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Sprüche über Gefahr

532 Sprüche — Seite 9

Gefahr gehört zu jenen Erfahrungen, in denen das Leben plötzlich seine Verletzlichkeit zeigt. Sie kann von außen drohen oder aus menschlichem Leichtsinn, Machtstreben und Selbstüberschätzung entstehen und zwingt dazu, genauer hinzusehen. Gerade deshalb ist dieses Thema nie nur düster, sondern auch klärend.

Wo Gefahr erkannt wird, treten Mut, Vorsicht und Urteilskraft zugleich hervor. Die Sprüche zu diesem Thema machen sichtbar, wie schmal der Abstand zwischen Sicherheit und Bedrohung oft ist und warum Wachsamkeit nicht Angst bedeuten muss, sondern ein Ausdruck verantwortlicher Nüchternheit sein kann.

  1. Furcht vor der Gefahr ist schrecklicher als die Gefahr selbst.

  2. Man ist am meisten in Gefahr, überfahren zu werden, wenn man eben einem Wagen ausgewichen ist.

    Friedrich Nietzsche

  3. Wir können uns unseres Mutes nicht sicher sein, solange wir uns nicht in Gefahr befunden haben

    François de la Rochefoucauld

  4. Verliebte Leute dürfen nie sagen, dass sie arm sind, denn mir scheint, die Armut ist im Anfang wenigstens, ein eingeschworener Feind der Liebe.

    Georg Büchner

  5. Jeder übermütige Sieger arbeitet an seinem Untergang.

    Jean de La Fontaine

  6. Wenn man wissen will, was eine Frau wirklich meint, - was nebenbei immer eine gefährliche Sache ist - so sollte man sie ansehen, aber ihr nie zuhören.

    Oscar Wilde

  7. Denn wo Gefahr ist, wächst das Rettende auch

    Johann Christian Friedrich Hölderlin

  8. Wegen eines Frauenlächelns wurden schon ganze Konzerne zugrunde gerichtet

    Andrew Carnegie

  9. Frauen sind Gemälde. Männer sind Probleme. Wenn Sie wissen wollen, was eine Frau wirklich meint - was übrigens immer ein gefährliches Unterfangen ist - sehen Sie sie an, und hören Sie ihr nicht …

    Oscar Wilde

  10. Die Angst ist ein Netz, das uns der Böse überwirft, damit wir uns verstricken und zu Fall kommen. Wer Angst hat, ist schon gefallen.

    Dietrich Bonhoeffer

  11. Selbst wenn der Weise sein Feind, mach zu deinem Freund nie den Dummen

  12. Niemals sind wir so verletzlich, als wenn wir lieben.

    Sigmund Freud

  13. Wenn sie das Maß überschreiten, sind beide bös: der Schlaf und das Wachen.

    Hippokrates von Kós

  14. Hütet euch vor der Wut eines Geduldigen!

    John Dryden

  15. Wenn eine Ratte sterben will, beißt sie die Katze in den Schwanz.

  16. Alle Verallgemeinerungen sind gefährlich, sogar diese.

    Alexandre Dumas

  17. Das intellektuelle Talent stört oft wie ein Schnupfen die natürlichen Sinne und hindert sie, den Feind zu riechen.

    Emil Gött

  18. Was Hände bauen, können Hände stürzen.

    Friedrich von Schiller

  19. Vielleicht verdirbt Geld tatsächlich den Charakter. Auf keinen Fall aber macht ein Mangel an Geld ihn besser.

    John Steinbeck

  20. Sag nicht Gutes über dich selbst. Man wird dir mißtrauen. Sag nichts Schlechtes über dich selbst. Man wird dich beim Wort nehmen.

    Joseph Roux