Sprüche über Gefahr
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Gefahr gehört zu jenen Erfahrungen, in denen das Leben plötzlich seine Verletzlichkeit zeigt. Sie kann von außen drohen oder aus menschlichem Leichtsinn, Machtstreben und Selbstüberschätzung entstehen und zwingt dazu, genauer hinzusehen. Gerade deshalb ist dieses Thema nie nur düster, sondern auch klärend.
Wo Gefahr erkannt wird, treten Mut, Vorsicht und Urteilskraft zugleich hervor. Die Sprüche zu diesem Thema machen sichtbar, wie schmal der Abstand zwischen Sicherheit und Bedrohung oft ist und warum Wachsamkeit nicht Angst bedeuten muss, sondern ein Ausdruck verantwortlicher Nüchternheit sein kann.
Jedesmal, wenn Du Ärger und Grimm spürst, hüte Dich vor dem Umgang mit anderen, besonders mit Leuten, die von Dir abhängen.
— Leo Tolstoi
Spanne den Bogen, aber schieße nicht los! Noch gefürchtet zu sein, ist wirksamer.
Wer nichts verändern will, wird auch das verlieren, was er bewahren möchte.
— Gustav Walter Heinemann
Die Welt ist viel zu gefährlich um darin zu leben - nicht wegen der Menschen, die Böses tun, sondern wegen der Menschen, die daneben stehen und sie gewähren lassen.
— Albert Einstein
Wenn du über dünnes Eis läufst, liegt die Sicherheit in deiner Geschwindigkeit
— Ralph Waldo Emerson
Scherben sollte man noch am Abend wegräumen, damit man sich am Morgen nicht mehr daran schneiden kann.
Es gibt viele Dinge, die wir am liebsten wegwerfen wollten, fürchteten wir nicht, dass andere sie aufheben.
— Oscar Wilde
Es gibt wenig Lügen, aber viele Worte mit doppeltem Gesicht.
In einer Sache wenigstens sind sich Mann und Frau einig: Sie misstrauen den Frauen.
— Henry de Montherlant
Erzähle deinem Freund nichts, was dein Feind nicht wissen darf.
Die Liebe ist wie ein Gewürz. Es kann das Leben versüßen - aber es auch versalzen.
— Konfuzius
Wer nicht jeden Tag etwas für seine Gesundheit aufbringt, muss eines Tages sehr viel Zeit für die Krankheit opfern.
— Sebastian Kneipp
Das Leben ist wie Fahrrad fahren. Man muss sich ständig vorwärts bewegen, um nicht das Gleichgewicht zu verlieren.
— Albert Schweitzer
Was unsere Seele am schnellsten und am schlimmsten abnützt, ist: verzeihen, ohne zu vergessen.
— Arthur Schnitzler
Wer sich zu tief in den Dreck rein wagt, der bekommt die Schuhe voll.
Wer in der Öffentlichkeit Kegel schiebt, muss sich gefallen lassen, dass seine Treffer gezählt werden.
— Kurt Tucholsky
Ein Pessimist ist ein Mensch, dem nicht wohl zu Mute ist, wenn er sich wohl fühlt, weil er befürchtet, dass er sich schlechter fühlen wird, wenn er sich besser fühlt.
— George Bernard Shaw
Die gefährlichsten Krankheiten sind immer noch Hass, Neid und Geiz
— Pearl S. Buck
Der nächste Krieg wird von einer Furchtbarkeit sein, wie noch keiner seiner Vorgänger.
— Bertha Freifrau von Suttner
Die Politik hat nicht zu rächen,was geschehen ist, sondern dafür zu sorgen, dass es nicht wieder geschehe.
— Otto von Bismarck