Sprüche über Gefahr
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Gefahr gehört zu jenen Erfahrungen, in denen das Leben plötzlich seine Verletzlichkeit zeigt. Sie kann von außen drohen oder aus menschlichem Leichtsinn, Machtstreben und Selbstüberschätzung entstehen und zwingt dazu, genauer hinzusehen. Gerade deshalb ist dieses Thema nie nur düster, sondern auch klärend.
Wo Gefahr erkannt wird, treten Mut, Vorsicht und Urteilskraft zugleich hervor. Die Sprüche zu diesem Thema machen sichtbar, wie schmal der Abstand zwischen Sicherheit und Bedrohung oft ist und warum Wachsamkeit nicht Angst bedeuten muss, sondern ein Ausdruck verantwortlicher Nüchternheit sein kann.
Nichts ist trügerischer als eine offenkundige Tatsache.
— Sir Arthur Conan Doyle
Ein Hund spiegelt die Familie. Wer sah jemals einen munteren Hund in einer verdrießlichen Familie oder einen traurigen in einer glücklichen? Mürrische Leute haben mürrische Hunde, gefährliche Leute g …
— Sir Arthur Conan Doyle
Was den Menschen tugendhaft und glücklich macht, kann keine Regierung und keine Erziehung ihm geben, es ist in ihm, aber des Tyrannen Arglist und des Erziehers Affenliebe können es nur gar zu leic …
— Johann Georg Adam Forster
Mann kann auch hinauffallen. Und solche Fälle sind die tiefsten.
— Peter Hille
Der Fanatismus ist verderblicher als der Atheismus.
— Pierre Bayle
Gekaufte Freuden, die eine gähnende Leere ausfüllen sollen, sind wachsende Ungeheuer.
— Else Pannek
Wenn Eltern sich verletzend streiten, verletzen sie auch ihre Kinder.
— Else Pannek
Habgier zerstört den Gierigen, Habgier und Macht haben größere Dimensionen.
— Else Pannek
Was du ins Ohr flüsterst, wird tausend Meilen weit gehört.
Gegen öffentliche Feinde im Staate ist jeder Bürger Soldat, sonst droht uns der Umsturz aller Ordnung.
— Gottfried Wilhelm Leibniz
Wir tragen den Frieden wie ein Gewand, an dem wir vorne flicken, während es hinten reißt
— Wilhelm Raabe
Allein die Dosis macht, dass ein Ding kein Gift wird.
— Philippus Theophrastus Paracelsus
Ein Rat vor der Gefahr ist Wein, nach der Gefahr Essig.
Aus keiner Gefahr rettet man sich ohne Gefahr.
— Nicolaus Machiavelli
Es ist ein allgemeiner Fehler der Menschen, nicht in den Zeiten der Meeresstille mit dem Sturm zu rechnen.
— Nicolaus Machiavelli
Man kann sich das Leben auch durch zu großen Ernst verscherzen
— Peter Sirius
Der Hirsch lebt auf dem Berg, aber sein Schicksal hängt in der Küche.
— Lü Bu We
Bietet man den Wein vielen Gästen an, geht er bald zu Ende.
— Lü Bu We
Unter allen Einmischereien ist die, die sich mit Mann und Frau beschäftigt, für alle Teile die verhängnisvollste.
— Elizabeth von Arnim
Mutig ist, wer weiß, dass vor ihm eine Gefahr liegt, sich aber dennoch mit ihr auseinandersetzt.
— Xenophon