de Rivarol

  11. Man vermag nichts mit seiner Intelligenz, wenig mit seinem Geist, alles mit seinem Charakter.

    — Nicolas Chamfort

  12. Das Gesicht ist das Abbild des Hirns, die Augen sein Berichterstatter.

    — Marcus Tullius Cicero

  13. Meinung wird letztlich durch Gefühle und nicht durch den Intellekt bestimmt.

    — Herbert Spencer

  14. Der menschliche Geist kann mit dem Körper nicht absolut zerstört werden, sondern es bleibt von ihm etwas übrig, das ewig ist.

    — Baruch de Spinoza

  15. Jedes Ich ist Persönlichkeit, folglich geistige Individualität

    — Jean Paul

  16. Der Verkehr mit den großen Geistern der Vergangenheit durch ihre Bücher ist einer der edelsten Genüsse. Wir leben mit ihnen wie mit Freunden, wir bewundern und lieben sie, als wenn sie leibhaftig un …

    — Gustav Freytag

  17. Wenn ein Buch weder dem Geist zu nützlichen Betrachtungen, noch dem Herzen zu guten Entschließungen Gelegenheit gibt, ist es ein unnützes Buch.

    — Gotthold Ephraim Lessing

  18. Die Arbeit, die tüchtige, intensive Arbeit, die einen ganz in Anspruch nimmt mit Hirn und Nerven, ist doch der größte Genuß im Leben.

    — Rosa Luxemburg

  19. Es ist ein gewisses Verhältnis nötig zwischen denen, die vornehmlich zum Denken, und zwischen jenen, die vornehmlich zur Tätigkeit geneigt sind.

    — Henry Thomas Buckle

  20. Die Dauer aller Bücher wird weder durch freundschaftliche, noch feindliche Bemühungen bestimmt, sondern durch ihr eigenes spezifisches Gewicht oder durch den inneren Wert ihres Inhaltes für den unwand …

    — Ralph Waldo Emerson