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Sprüche über Gefahr

532 Sprüche — Seite 4

Gefahr gehört zu jenen Erfahrungen, in denen das Leben plötzlich seine Verletzlichkeit zeigt. Sie kann von außen drohen oder aus menschlichem Leichtsinn, Machtstreben und Selbstüberschätzung entstehen und zwingt dazu, genauer hinzusehen. Gerade deshalb ist dieses Thema nie nur düster, sondern auch klärend.

Wo Gefahr erkannt wird, treten Mut, Vorsicht und Urteilskraft zugleich hervor. Die Sprüche zu diesem Thema machen sichtbar, wie schmal der Abstand zwischen Sicherheit und Bedrohung oft ist und warum Wachsamkeit nicht Angst bedeuten muss, sondern ein Ausdruck verantwortlicher Nüchternheit sein kann.

  1. Die Politik hat nicht zu rächen,was geschehen ist, sondern dafür zu sorgen, dass es nicht wieder geschehe.

    Otto von Bismarck

  2. Die Kapitalisten werden uns noch die Galgen verkaufen, mit denen wir uns erhängen!

    Wladimir Iljitsch Lenin

  3. Man soll dort bleiben,wo man sich glücklich fühlt. Glück ist ein transportempfindliches Möbelstück.

    William Somerset Maugham

  4. Liebe ist ein Glas, das zerbricht, wenn man es zu unsicher oder zu fest anfasst.

  5. Es gibt eine Menge Leute auf der Welt, die in der Hölle sind, weil sie zu sehr vom Urteil anderer abhängen.

    Jean-Paul Sartre

  6. Ein Mensch, der leidet, bevor es nötig ist, leidet mehr als nötig ist.

    Seneca

  7. Haltet die Bösen immer voneinander getrennt. Die Sicherheit der Welt hängt davon ab.

    Theodor Fontane

  8. Wer an einem Tag reich werden will, wird in einem Jahr gehängt werden

    Leonardo da Vinci

  9. Wenn das Schicksal ruft: "Le jeu est fait, messieurs!", so achten das die wenigsten. Erst wenn sie hören: "Rien ne va plus!", bekommen sie Lust, aber zu spät.

    Ludwig Börne

  10. Je größer die Macht umso gefährlicher der Mißbrauch.

    Edmund Burke

  11. Gegenüber Leuten, die unbedingt Kassierer werden wollen, ist Vorsicht angebracht.

    Sir Arthur Conan Doyle

  12. Wer sein Kind nicht erziehen kann, dem zieht es leicht der Henkersmann.

    Bernhard Freidank

  13. Stimmungen entstehen oft aus Ursachen, über welche der Mensch nur wenig Gewalt hat, aber sie nehmen zu und werden der inneren Gemütsruhe immer verderblicher, wenn man sich in ihnen gehen lässt.

    Wilhelm von Humboldt

  14. Die Unglücklichen sind gefährlich

    Johann Wolfgang von Goethe

  15. Ein leidenschaftlicher Raucher, der immer von der Gefahr des Rauchens für die Gesundheit liest, hört in den meisten Fällen auf - zu lesen.

    Winston Churchill

  16. Man sollte nie seine beste Hose anziehen, wenn man hingeht, um für Freiheit und Wahrheit zu kämpfen.

    Henrik Johan Ibsen

  17. Es ist fast unmöglich, die Fackel der Wahrheit durch ein Gedränge zu tragen, ohne jemandem den Bart zu versengen.

    Georg Christoph Lichtenberg

  18. Schlauheit setzt dem Geist Grenzen; Schlauheit sagt einem was man nicht darf, weil es nicht schlau ist.

    John Steinbeck

  19. Die größte Gefahr im Leben ist, dass man zu vorsichtig wird.

    Alfred Adler

  20. Vergessen ist Gefahr und Gnade zugleich.

    Theodor Heuss