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Juli Sprüche

853 Sprüche — Seite 21

  1. Es ist ein großer Unterschied, ob ich lese zu Genuss und Belebung oder zur Erkenntnis und Belehrung.

    Johann Wolfgang von Goethe

  2. Der Schlaf ist das einzige Geschenk, das uns die Götter ohne Arbeit gaben, mit der Arbeit aber dreifach versüßen.

    Karl Julius Weber

  3. Hunger wandelt Bohnen in Mandeln.

  4. Unter der Tonkunst schwillt das Meer unseres Herzens auf wie unter dem Mond die Flut.

    Jean Paul

  5. Genieß die Gegenwart mit frohem Sinn, sorglos, was dir die Zukunft bringen werde; doch nimm auch bittern Kelch mit Lächeln hin - vollkommen ist kein Glück auf dieser Erde.

    Horaz

  6. Die Gegenwart, in der der Mensch lebt, wird nicht für ihn genußreich durch ruhigen Besitz des Erworbenen, sondern durch das Streben nach höheren Zielen.

    Friedrich Adolf Wilhelm Diesterweg

  7. Eine Frau ist nur eine Frau, aber eine gute Zigarre kann man rauchen.

    Rudyard Kipling

  8. Wie viel geht nicht vielen auf so langem Weg verloren: Gesundheit, Kräfte, selbst die Neigung und die Fähigkeit, Einfaches zu genießen.

    Alexander von Villers

  9. Es ist so leicht, sich behaglichen Genuss zu verschaffen, dass man nur Staunen muß, wie selten er zu finden ist.

    Alexander von Villers

  10. Wer sich darauf versteht das Leben zu genießen, muss keine Reichtümer anhäufen.

  11. Wenn man die Wahl hat zwischen Austern und Champagner, so pflegt man sich in der Regen für beides zu entscheiden.

    Theodor Fontane

  12. Wohl dem, der, ohne sich mit andern zu vergleichen, den Genuss hin nehmen kann, den die Natur mit der Selbstgemäßheit unzertrennlich verbunden hat!

    Johann Georg Adam Forster

  13. Mit Haben, Gewinnen, Besitzen, Genießen schließt der Ideenkreis eine Kette um den Menschen, die ihn an Staub und Erde fesselt.

    Johann Georg Adam Forster

  14. Etwas Ruhe zum Besinnen, — Jede Atempause feiern und genießen. — Wir wären besinnungslos ohne Ruhe uns zu besinnen.

    Else Pannek

  15. Geniesse mit Phantasie. Alle Genüsse sind letztlich Einbildung, und wer die beste Phantasie hat, hat den größten Genuss.

    Theodor Fontane

  16. Wenn Gott verboten hätte, Wein zu trinken, würde er dann diesen Wein so herrlich haben wachsen lassen?

    Armand Jean du Plessis, Herzog von Richelieu

  17. Jede Frau ist für gutes Essen anfällig.

    Giacomo Casanova

  18. Ich liebe alles, was alt: Alte Freunde, Zeiten, Bräuche, Bücher und Weine.

    Oliver Goldsmith

  19. Fresser und Säufer verstehen nichts vom Essen und vom Trinken.

    Jean Anthelme Brillat-Savarin

  20. Ein echter Feinschmecker, der ein Rebhuhn verspeist hat, kann sagen, auf welchem Bein es zu schlafen pflegte.

    Jean Anthelme Brillat-Savarin

  21. Ich lebe von guter Suppe, nicht von schöner Sprache.

    Jean-Baptiste Molière

  22. Mit einem zufriedenen Geist hast Du genug, um das Leben zu geniessen.

    Titus Maccius Plautus

  23. Die, welche durch Geiz zu Reichtum gelangen, werden ihn nicht lange genießen

  24. Nicht hastig leben! Die Sachen zu verteilen wissen heißt, sie zu genießen verstehen.

    Baltasar Gracián y Morales

  25. Genießen wir, was uns der Tag beschert! Wer weiß, ob solch ein Tag uns wiederkehrt.

    Hafis

  26. Ein Gemisch aus Whisky und Soda verdirbt zwei gute Sachen.

    Charles Lamb

  27. Die unbändigen und stürmischen Genüsse des Lebens sind durch keinen Hauch von Sterblichkeit getrübt.

    Charles Lamb

  28. Kochen ist eine Kunst und eine gar edele.

    Henriette Davidis

  29. Genieße was du hast, als ob du noch heute sterben solltest, aber spar es auch, als ob du ewig lebtest. Der allein ist weise, der, beide eingedenk, im Sparen zu genießen, im Genuß zu sparen weiß.

    Christoph Martin Wieland

  30. Der Mensch soll aus Gesundheit freudig, aus Überzeugung mäßig und aus Verständnis gut essen.

    Carl Friedrich von Rumohr

  31. Nahrung, die nicht vor dir wegläuft und die dich nicht angreift, ist vermutlich gut verdaulich

    Christa Schyboll

  32. Köstliches iss noch am selben Abend, Ärger sprich erst am nächsten Morgen aus.

  33. Arbeit und Genuss sind Zwillingsbrüder, eins im andern lebend.

    Adolf von Wilbrandt

  34. Der Mensch ist nichts anderes, als er isst

    Carl Friedrich von Rumohr

  35. In der Musik zieht die Freude des Daseins bei einem Ohr hinein und beim andern Ohr hinaus.

    Otto Stössl

  36. An einem Rausch ist das schönste der Augenblick, in dem er anfängt.

    Claude Tillier

  37. Wer sein Leben zu einer Sache des Genusses macht, entwertet es zum bloßen Dasein.

    Ferdinand Ebner

  38. Übermäßiges Essen und Trinken tötet mehr Menschen als das Schwert.

    William Osler

  39. Man müsste die Liebe genießen, wie man Fisch isst: Ohne die Gräten zu schlucken.

    Alphonse Karr

  40. Es gibt keinen größeren Verschwender als den Geizhals. Er vergeudet sein Leben auf die Entbehrung dessen, was er weder genießen kann noch will.

    Joszef Freiherr von Eötvös