Juli Sprüche
835 Sprüche — Seite 4
Bücher lesen heißt, wandern gehen in ferne Welten, aus den Stuben über die Sterne
— Jean Paul
Wenn der Wein gut ist, kommt der Durst mit dem Trinken.
Wohl oft fand ich, was Aug' und Herz ergötzte, doch nie, was meine Heimat mir ersetzte.
— Friedrich von Bodenstedt
Genieße das Leben, es ist später, als du denkst.
Der Appetit kommt beim Essen; der Durst schwindet beim Trinken.
— Francois Rabelais
Es steht dir frei, zu jeder Stunde dich auf dich selbst zurückzuziehen. Gönne dir das recht oft, dieses Zurücktreten ins Innere, und verjünge so dich selbst
— Mark Aurel
Es gibt keine aufrichtigere Liebe als die zum Essen.
— George Bernard Shaw
Der Wein ist die Erquickung des Herzens, wenn er aber ohnmässig getrunken wird, ist er der Tod der Seele.
— Abraham a Sancta Clara
Wir sollten auf die Lebensreise vor allem solche Dinge mitnehmen, die bei einem Schiffbruch mit uns gerettet werden können.
— Pindar
Gespräche sind wie Reisen zu Schiff.
— Nicolas Chamfort
Die Heimat des Abenteuers ist die Fremde.
— Emil Gött
Wer die Freiheit nicht im Blut hat, er nicht fühlt, was das ist; Freiheit - der wird sie nie erringen.
— Kurt Tucholsky
Nichts auf der Welt wird so gefürchtet wie der Einfluß von Männern, die geistig unabhängig sind
— Albert Einstein
Was ist das erste, wenn Herr und Frau Müller in den Himmel kommen? Sie bitten um Ansichtskarten.
— Christian Morgenstern
Der vernünftige Genuss der Gegenwart ist die einzig vernünftige Sorge für die Zukunft.
— Ludwig Andreas Feuerbach
Möge das Jahr dich reichlich beschenken mit Veilchen im Frühling, mit dem Bienengesumm im Sommer und mit rotwangigen Äpfeln im Herbst. Der Winter aber schenke dir die Kraft der Stille.
Das Erforschen eines neuen Gerichtes tut mehr für die menschliche Fröhlichkeit als das Erforschen eines neuen Sterns
— Jean Anthelme Brillat-Savarin
Es gibt keinen Menschen, der nicht die Freiheit liebte, aber der Gerechte fordert sie für alle, der Ungerechte nur für sich.
— Ludwig Börne
Der Schöpfer, der den Menschen zwingt, Nahrung aufzunehmen, um zu leben, ladet ihn durch Appetit dazu ein und belohnt ihn durch den Genuß.
— Jean Anthelme Brillat-Savarin
Glück ist nur möglich unter der Bedingung, dass man sich von allem persönlichen egoistischen Glück losmacht.
— Leo Tolstoi
Freiheit ist unteilbar. Ist nur einer unfrei, so sind alle versklavt.
— John F. Kennedy
Die Erziehung hat den Zweck, den Menschen zu einem selbständigen Wesen zu machen, das heißt zu einem Wesen von freiem Willen.
— Georg Friedrich Wilhelm Hegel
Denn wer begehrt, der fürchtet auch. Und wer in Furcht lebt, ist für mich nicht frei.
— Horaz
Als ob es eine Kunst wäre, mit viel Geld ein anständiges Mahl herzurichten! Kinderleicht ist das, der größte Esel bringt das zuwege. Wer sein Handwerk versteht, der braucht wenig Geld und kocht trotzd …
— Jean-Baptiste Molière
Ein Idealist ist ein Mann, der aus der Tatsache, dass die Rose besser riecht als der Kohl, darauf schließt, eine Suppe aus Rosen müsse auch besser schmecken.
— Ernest Miller Hemingway
Man sollte nicht Zeitvertreib, sondern Zeitgenuss sagen!
— Jean Paul
Das Leben ist so kurz, und die Menschen verstehen es nicht einmal, sich aus den doch noch bestehenden vierundzwanzig Stunden ein kleines, feines, flüchtiges Paradies zu machen!
— Peter Altenberg
Mögest Du warme Worte an einem kalten Abend haben, Vollmond in einer dunklen Nacht und eine sanfte Straße auf dem Weg nach Hause.
Wenn's an Alexius regnet, so fault das Getreide auf der Mauer. (17. Juli)
Die Siebenbrüder das Wetter machen, ob Sie nun weinen oder lachen. (10. Juli)
An St. Kilian säe Wicken und Rüben an. (08. Juli)
Der hl. St. Kilian stellt die ersten Schnitter an. (08. Juli)
Wenn du zum Wort nicht ohne Not, nicht ohne Hunger greifst zum Brot, bringt dir dein Reden nicht Verdruss, nie Unbehagen dein Genuss.
— Friedrich Rückert
Alles, was schön ist, das will so ein Mann genießen, und um es zu genießen, muss er es besitzen.
— John Knittel
Auch das noch musst du lernen, dankbar froh den guten Augenblick genießen
— Friedrich Halm
Nicht frei sind wir, zu hassen und zu lieben, dem Willen wird's vom Schicksal vorgeschrieben.
— Christopher Marlowe
Ich verwerfe die Ehe, weil sie zum Eigentum macht, was nimmer Eigentum sein kann: die freie Persönlichkeit; weil sie ein Recht gibt auf Liebe, auf die es kein Recht geben kann; bei der jedes Rech …
— Louise Franziska Aston
Der größte Sinnesgenuss, der gar keine Beimischung von Ekel bei sich führt, ist, im gesunden Zustande, Ruhe nach der Arbeit.
— Immanuel Kant
Einen Vaterlandsverräter entschuldigt weder die Willkür der Zeiten, noch die Gewohnheit, noch die Freiheit zu Verbrechen
— Francesco Petrarca
Um die Seele zu füllen, muss sie erst entleert werden.
— Thukydides