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Sprüche über Welt

711 Sprüche — Seite 7

Weit mehr als bloße Umgebung ist die Welt der Raum, in dem Sehnsucht, Erfahrung und Erkenntnis aufeinander treffen. Sie erscheint groß und verwirrend, schön und unerbittlich zugleich und fordert den Menschen immer wieder heraus, seinen Platz in ihr zu verstehen. Darum wird sie in Sprüchen oft zugleich betrachtet und befragt.

Was dabei entsteht, ist keine Beschreibung von außen, sondern eine Auseinandersetzung von innen. Die Welt, über die nachdenkende Menschen schreiben, ist nie nur das, was vor Augen liegt – sie ist das, was ein Mensch in ihr erkennt, erträgt, bestaunt oder nicht versteht, und genau darin liegt der bleibende Wert dieser Gedanken.

  1. s geht ungerecht zu auf dieser Welt: Ein Schurke darf sich jede Anständigkeit herausnehmen, ein anständiger Mensch aber nicht die kleinste Schurkerei.

    Mark Twain

  2. Der einzige Tyrann, den ich in dieser Welt anerkenne, ist die leise innere Stimme.

    Mahatma Gandhi

  3. Die Liebe ist die subtilste Macht der Welt.

    Mahatma Gandhi

  4. Sieh in der Welt dich um und lerne an anderer Weisheit; Aber im innersten Kern bleibe dir selber getreu.

    Heinrich Leuthold

  5. Dass so viel Ungezogenheit gut durch die Welt kommt, daran ist die Wohlerzogenheit schuld

    Marie von Ebner-Eschenbach

  6. Zwischen dem Genie und dem Wahnsinnigen ist die Ähnlichkeit, dass sie in einer andern Welt leben als der für alle vorhandenen.

    Arthur Schopenhauer

  7. Sich lieben heißt unaufhörlich gegen tausend verborgene Mächte kämpfen, die von uns oder von der Welt ausgehen. Kämpfen gegen andere Männer, andere Frauen.

    Jean Anouilh

  8. Ein großer Geist irrt sich so gut wie ein kleiner; jener, weil er keine Schranken kennt; und dieser, weil er seinen Horizont für die Welt nimmt

    Johann Wolfgang von Goethe

  9. Alle Dinge der Schöpfung sind heilig. Jeder Morgen ist heilig, jeder Tag ist heilig, denn das Licht des Tages wurde von Wankan Tanka, unserem Vater gesandt. Bedenkt, dass alle Geschöpfe dieser Welt …

  10. Streng genommen hat nur eine Sorte Bücher das Glück unserer Erde vermehrt: die Kochbücher.

    Joseph Conrad

  11. Mögest du die Widersprüche in der Welt auf dich wirken lassen und die richtige Antwort für dich finden. Mögest du lernen, deinem Selbst ein guter Freund zu sein.

  12. Man muss Glück schaffen, um damit gegen die Welt des Unglücks zu protestieren.

    Albert Camus

  13. Froh und glücklich machen, trösten und erfreuen ist im Grunde doch das Glücklichste und Beste, was der Mensch auf dieser Welt ausrichten kann.

    Adolph Kolping

  14. Durch nichts in der Welt ist so viel Unsinn verhindert worden wie durch fehlendes Geld.

    Charles de Talleyrand

  15. Man darf nie aufhören, sich die Welt vorzustellen, wie sie am vernünftigsten wäre.

    Friedrich Dürrenmatt

  16. Vom physikalischen Standpunkt existiert die Welt unabhängig vom menschlichen Bewusstsein.

    Albert Einstein

  17. Was wir heute tun, entscheidet, wie die Welt morgen aussieht.

    Boris Pasternak

  18. Die Welt vergöttert die Jugend, aber regieren lässt sie sich von den Alten.

    Henry de Montherlant

  19. Mehr als das Gold hat das Blei die Welt verändert, und mehr als das Blei in der Flinte jenes im Setzkasten der Drucker.

    Georg Christoph Lichtenberg

  20. Jeder Mensch schafft sich im Geiste eine Welt, in der er seinen Fähigkeiten nach im Mittelpunkt steht

    Kurt Tucholsky