Juli Sprüche
835 Sprüche — Seite 5
Zwang ist ein Übel; aber es besteht kein Zwang, unter Zwang zu leben.
— Epikur
Je tiefer wir das Leiden durchschauen, umso näher kommen wir dem Ziel der Befreiung vom Leiden.
— Dalai Lama
Fahrradfahren hat mehr für die Emanzipation der Frauen getan als alles andere in der Welt. Es gibt Frauen ein Gefühl der Freiheit und Selbstbestimmtheit.
— Susan Brownell Anthony
Wenn ein Paar Liebende einander versprechen, dass sie aneinander denken wollen, so versprechen sie sich eigentlich, dass sie atmen wollen.
— Christian Friedrich Hebbel
Hast du Glück in der Faust, so halte sie fest zu, denn es ist sehr schlüpfrig und lässt sich nicht gern wider Willen halten.
— Julius Wilhelm Zincgref
Freiheit und Whisky gehören zusammen
— Robert Burns
Ja, wer vom Schicksal ausersehen zu einem sturmbewegten Leben, dem darf kein Weib zur Seite stehn in seinem Kämpfen, seinem Streben
— Alexander Puschkin
Ein frei denkender Mensch bleibt nicht da stehen, wo der Zufall ihn hinstößt.
— Heinrich von Kleist
Es ist eine Forderung der Natur, dass der Mensch mitunter betäubt werde, ohne zu schlafen. Daher der Genuß im Tabakrauchen, Branntweintrinken, Opiaten.
— Johann Wolfgang von Goethe
Der Genuss des Humors setzt höchste geistige Freiheit voraus
— Christian Friedrich Hebbel
Versuche nie, ein Kamel von der Last seiner Höcker zu befreien, sonst befreist du es womöglich davon, ein Kamel zu sein
— Gilbert Keith Chesterton
Die Arbeit, die tüchtige, intensive Arbeit, die einen ganz in Anspruch nimmt mit Hirn und Nerven, ist doch der größte Genuß im Leben.
— Rosa Luxemburg
Wenn ich gut gegessen habe, ist meine Seele stark und unerschütterlich; daran kann auch der schwerste Schicksalsschlag nichts ändern.
— Jean-Baptiste Molière
Loslassen, was nicht froh sein lässt. Um Illusionen ärmer, an Gelassenheit reicher werden.
— Else Pannek
Trägheit ist vernichtend. In homöopathischer Dosis jedoch ein Genussmittel.
— Else Pannek
Altes Fleisch gibt fette Suppen
Gesund ist man erst, wenn man wieder alles tun kann, was einem schadet.
— Karl Kraus
Je freier man atmet, je freier man lebt.
— Theodor Fontane
Genuss ist der Beginn und das Ende eines gesegneten Lebens.
— Epikur
Gedanken sind zollfrei, aber man hat doch Scherereien.
— Karl Kraus
Erbitte dir zuerst Gesundheit, dann Wohlergehen, drittens ein frohes Herz und zuletzt, niemandes Schuldner zu sein.
— Philemon
Beim Essen kommt der Appetit, beim Lernen die Dummheit.
Es geht nicht darum, wie viel wir besitzen, sondern wie viel wir genießen, das sorgt für Glücksgefühl.
— Charles Haddon Spurgeon
Ich besitze nicht, damit ich nicht besessen werde.
— Antisthenes
Der Mäßige, das ist eigentlich der wahre Feinschmecker und Genussmensch.
— Emanuel Wertheimer
Wer ein lebenslängliches Glück mit einem schönen Weibe wünscht, gleicht einem Trinker, der den Geschmack des Weines dadurch dauernd zu genießen sucht, dass er seinen Mund immer voll davon behält.
— George Bernard Shaw
Demokratie und Freiheit sind nicht bloß Worte, sondern lebensgestaltende Werte
— Theodor Heuss
Ich war immer der Meinung, dass uneingeschränkte Redefreiheit auch die größte Sicherheit bedeutet. Narren muss man zum Reden auffordern, damit man sie erkennt.
— Woodrow Wilson
Nicht alles, was Genuss bereitet, ist auch wohltuend. Aber alles, was wohltuend ist, bereitet auch Genuss.
— Pythagoras
Man verschlafe ruhig die Hälfte des Lebens - man wird die andere Hälfte doppelt genießen.
— Carl Ludwig Schleich
Keine Regierung und keine Bataillone vermögen Recht und Freiheit zu schützen, wo der Bürger nicht imstande ist, selber vor die Haustüre zu treten und nachzusehen, was es gibt
— Gottfried Keller
Man lasse den guten Gedanke nur den Plan frei: sie werden kommen.
— Arthur Schopenhauer
Es bleibt der letzte und allgemeine Maßstab für den Wert eines Menschen, ob er auch der Andacht fähig, ob er seine Gedanken vom Staub des Alltags losmachen und eine Feierstille in sich erzeugen und wü …
— Paul Johann Ludwig von Heyse
Aus kleinen Brunnen trinkt man sich ebenso satt wie aus großen.
Fortuna lächelt, doch sie mag nur ungern voll beglücken: Schenkt sie uns einen Sommertag, so schenkt sie uns auch Mücken.
— Wilhelm Busch
Allen zugänglich und frei machen wollen wir die Wissenschaft, sie soll nicht länger in Fesseln geschlagen werden.
— Wilhelm Liebknecht
Was wir aufgeben, müssen wir mit freier Wahl aufgeben, nicht wie der Fuchs die Trauben.
— Gottfried Keller
Der Geizige hat keinen, der Verschwender einen unnützen Genuß von dem Seinen.
— Johann Peter Hebel
Der Mensch kommt fast nie aus Vernunft zur Vernunft.
— Charles-Louis de Montesquieu
Sieh, das ist Lebenskunst, vom schieren Wahn des Lebens sich befreien, fein hinzulächeln übers große Muss.
— Christian Morgenstern