Juli Sprüche
835 Sprüche — Seite 16
Eine kleine Reise tut gut, um die Welt zu erneuern.
— Marcel Proust
Das Zuhause ist keineswegs der einzige zivilisierte Ort in einer abenteuerlichen Welt, sondern der einzige unzivilisierte in einer Welt der Zwänge und Pflichten
— Gilbert Keith Chesterton
Treibe bei der Arbeit, aber nicht beim Essen.
Wer in ein Land reist, ehe er einiges von dessen Sprache erlernt hat, geht in die Schule, aber nicht auf Reisen.
— Francis Bacon
Eine Fahrt mit der Eisenbahn kann ich beim besten Willen nicht als Reise bezeichnen. Man wird ja lediglich von einem Ort zum anderen befördert und unterscheidet sich damit nur sehr wenig von einem Pak …
— John Ruskin
Geld ist geprägte Freiheit.
— Fjodor M. Dostojewski
Fünf Sonnenminuten im Alltag können mehr bedeuten als ein Sonnentag im Urlaub
Wo man isst, geh hinzu, wo man Geld zählt, geh hinweg
Zeitungsredakteure sollten keinen Urlaub nehmen. Entweder sinkt in ihrer Abwesenheit die Auflage, oder sie steigt; beides ist gleich schlimm.
— Mark Twain
Wer ganz mit seinem Schmerz allein, der lernt den Schmerz genießen.
— August von Platen
Man darf die Geister nicht einkerkern. Es ist an der Zeit, über die öffentlichen Dinge frei zu reden und zu schreiben. Siegen wird in jedem Fall nur die Wahrheit.
— John Milton
Es ist besser, Genossenes zu bereuen, als zu bereuen, dass man nichts genossen hat.
— Giovanni Boccaccio
Als deutscher Tourist im Ausland steht man vor der Frage, ob man sich anständig benehmen muß oder ob schon deutsche Touristen dagewesen sind.
— Kurt Tucholsky
So viel Nebel im Märzen steigen, so viel sich Wetter im Sommer zeigen.
Kunst ist Magie, befreit von der Lüge, Wahrheit zu sein.
— Theodor W. Adorno
Eine Reise gleicht einem Spiel. Es ist immer etwas Gewinn und Verlust dabei - meist von der unerwarteten Seite.
— Johann Wolfgang von Goethe
Gießt der St. Gall wie aus einem Fass, ist der nächste Sommer nass. (16. Okt.)
Am Neujahrstag kalt und weiß, wird der Sommer später heiß.
Junge Hähnchen, sanft gebraten, dazu kann man dringend raten.
— Wilhelm Busch
Sommer ist bei uns nur ein grün angestrichener Winter.
— Christian Johann Heinrich Heine
Das Leben muss wie ein kostbarer Wein mit gehörigen Unterbrechungen Schluck für Schluck genossen werden.
— Ludwig Andreas Feuerbach
Urlaubsreisen sind wie die Arbeit, von der man sich erholen will
— Kurt Tucholsky
Je freier die Wirtschaft, umso sozialer ist sie auch.
— Ludwig Erhard
Jede Leidenschaft, die Raum zum Genießen und Nachdenken läßt, ist keine starke Leidenschaft.
— Michel de Montaigne
Ein Dauerurlaub ist eine gute vorläufige Definition der Hölle.
— George Bernard Shaw
Wer Freiheit zugunsten von Sicherheit aufgibt, hat keines von beiden verdient.
— Benjamin Franklin
Wie sich die Sonne zum Frühling wendet, so auch unser Sommer endet. (20. März)
Ja! Ein göttlich Wesen ist das Kind, solang es nicht in die Chamäleonsfarbe der Menschen getaucht ist. Es ist ganz, was es ist, und darum ist es so schön. Der Zwang des Gesetzes und des Schicksals …
— Johann Christian Friedrich Hölderlin
Juli heiß - lohnt Müh' und Schweiß.
St. Julian zerbricht das Eis, bricht er's nicht, umarmt er es. (27. Jan.)
Juli kühl und naß - leere Scheunen, leeres Faß.
Ziehen Celsus schon die Schwalben fort, wird's bald kälter an dem Ort. (28. Juli)
Anna klar und trocken, machen den Bauern frohlocken. (26. Juli)
Auf Anna klar und rein, wird das Korn bald geborgen sein. (26. Juli)
Ist St. Anna erst vorbei, kommt der Morgen kühl herbei. (26. Juli)
Ist Jakobus am Ort, ziehen die Störche fort. (25. Juli)
Um Jakobi heiß und trocken, kann der Bauersmann frohlocken. (25. Juli)
Was die Hundstage gießen, müssen die Trauben büßen. (23. Juli - 24. August)
Regnet's am Maria Magdalena-Tag, folgt stets mehr regen nach. (22. Juli)
Maria Magdalena weint um ihren Herrn, drum regnet's an diesem Tage gern. (22. Juli)