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Sprüche über Gefahr

532 Sprüche — Seite 25

Gefahr gehört zu jenen Erfahrungen, in denen das Leben plötzlich seine Verletzlichkeit zeigt. Sie kann von außen drohen oder aus menschlichem Leichtsinn, Machtstreben und Selbstüberschätzung entstehen und zwingt dazu, genauer hinzusehen. Gerade deshalb ist dieses Thema nie nur düster, sondern auch klärend.

Wo Gefahr erkannt wird, treten Mut, Vorsicht und Urteilskraft zugleich hervor. Die Sprüche zu diesem Thema machen sichtbar, wie schmal der Abstand zwischen Sicherheit und Bedrohung oft ist und warum Wachsamkeit nicht Angst bedeuten muss, sondern ein Ausdruck verantwortlicher Nüchternheit sein kann.

  1. Großen Herren und schönen Frauen, soll man gern dienen und wenig trauen.

    Georg Rollenhagen

  2. Wer leichtlich glaubt, wird leicht betrogen.

    Georg Rollenhagen

  3. Der Krieg fängt dann an, wenn die andere Seite sich verteidigt

    Carl Philipp Gottfried von Clausewitz

  4. Übermäßiges Essen und Trinken tötet mehr Menschen als das Schwert.

    William Osler

  5. So guten Bogen gibt es nicht, der überspannt und nicht zerbricht.

    Bernhard Freidank

  6. Das schlimmste Glied, das Menschen tragen, ist die Zunge, hör' ich sagen.

    Bernhard Freidank

  7. Glück ist recht wie ein Ball; Wer steiget, soll fürchten den Fall.

    Bernhard Freidank

  8. Was wir zu fürchten haben, ist nicht die Unmoral der großen Männer, sondern die Tatsache, daß Unmoral oft zu Größe führt

    Charles Alexis Henri Clérel de Tocqueville

  9. Die Erfahrung zeigt, dass der gefährlichste Augenblick für eine Regierung der ist, in dem sie sich zu reformieren beginnt.

    Charles Alexis Henri Clérel de Tocqueville

  10. Es gibt kein gefährlicheres Beispiel, als wenn ehrliche Leute das Gute mittels Willkür und Gewalt einführen.

    Charles Alexis Henri Clérel de Tocqueville

  11. Nur Gott kann ohne Gefahr allmächtig sein.

    Charles Alexis Henri Clérel de Tocqueville

  12. Eigentum ist eine Falle: was wir zu besitzen glauben, besitzt tatsächlich uns.

    Alphonse Karr

  13. Wer sich einmal die Zunge an heißer Suppe verbrannte, pustet, selbst wenn er kalte Speisen isst.

  14. Wem's Haus brennt, dem ist Eilen gut, sonst nicht

    Christoph Lehmann

  15. Unsere größte Not liegt im inneren Versiegen der Lebensquellen, und kein Mittel von draußen her kann diese Not erfassen und lindern.

    Sebastian Faber

  16. Wenn Du die Straße überquerst, achte auf die Autos, nicht auf die Ampeln.

  17. Sind der Bauleute zu viele, so wird das Haus schief.

  18. Das allgemeine Wahlsystem in einem gleichgültigen Land läuft immer darauf hinaus, die Macht in die Hände deklassierter Schwätzer zu legen.

    Hippolyte Taine

  19. Ist unser Pfad dunkel - Er ist unsere Sonne. Sind wir in Gefahr - Er ist unser Schild. Vertrauen wir ihm, so werden wir nicht zuschanden. Versagt unser Glaube - Er versagt nie; glauben w …

    James Hudson Taylor

  20. Ein schwacher Feind in der Festung ist fürchterlicher als der stärkste von aussen.

    Johann Jakob Wilhelm Heinse