gratis-spruch.de Logogratis-spruch.de

Sprüche über Gefahr

532 Sprüche — Seite 11

Gefahr gehört zu jenen Erfahrungen, in denen das Leben plötzlich seine Verletzlichkeit zeigt. Sie kann von außen drohen oder aus menschlichem Leichtsinn, Machtstreben und Selbstüberschätzung entstehen und zwingt dazu, genauer hinzusehen. Gerade deshalb ist dieses Thema nie nur düster, sondern auch klärend.

Wo Gefahr erkannt wird, treten Mut, Vorsicht und Urteilskraft zugleich hervor. Die Sprüche zu diesem Thema machen sichtbar, wie schmal der Abstand zwischen Sicherheit und Bedrohung oft ist und warum Wachsamkeit nicht Angst bedeuten muss, sondern ein Ausdruck verantwortlicher Nüchternheit sein kann.

  1. Ein mächtiger Freund wird zum mächtigen Feind.

  2. Wenn es glatteist, gehen die Menschen Arm in Arm.

    Jean Paul

  3. Bedenkt, dass Fanatiker gefährlicher sind als Schurken. Einen Besessenen kann man niemals zur Vernunft bringen, einen Schurken wohl.

    Voltaire

  4. Lass doch die Zukunft schlafen, wie sie es verdient. Wenn man sie nämlich vorzeitig weckt, bekommt man dann eine verschlafene Gegenwart.

    Franz Kafka

  5. Umarme deinen Feind! Denn solange du ihn mit den Armen umschlingst, ist es ihm nicht möglich, die Waffe zu ziehen

  6. Die Männer sind Bestien. Deshalb ist es höchst wichtig, die Kerle gut zu füttern.

    Oscar Wilde

  7. Die Liebe ist eine köstliche Blume, aber man muss den Mut haben, sie vom Rande eines schauerlichen Abgrundes zu pflücken.

    Stendhal

  8. Den Haien entrann ich Die Tiger erlegte ich Aufgefressen wurde ich von den Wanzen.

    Bertolt Brecht

  9. Wenn man schon fallen muss, muss man der Gefahr entgegenlaufen.

    Tacitus

  10. Der Plural von Lebensgefahr lautet: Lebensgefährtin

  11. Nur wer Geist hat, sollte Besitz haben: sonst ist der Besitz gemeingefährlich.

    Friedrich Nietzsche

  12. Wer seine Leiter zu steil stellt, kann leicht nach hinten fallen.

  13. Es gibt Gefahren, denen zu entfliehen nicht Feigheit ist, sondern höchster Mut, die Kraft, sich selbst zu besiegen.

    Berthold Auerbach

  14. Toren und gescheite Leute sind gleich unschädlich. Nur die Halbnarren und die Halbweisen, das sind die Gefährlichen

    Johann Wolfgang von Goethe

  15. Der Wolf ist ein großer Übeltäter, doch er lehrt die Hirten, auf der Hut zu sein.

  16. Man bricht das Bein selten, solange man im Leben mühsam aufwärts steigt - aber wenn man anfängt, es sich leicht zu machen und die bequemen Wege zu wählen.

    Friedrich Nietzsche

  17. Zu grosse Hast macht ungeschickt.

    Wilhelm Busch

  18. Wenn die Freude in der Stube ist, lauert die Sorge im Flur.

  19. Die Gefahr kommt von denen, die nach eurem Geschmack sein wollen.

    Demosthenes

  20. Wenn ein Kind stolpert, hält ein guter Engel seine Hände hin.