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Juli Sprüche

835 Sprüche — Seite 20

  1. An Maria Namen sagt der Sommer "Amen". (12. Sept.)

  2. Im Januar recht hoher Schnee heißt für den Sommer hohen Klee.

  3. Wie das Wetter um den Frühlingsanfang, so hält es sich den Sommer lang. (20. März)

  4. Ist's um Amandus schön, wird der Sommer keine Dürre seh'n. (08. April)

  5. Wenn's viel regnet am Amandustag, ein dürrer Sommer folgen mag. (08. April)

  6. Soldaten im Frieden sind Öfen im Sommer

  7. Aus einem dürftigen Sommer wächst ein magerer Herbst.

  8. Den Sommer schändet kein Donnerwetter

  9. Wer im Sommer Weißkraut klaut hat im Winter Sauerkraut

  10. Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer, aber ein Kamel macht eine Wüste!

    Alfred Capus

  11. Der Fisch will dreimal schwimmen: Im Wasser, im Schmalz und im Wein.

  12. Die Fische haben gut leben, sie trinken, wann sie wollen.

  13. Ein guter Hahn wird selten fett.

  14. Wer nicht Hundslauch riechen kann, soll auch kein Wildbret essen.

  15. Lieben und nicht genießen möchte den Teufel verdrießen.

  16. Wenn die Maus satt ist, schmeckt das Mehl bitter.

  17. Wer ist der glücklichste Mensch? Der fremdes Verdienst zu empfinden weiß und am fremden Genuss sich wie am eignen zu freun.

    Johann Wolfgang von Goethe

  18. Bei der Arbeit recht Beginnen, beim Genießen rechter Schluss!

    Franz Emanuel August Geibel

  19. Wir haben nicht mehr Recht, Glück zu empfangen, ohne es zu schaffen, als Reichtum zu genießen, ohne ihn zu produzieren.

    George Bernard Shaw

  20. Letztendlich ist die Liebe im Vergleich zum Esprit einer Tabakspfeife banal.

    Jules de Goncourt

  21. Hoffnung, das ist die Illusionskraft der Seele, die in ihrer Illusion neun Zehntel des Glücks, das sie erwartet, vorweg genießt.

    Gerhart Johann Robert Hauptmann

  22. Tee, Kaffee und Leckerli bringen den Bürger ums Äckerli.

  23. Es ist ein großer Unterschied, ob ich lese zu Genuss und Belebung oder zur Erkenntnis und Belehrung.

    Johann Wolfgang von Goethe

  24. Der Schlaf ist das einzige Geschenk, das uns die Götter ohne Arbeit gaben, mit der Arbeit aber dreifach versüßen.

    Karl Julius Weber

  25. Hunger wandelt Bohnen in Mandeln.

  26. Unter der Tonkunst schwillt das Meer unseres Herzens auf wie unter dem Mond die Flut.

    Jean Paul

  27. Genieß die Gegenwart mit frohem Sinn, sorglos, was dir die Zukunft bringen werde; doch nimm auch bittern Kelch mit Lächeln hin - vollkommen ist kein Glück auf dieser Erde.

    Horaz

  28. Die Gegenwart, in der der Mensch lebt, wird nicht für ihn genußreich durch ruhigen Besitz des Erworbenen, sondern durch das Streben nach höheren Zielen.

    Friedrich Adolf Wilhelm Diesterweg

  29. Eine Frau ist nur eine Frau, aber eine gute Zigarre kann man rauchen.

    Rudyard Kipling

  30. Wie viel geht nicht vielen auf so langem Weg verloren: Gesundheit, Kräfte, selbst die Neigung und die Fähigkeit, Einfaches zu genießen.

    Alexander von Villers

  31. Es ist so leicht, sich behaglichen Genuss zu verschaffen, dass man nur Staunen muß, wie selten er zu finden ist.

    Alexander von Villers

  32. Wer sich darauf versteht das Leben zu genießen, muss keine Reichtümer anhäufen.

  33. Wenn man die Wahl hat zwischen Austern und Champagner, so pflegt man sich in der Regen für beides zu entscheiden.

    Theodor Fontane

  34. Wohl dem, der, ohne sich mit andern zu vergleichen, den Genuss hin nehmen kann, den die Natur mit der Selbstgemäßheit unzertrennlich verbunden hat!

    Johann Georg Adam Forster

  35. Mit Haben, Gewinnen, Besitzen, Genießen schließt der Ideenkreis eine Kette um den Menschen, die ihn an Staub und Erde fesselt.

    Johann Georg Adam Forster

  36. Etwas Ruhe zum Besinnen, — Jede Atempause feiern und genießen. — Wir wären besinnungslos ohne Ruhe uns zu besinnen.

    Else Pannek

  37. Geniesse mit Phantasie. Alle Genüsse sind letztlich Einbildung, und wer die beste Phantasie hat, hat den größten Genuss.

    Theodor Fontane

  38. Wenn Gott verboten hätte, Wein zu trinken, würde er dann diesen Wein so herrlich haben wachsen lassen?

    Armand Jean du Plessis, Herzog von Richelieu

  39. Jede Frau ist für gutes Essen anfällig.

    Giacomo Casanova

  40. Ich liebe alles, was alt: Alte Freunde, Zeiten, Bräuche, Bücher und Weine.

    Oliver Goldsmith