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Sprüche über Gefahr

532 Sprüche — Seite 2

Gefahr gehört zu jenen Erfahrungen, in denen das Leben plötzlich seine Verletzlichkeit zeigt. Sie kann von außen drohen oder aus menschlichem Leichtsinn, Machtstreben und Selbstüberschätzung entstehen und zwingt dazu, genauer hinzusehen. Gerade deshalb ist dieses Thema nie nur düster, sondern auch klärend.

Wo Gefahr erkannt wird, treten Mut, Vorsicht und Urteilskraft zugleich hervor. Die Sprüche zu diesem Thema machen sichtbar, wie schmal der Abstand zwischen Sicherheit und Bedrohung oft ist und warum Wachsamkeit nicht Angst bedeuten muss, sondern ein Ausdruck verantwortlicher Nüchternheit sein kann.

  1. Um eines Wortes willen wird ein Mensch für weise gehalten, um eines Wortes willen für töricht. Wir sollten sorgsam sein in dem, was wir sagen.

    Konfuzius

  2. Gefahrlos läßt sich Gefahr niemals überwinden.

  3. Nichts geschieht ohne Risiko, aber ohne Risiko geschieht auch nichts.

    Walter Scheel

  4. Die Liebe ist ein scheuer Vogel, der den Schlüssel deines Gefängnisses um seinen Hals trägt.

  5. Fürchte den am meisten, der dir verwandt ist.

  6. Ein Feigling ist jemand, der in gefährlichen Situationen mit den Beinen denkt.

    Ambrose Bierce

  7. Nicht jeder, der dich anlächelt, ist dein Freund

  8. Die Vergangenheit ist wie ein Teppich. Man kann auf ihm schreiten oder auf ihm ausrutschen.

    John Steinbeck

  9. Kinder, lernt nicht, sonst müsst ihr später arbeiten!

    Heinrich Zille

  10. Nur die Hälfte des Weges zurücklegen und dann schwach werden, das ist es, was du am meisten fürchten solltst.

  11. Ein Wort, das in ein Amt hineingeraten ist, bringen keine zehn Ochsen mehr heraus.

  12. Selbst wenn du am Boden liegst, gibt es Grund zu Optimismus: Im Liegen kannst du nicht mehr stolpern

    Karl-Heinz Karius

  13. Man kann keinen Eierkuchen backen, ohne ein paar Eier zu zerschlagen.

    Napoleon

  14. Merke, dass du bei der Lust nicht allzu sicher jauchzen musst, du möchtest deinen Feind erwecken.

    Magnus Gottfried Lichtwer

  15. Sorgt für Eure Gesundheit, ohne diese kann man nie gut sein.

    Friedrich von Schiller

  16. Man fällt nicht über seine Fehler. Man fällt über seine Feinde, die diese Fehler ausnutzen

    Kurt Tucholsky

  17. Alle Tagesfragen werden von den Zeitungen künstlich aufgebauscht. Das Gefährlichste daran ist, dass die Zeitungen alles in fertigem Zustand präsentieren, wodurch das Selbstdenken erstickt wird.

    Leo Tolstoi

  18. Alte Lieben und glimmendes Holz flammen jederzeit wieder auf.

  19. Jedesmal, wenn Du Ärger und Grimm spürst, hüte Dich vor dem Umgang mit anderen, besonders mit Leuten, die von Dir abhängen.

    Leo Tolstoi

  20. Das Unglück ist es, worauf das Glück beruht. Das Glück ist es, was das Unglück birgt. Wer kennt das Ende ?