gratis-spruch.de Logogratis-spruch.de

Sprüche über Geist

508 Sprüche — Seite 3

Was den Menschen über das bloß Gegebene hinausdenken lässt, wird seit jeher mit dem Geist verbunden. In ihm liegen Schärfe des Verstandes, schöpferische Vorstellung, Urteilskraft und jene Freiheit, die nicht nur reagiert, sondern entwirft. Darum ist dieses Thema von besonderer Tiefe für Kultur, Erkenntnis und Selbstverständnis.

Seine Größe zeigt sich nicht in Lautstärke, sondern in Klarheit, Weite und Unabhängigkeit des Denkens. Die Sprüche zu diesem Thema beleuchten Einsamkeit und Genialität, Bildung und Einbildung und machen deutlich, wie viel Verantwortung in geistiger Kraft liegen kann.

  1. Jedes Mal, wenn du dich aufrichtig freust, schöpfst du Nahrung für den Geist

    — Ralph Waldo Emerson

  2. Der Gelehrte studiert die Natur nicht, weil das etwas Nützliches ist. Er studiert sie, weil er daran Freude hat, und er hat Freude daran, weil sie so schön ist. Wenn die Natur nicht so schön wäre, so …

    — Henri Poincaré

  3. Die unzureichende Sinneswahrnehmung widerlegt die Unendlichkeit nicht.

    — Giordano Bruno

  4. Höchste Geistes- und Seelenbildung bekundet es, alles in seiner Muttersprache sagen zu können.

    — Georg Friedrich Wilhelm Hegel

  5. Die kleinen Zimmer oder Behausungen lenken den Geist zum Ziel, die großen lenken ihn ab

    — Leonardo da Vinci

  6. Wenn ein überhäufter Schreibtisch ein Zeichen für einen überhäuften Geist ist - was zeigt dann ein leerer Schreibtisch?

  7. Wenn ich ein wenig Geld bekomme, kaufe ich mir davon Bücher. Wenn dann noch etwas übrig ist, kaufe ich mir Essen und Kleidung.

    — Erasmus von Rotterdam

  8. Werbung ist der Versuch, das Denkvermögen des Menschen so lange außer Takt zu setzten, bis er genügend Geld ausgegeben hat.

    — Ambrose Bierce

  9. Geistiges Leben läßt sich nicht mit körperlichem Maß messen.

    — Leo Tolstoi

  10. Die Raucher vernebeln nicht nur die Luft, sondern meist auch ihren Geist, und so kann man leichter mit ihnen fertig werden.

    — Konrad Adenauer

  11. Große Geister haben Ziele, andere haben Wünsche

    — Washington Irving

  12. Wenige Menschen können denken, aber alle wollen eine Meinung haben.

    — George Berkeley

  13. Wie es der Charakter der großen Geister ist, mit wenigen Worten viel zu sagen, so besitzen im Gegenteil die kleinen Geister die Gabe, viel zu sprechen und nichts zu sagen.

    — François de la Rochefoucauld

  14. Ein gescheiter Mensch muss so gescheit sein, Leute anzustellen, die viel gescheiter sind als er.

    — John F. Kennedy

  15. Der Mensch ist mir mit nichts auf der Welt zufrieden, ausgenommen mit seinem Verstand. Je weniger er hat, desto zufriedener.

    — August von Kotzebue

  16. Die Gedanken eines Menschen sind sein Königreich.

  17. Die geistige Unterwerfung beginnt mit der Übernahme der Fragestellung

    — Friedrich Georg Jünger

  18. Unglückliches Geschick der Menschen! Kaum ist der Geist zu seiner Reife gelangt, beginnt der Körper dahinzuwelken.

    — Charles-Louis de Montesquieu

  19. Schlauheit setzt dem Geist Grenzen; Schlauheit sagt einem was man nicht darf, weil es nicht schlau ist.

    — John Steinbeck

  20. Mit vielen Ideen ist man noch kein geistvoller Mann, mit vielen Soldaten noch kein guter Feldherr.

    — Nicolas Chamfort