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Juli Sprüche

835 Sprüche — Seite 21

  1. Fresser und Säufer verstehen nichts vom Essen und vom Trinken.

    Jean Anthelme Brillat-Savarin

  2. Ein echter Feinschmecker, der ein Rebhuhn verspeist hat, kann sagen, auf welchem Bein es zu schlafen pflegte.

    Jean Anthelme Brillat-Savarin

  3. Ich lebe von guter Suppe, nicht von schöner Sprache.

    Jean-Baptiste Molière

  4. Mit einem zufriedenen Geist hast Du genug, um das Leben zu geniessen.

    Titus Maccius Plautus

  5. Die, welche durch Geiz zu Reichtum gelangen, werden ihn nicht lange genießen

  6. Nicht hastig leben! Die Sachen zu verteilen wissen heißt, sie zu genießen verstehen.

    Baltasar Gracián y Morales

  7. Genießen wir, was uns der Tag beschert! Wer weiß, ob solch ein Tag uns wiederkehrt.

    Hafis

  8. Ein Gemisch aus Whisky und Soda verdirbt zwei gute Sachen.

    Charles Lamb

  9. Die unbändigen und stürmischen Genüsse des Lebens sind durch keinen Hauch von Sterblichkeit getrübt.

    Charles Lamb

  10. Kochen ist eine Kunst und eine gar edele.

    Henriette Davidis

  11. Genieße was du hast, als ob du noch heute sterben solltest, aber spar es auch, als ob du ewig lebtest. Der allein ist weise, der, beide eingedenk, im Sparen zu genießen, im Genuß zu sparen weiß.

    Christoph Martin Wieland

  12. Der Mensch soll aus Gesundheit freudig, aus Überzeugung mäßig und aus Verständnis gut essen.

    Carl Friedrich von Rumohr

  13. Nahrung, die nicht vor dir wegläuft und die dich nicht angreift, ist vermutlich gut verdaulich

    Christa Schyboll

  14. Köstliches iss noch am selben Abend, Ärger sprich erst am nächsten Morgen aus.

  15. Arbeit und Genuss sind Zwillingsbrüder, eins im andern lebend.

    Adolf von Wilbrandt

  16. Der Mensch ist nichts anderes, als er isst

    Carl Friedrich von Rumohr

  17. In der Musik zieht die Freude des Daseins bei einem Ohr hinein und beim andern Ohr hinaus.

    Otto Stössl

  18. An einem Rausch ist das schönste der Augenblick, in dem er anfängt.

    Claude Tillier

  19. Wer sein Leben zu einer Sache des Genusses macht, entwertet es zum bloßen Dasein.

    Ferdinand Ebner

  20. Übermäßiges Essen und Trinken tötet mehr Menschen als das Schwert.

    William Osler

  21. Man müsste die Liebe genießen, wie man Fisch isst: Ohne die Gräten zu schlucken.

    Alphonse Karr

  22. Es gibt keinen größeren Verschwender als den Geizhals. Er vergeudet sein Leben auf die Entbehrung dessen, was er weder genießen kann noch will.

    Joszef Freiherr von Eötvös

  23. Der Koch kann gebildet werden, der Bratkünstler wird geboren.

    Jean Anthelme Brillat-Savarin

  24. Wohl dem, der die Gegenwart als liebe Fortsetzung seiner Erinnerungen, als Richtschnur und Bürgschaft der Zukunft genießt.

    Theodor Toeche-Mittler

  25. Das Köstlichste nach den Frauen sind die Melonen.

    Chrétien-Guillaume de Lamoignon de Malesherbes

  26. Zu allem Genuss sind zwei Herzen notwendig, die sich lieben

    Johann Jakob Wilhelm Heinse

  27. Die Ruhe, die der Geist genießt, wenn er sich selbstgemäß leben darf, ist das einzig wahre, unzerstörbare Glück.

    Malwida von Meysenbug

  28. Genüsse sind eine Musik, bei der die Pausen die Hauptsache sind.

    Carl Ludwig Schleich

  29. Ein Stück Schwarzbrot und ein Krug Wasser stillen den Hunger eines jeden Menschen. Aber unsere Kultur hat die Gastronomie geschaffen.

    Honoré de Balzac

  30. Wer ganz genießt, der lebt wirklich!

    Karoline Friederike Louise M. von Günderrode

  31. Dass uns eine Sache fehlt, sollte uns nicht davon abhalten, alles andere zu genießen.

    Jane Austen

  32. Wieso gönnen wir uns den Genuss nicht sofort? Wie oft wird die Freude durch Vorbereitungen verdorben, durch törichte Vorbereitungen!

    Jane Austen

  33. Die kräftigste Gegenwirkung gegen die Entwicklung der Begehrlichkeit und Genußsucht ist die Gewöhnung an tüchtige Tätigkeit.

    Friedrich Paulsen

  34. Streiche die Phantasie fort und die meisten Genüsse unsres Daseins sind nicht des Erwähnens wert.

    Heinrich Martin

  35. Versprechen ist schon Geben, und Hoffen schon Geniessen!

    Jacques Delille