Sprüche über Gefahr
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Gefahr gehört zu jenen Erfahrungen, in denen das Leben plötzlich seine Verletzlichkeit zeigt. Sie kann von außen drohen oder aus menschlichem Leichtsinn, Machtstreben und Selbstüberschätzung entstehen und zwingt dazu, genauer hinzusehen. Gerade deshalb ist dieses Thema nie nur düster, sondern auch klärend.
Wo Gefahr erkannt wird, treten Mut, Vorsicht und Urteilskraft zugleich hervor. Die Sprüche zu diesem Thema machen sichtbar, wie schmal der Abstand zwischen Sicherheit und Bedrohung oft ist und warum Wachsamkeit nicht Angst bedeuten muss, sondern ein Ausdruck verantwortlicher Nüchternheit sein kann.
Wer sich vornimmt, Gutes zu tun, darf nicht erwarten, dass ihm die Menschen deswegen Steine aus dem Weg räumen, sondern muss darauf gefasst sein, dass sie ihm welche darauf rollen
— Albert Schweitzer
Der Hass schadet niemand, aber die Verachtung ist es, was den Menschen stürzt.
— Johann Peter Eckermann
Für einen Politiker ist es gefährlich, die Wahrheit zu sagen. Die Leute könnten sich daran gewöhnen, die Wahrheit hören zu wollen.
— George Bernard Shaw
Das Geld zieht nur den Eigennutz an und verführt stets unwiderstehlich zum Missbrauch.
— Albert Einstein
Neugier ist ein verletzliches Pflänzchen, das nicht nur Anregung, sondern vor allem Freiheit braucht.
— Albert Einstein
Ein Abschied verleitet immer dazu, etwas zu sagen, was man sonst nicht ausgesprochen hätte.
— Michel de Montaigne
Fürchte nicht die, die nicht mit dir übereinstimmen, sondern die, die nicht mit dir übereinstimmen und zu feige sind, es dir zu sagen.
— Napoleon
Der Egoismus stellt sich als bester Freund vor und verscheucht dir alle Freunde.
— Eleonore van der Straten-Sternberg
Nicht diejenigen sind zu fürchten, die anderer Meinung sind, sondern diejenigen, die anderer Meinung sind, aber zu feige, es zu sagen.
— Napoleon
Nur einmal geht der Fuchs in die Falle
Wir sollten auf die Lebensreise vor allem solche Dinge mitnehmen, die bei einem Schiffbruch mit uns gerettet werden können.
— Pindar
Der überlegene Mensch lebt still und ruhig. Er wartet auf den Willen des Himmels. Der niedrige Mensch begibt sich in Gefahr und hofft auf die Wendung des Glücks
— Konfuzius
Wer am falschen Faden arbeitet, zerstört das ganze Gewebe.
— Konfuzius
Wie der Mensch in seiner Vollendung das edelste aller Geschöpfe ist,so ist er, losgerissen von Gesetz und Recht, das schlimmste von allen.
— Aristoteles
Gefahr droht immer dort, wo man seine eigenen Fehler nicht eingestehen will
Drei Menschen auf einmal verdirbt Verleumdungsgift: Den, der sie spricht, den, der sie hört, den, so sie trifft.
— Friedrich Rückert
Die Gefahr verschont denjenigen, der ihr die Stirn bietet.
— Emile Zola
Alles, was lediglich wahrscheinlich ist, ist wahrscheinlich falsch.
— René Descartes
Was die Schelme nicht stehlen, das verderben die Narren.
— Annette von Droste-Hülshoff
Neid, der spricht und lärmt, ist immer ungeschickt, fürchten muss man den verschwiegenen Neid.
— Antoine de Rivarol