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November Sprüche

1057 Sprüche — Seite 10

  1. Wo der Tod auf uns wartet, ist unbestimmt, wir wollen überall auf ihn gefasst sein.

    Michel de Montaigne

  2. Die Menschen gehen viel zu nachlässig mit ihren Erinnerungen um. - Alle Erinnerung ist Gegenwart.

    Novalis

  3. Aller Menschen harrt der Tod und keinen gibt´s auf Erden, der untrüglich weiß, ob ihn der nächste Morgen noch am Leben trifft.

    Euripides

  4. Es gibt Dinge, die man nicht sagen kann, weil es keine Worte gibt, um sie zu sagen.

    Frederico Garcia Lorca

  5. Glück ist eine gute Gesundheit und ein schlechtes Gedächtnis

    Albert Schweitzer

  6. Freunde gibt's genug, aber sie sind wie die Sonnenuhr, die solange ihren Dienst versieht, wie die goldene Sonne zu scheinen pflegt. Sobald aber die Sonne untergeht, ist auch bei ihr alles aus.

    Abraham a Sancta Clara

  7. Das Gestern ist fort, das Morgen nicht da. Leb' also heute!

    Pythagoras

  8. Mehr Dampf in einer Lokomotive erzeugen, als nötig ist für ihre höchste Bewegung, ist die Tat eines wahnsinnig gewordenen Maschinenführers. So ist der Mensch! Er rast dahin den Weg des Lebens und wird …

    Peter Altenberg

  9. Wer von allen weiß, wie lange Kindheit dauert? Bei manchen Wesen ist sie früh verloren; bei manchen dauert sie das ganze Leben.

    Paul Keller

  10. Man glaubt für gewöhnlich, es gebe keine Steigerungsform von tot. Diese gibt´s aber doch: ausgestorben

    Martin Kessel

  11. Der Natur zugefügte Verletzungen in Geldwert zu messen verleitet zur Denkweise Unwiederbringliches kaufen zu können.

    Else Pannek

  12. Geldgier zieht Vernichtung nach sich.

    Else Pannek

  13. Was für ein Ende soll die Ausbeutung der Erde in all den künftigen Jahrhunderten noch finden? Bis wohin soll unsere Habgier noch vordringen?

    Plinius d. Ältere

  14. Die Liebe ist ein Kind der Ewigkeit. Sie verwischt die Erinnerung an den Anfang und nimmt die Angst vor dem Ende.

    Germaine Madame de Stael

  15. Nichts trocknet schneller als eine Träne

    Apollonius von Rhodos

  16. Ich habe damit begonnen, mir selbst ein Freund zu sein. Damit ist schon viel gewonnen, man kann dann nicht mehr einsam sein. Wisse auch, dass ein solcher Mensch allen ein rechter Freund sein wird.

    Seneca

  17. Niemals bin ich weniger müßig als in meinen Mußestunden und niemals weniger einsam als wenn ich alleine bin.

    Marcus Tullius Cicero

  18. Keiner irrt nur für sich, sondern er ist auch Grund und Urheber vom Irren anderer.

    Seneca

  19. Der Langweiler ist ein Mensch, der dich deiner Einsamkeit beraubt, ohne dir Gesellschaft zu bieten

    Giovanni Vincenzo Gravina

  20. In die Stille zu horchen, lässt Antworten finden.

    Else Pannek

  21. Wenn Gott nicht verzeihen würde, bliebe sein Paradies leer

  22. Wenn ein Mensch stirbt, dann ist das so, wie wenn ein Schiff hinter dem Horizont verschwindet. Es ist da, nur wir sehen es nicht mehr.

  23. Gott will abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein.

  24. Mir tut es allemal weh, wenn ein Mann von Talent stirbt; denn die Welt hat dergleichen nötiger als der Himmel.

    Georg Christoph Lichtenberg

  25. Das Leben ist kurz, aber man hat immer Zeit für Höflichkeit

    Ralph Waldo Emerson

  26. Über das Kommen mancher Leute tröstet uns oft nichts als die Hoffnung auf ihr Gehen.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  27. Das Glück ist kein Geschenk - nur ein Darlehen

    Theodor Fontane

  28. Ohne Freunde möchte niemand leben, auch wenn er alle übrigen Güter besäße.

    Aristoteles

  29. Wenn alle Türen geschlossen und die Fenster verdunkelt sind, darfst du nicht glauben, allein zu sein. Denn Gott ist bei dir und dein Schutzengel. Und weshalb sollten sie Licht brauchen, um zu sehe …

    Epiktet

  30. Herbstbild Dies ist ein Herbsttag, wie ich keinen sah! Die Luft ist still, als atmete man kaum, und dennoch fallen raschelnd, fern und nah, die schönsten Früchte von jedem Baum. O stört sie nic …

    Christian Friedrich Hebbel

  31. Ein guter, edler Mensch, der mit uns gelebt, kann uns nicht genommen werden, er lässt eine leuchtende Spur zurück gleich jenen erloschenen Sternen, deren Bild noch nach Jahrhunderten die Erdbewohn …

    Thomas Carlyle

  32. Könnten wir noch einmal in Deine Augen sehen, so würden all unser Leid und Weh schwinden. Könnten wir Deinen Mund noch einmal küssen, so würden wir ganz und gar gesund. Könnten wir Dich noch einma …

  33. Die gute Hand eines Freundes möge dich immer halten, in schweren wie in guten Zeiten, und dir Gewissheit geben, dass du niemals einsam sterben wirst.

  34. Der Herbst ist ein zweiter Frühling, wo jedes Blatt zur Blüte wird.

    Albert Camus

  35. Zur Vollendung des Menschen gehört auch der Tod; denn auch er gehört zur Bestimmung, das heißt zur Natur des Menschen.

    Ludwig Andreas Feuerbach

  36. Nun legen wir alles still in Gottes ewige Hände, das Leid, den Schmerz, den Anfang und das Ende

  37. Wir sind froh, dass wir ihn hatten. Wir sind traurig, dass er uns genommen wurde. Wir sind dankbar, dass wir bei seinem Abschied nicht einsam sein mussten.

  38. Alles hat seine Zeit: geboren werden und sterben, sich umarmen und sich aus der Umarmung lösen, reden und schweigen.

  39. Man kann den Tod eines geliebten Menschen tief und innig beklagen und doch in Hoffnung weiterleben.

    Theodor Fontane

  40. Wenn einer eine Blume liebt, die es nur ein einziges Mal gibt auf allen Millionen und Millionen Sternen, dann genügt es ihm völlig, dass er zu ihnen hinaufschaut, um glücklich zu sein.

    Antoine de Saint-Exupéry