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Sprüche über Welt

711 Sprüche — Seite 20

Weit mehr als bloße Umgebung ist die Welt der Raum, in dem Sehnsucht, Erfahrung und Erkenntnis aufeinander treffen. Sie erscheint groß und verwirrend, schön und unerbittlich zugleich und fordert den Menschen immer wieder heraus, seinen Platz in ihr zu verstehen. Darum wird sie in Sprüchen oft zugleich betrachtet und befragt.

Was dabei entsteht, ist keine Beschreibung von außen, sondern eine Auseinandersetzung von innen. Die Welt, über die nachdenkende Menschen schreiben, ist nie nur das, was vor Augen liegt – sie ist das, was ein Mensch in ihr erkennt, erträgt, bestaunt oder nicht versteht, und genau darin liegt der bleibende Wert dieser Gedanken.

  1. Mach es wie der Weihnachtsbär - der nimmt das Leben nicht so schwer, lässt keine Sorgen durch sein Fell, er liebt die Welt ganz warm und hell. Und sollte Sie mal dunkel sein, geniesst er sie bei …

  2. Ich denk an dich, wenn ein Regenbogen die Welt in buntes Licht taucht.

  3. Es gibt eine Vollkommenheit tief inmitten alles Unzulänglichen. Es gibt eine Stille, tief inmitten aller Ratlosigkeit. Es gibt ein Ziel, tief inmitten aller weltlichen Sorgen und Nöte.

    Buddha

  4. Ich bin der Überzeugung, dass es kaum jemanden gibt, dessen Intimleben die Welt nicht in Staunen und Horror versetzte, wenn es übers Radio gesendet werden würde.

    William Somerset Maugham

  5. Alle weltlichen Dinge sind nur ein Traum im Frühling. Betrachte den Tod als Heimkehr.

    Konfuzius

  6. Wenn ich bei meiner Liebsten bin, dann geht das Herz mir auf; dann bin ich reich in meinem Sinn und biet' die Welt zum Kauf.

    Christian Johann Heinrich Heine

  7. Im Weine wie spiegelt die Welt sich so schön! Wer fastet und klügelt, wird`s nimmer verstehn. Drum Flaschen entsiegelt und Herzen entzügelt und Geister beflügelt zu himmlischen Höhn!

    Paul Johann Ludwig von Heyse

  8. Durch die Arbeit entsteht aus einem Einfall die Welt

    Friedrich Dürrenmatt

  9. Eine Frau von Welt bleibt selten die Frau ihres Ehemannes.

    Carmen Sylva

  10. Was ein Mensch in der Welt auch tue, und sei es noch so weitwirkend: Hat er nicht seine Pflicht gegen seine Eltern erfüllt, so ist alles andere hinfällig.

    Solon

  11. Mensch, werde wesentlich, denn wenn die Welt vergeht, so fällt der Zufall weg, das Wesen, das besteht

    Angelus Silesius

  12. Und wenn wir die ganze Welt durchreisen, um das Schöne zu finden: Wir mögen es in uns tragen, sonst finden wir es nicht.

    Ralph Waldo Emerson

  13. Enten legen ihre Eier in Stille. Hühner gackern dabei wie verrückt. Was ist die Folge? Alle Welt ißt Hühnereier

    Henry Ford

  14. Die Welt ist rund und muss sich drehn, was oben war, muss unten stehn.

    Rudolf Baumbach

  15. Dass treulos ist die Welt, bleibt keinem Blick verborgen.

  16. Die Welt ist so leer, wenn man nur Berge, Flüsse und Städte darin denkt, aber hie und da jemand zu wissen, der mir uns übereinstimmt, mit dem wir auch stillschweigend fortleben, das macht uns dies …

    Johann Wolfgang von Goethe

  17. Das Leben ist eine Krankheit, die ganze Welt ein Lazarett, und der Tod ist unser Arzt.

    Christian Johann Heinrich Heine

  18. In dieser Welt gibt's immer Gefahren für die, die sich fürchten

    George Bernard Shaw

  19. Ihr werden die Kraft des Heiligen Geistes empfangen und werdet meine Zeugen sein bis an's Ende der Erde.

  20. Die Welt kann man nicht verändern, aber gewisse Sauereien kann man abstellen

    Georg Simmel