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Juli Sprüche

835 Sprüche — Seite 8

  1. In der Fremde hört man mehr zu als zu Hause.

  2. Wo der Geldsack daheim ist, ist die Kunst verreiset.

    Friedrich von Logau

  3. Der längste Teil einer Reise – sagt man – ist das Durchschreiten der Haustür

    Marcus Terentius Varro

  4. Was mich hinaustreibt in die weite Welt, ist eben das, was so viele ins Kloster getrieben hat: die Sehnsucht nach der Selbstverwirklichung.

    Graf Hermann Keyserling

  5. Die Freiheit besteht in erster Linie nicht aus Privilegien, sondern aus Pflichten.

    Albert Camus

  6. Die Tugend des freien Menschen zeigt sich ebenso groß im Vermeiden wie im Überwinden von Gefahren.

    Baruch de Spinoza

  7. Der Gütige ist frei, auch wenn er ein Sklave ist. Der Böse ist ein Sklave, auch wenn er ein König ist.

    Augustinus

  8. Die Freiheit wächst im Quadrat der Entfernung von der Kaserne.

  9. Freiheit ist ein Gut, dessen Anwesenheit weniger Vergnügen bringt als seine Abwesenheit Schmerzen.

    Jean Paul

  10. Um fremden Wert willig und frei anzuerkennen und gelten zu lassen, muss man eigenen haben.

    Arthur Schopenhauer

  11. Die richtige Entscheidung habe ich getroffen, wenn ich aufatme, mich gerade mache und frei fühle.

    Else Pannek

  12. Die Armut hat ihre Freiheiten, der Reichtum seine Zwänge.

    Denis Diderot

  13. Ein gewisser Grad von Freiheit findet sich in jeder Staatsverfassung: der höchste Grad in keiner.

    Friedrich von Gentz

  14. Schönheit ist der Sinn der Welt. Schönheit genießen heißt: die Welt verstehen

    Otto Julius Bierbaum

  15. Dem Verschwender fehlt viel, dem Geizigen alles.

    Publius Syrus

  16. Worte sind das schlechteste Mittel, Schönheiten, die das Auge genossen hat, lebhaft wieder erstehen zu lassen.

    Otto Julius Bierbaum

  17. Jedes Ding wird mit mehr Genuss erjagt als genossen.

    William Shakespeare

  18. Zwei Dinge können im Alter Talent und Lebensgenuß zur Not ersetzen: Ruf oder Reichtum.

    Marquis de Vauvenargues

  19. Man sagt wohl von vielem Saufen, aber nicht von großem Durst

  20. Faule Eier und stinkende Butter gehören zusammen.

  21. Man kann das Gefühl zu gefallen genießen, solange man sicher ist, nicht nur vor allem sich selbst zu gefallen.

    Giacomo Leopardi

  22. Eine Mahlzeit ohne Wein ist wie ein Tag ohne Sonnenschein.

    Louis Pasteur

  23. Zu alt zum Arbeiten - zu jung zum Sterben - zum Reisen "T O P F I T" !

  24. Das Recht auf Dummheit gehört zur Garantie der freien Entfaltung der Persönlichkeit

    Mark Twain

  25. Was nützt die Freiheit des Denkens, wenn sie nicht zur Freiheit des Handelns führt.

    Jonathan Swift

  26. Es gibt kaum ein Wort heutzutage, mit dem mehr Mißbrauch getrieben wird als mit dem Worte "frei". Ich traue dem Wort nicht, aus dem Grunde, weil keiner die Freiheit für alle will; jeder will sie für s …

    Otto von Bismarck

  27. Wenn man große Mengen isst, so ist der Wohlgeschmack klein; wenn man kleine Mengen isst, ist der Wohlgeschmack groß.

  28. Die, die das Leben auf Reisen verbringen, erleben, dass sie viele Reisebekanntschaften haben, aber keine Freunde.

    Seneca

  29. Und wer, wie der Zugvogel, Rettung sucht durch Wechsel des Ortes, der findet sie nicht, denn für ihn ist die Welt überall gleich.

    Anton Tschechow

  30. Unsere Taten begleiten uns noch lange auf unserer Reise und was wir einmal waren, macht uns zu dem, was wir sind.

    George Eliot

  31. Der Unterschied zwischen Freiheit und Freiheiten ist so groß wie zwischen Gott und Göttern.

    Ludwig Börne

  32. Man ist in dem Maße zur Freiheit reif, als man zur Selbstkritik fähig ist.

    Martin Kessel

  33. Eine Frau kann das Leben einer Gefangenen führen. Eine Frau kann das Leben einer Prinzessin führen. Oder sie kann ihr eigenes Leben führen.

  34. Frühling ist ein Mädchen, Sommer eine Mutter, Herbst eine Witwe und Winter eine Stiefmutter.

  35. Der Sommer, der vergeht, ist wie ein Freund, der uns Lebewohl sagt.

    Victor-Marie Hugo

  36. Nur Einsamkeit ist Vollgenuss des Lebens

    August von Platen

  37. Alle Kreaturen Gottes sind wunderschön, manche schmecken nur besser als andere.

  38. Man muss die Bissen nicht größer machen als das Maul.

  39. Ab und zu ist es eine Freude, einen von Wein und Rosen rot gefärbten Tisch zu haben.

    Oscar Wilde

  40. Tee zu servieren, zeugt von Geschmack für das Erlesene, denn Tee macht gesellig und höflich, er ist anregend und bescheiden.

    John Galsworthy