November Sprüche
1057 Sprüche — Seite 6
Wer die Kapitalisten vernichten will, muss ihre Währung zerstören.
— Wladimir Iljitsch Lenin
Das Jahrhundert ist vorgerückt; jeder einzelne aber fängt doch von vorne an.
— Johann Wolfgang von Goethe
Mit den ersten Bäumen, die gefällt werden, beginnt die Kultur. Mit den letzten Bäumen, die gefällt werden, endet sie.
Die Idee ist eine Seifenblase: ein Sandkorn Wahrheit läßt sie platzen.
— Carl Ludwig Schleich
Was glänzt, ist für den Augenblick geboren.
— Johann Wolfgang von Goethe
Es gibt keine noch so schöne Rose, die nicht zur Hagebutte wird.
Der Mensch vergißt Schmerz viel rascher als Freude.
— Niccolò Tommaseo
Die Eifersucht stirbt viel später als die Liebe.
— Herbert George Wells
Weisst du, was in dieser Welt mir am meisten wohl gefällt? Dass die Zeit sich selbst verzehrt, und die Welt nicht ewig währt.
— Friedrich von Logau
Länder und Geschlechter verjüngen sich – aber der Frühling des menschlichen Glückes blüht nur einmal. Der Rest ist Asche!
— Ernst Friedr. Ludwig Adolf Eckstein
Alles, was war, ist nicht mehr. Alles, was sein wird, ist noch nicht. Das ist unser Unglück.
— Alfred de Musset
Wenn der Mensch für den Gewinn auf der Strecke bleibt, bleibt es der Gewinn später auch.
— Else Pannek
Trägheit ist vernichtend. In homöopathischer Dosis jedoch ein Genussmittel.
— Else Pannek
Von des Lebens Gütern allen ist der Ruhm das höchste doch, wenn der Leib in Staub zerfallen, lebt der große Name noch.
— Friedrich von Schiller
Alles Irdische ist vergänglich.
— Joseph Victor von Scheffel
Ein Teil des Lebens geht zu Grunde, so oft eine Stunde verschleudert wird.
— Gottfried Wilhelm Leibniz
Das Alter ist nicht trübe, weil darin unsere Freuden, sondern weil unsere Hoffnungen aufhören
— Jean Paul
Setzt dem stolzen Manne Gleichgültigkeit entgegen, und ihr nehmt seiner Macht den Stachel!
— Friedrich Maximilian von Klinger
Denn Liebe, sagt man, ist nur Hoffen und wird, gewährt, vom Tod betroffen.
— Carl Leberecht Immermann
Sobald eine Mode allgemein geworden ist, hat sie sich überlebt.
— Marie von Ebner-Eschenbach
Leben ist eine Zusammenkunft, zu der immer nur eine begrenzte Zahl auf einmal eingeladen ist - und nie wird eine Einladung wiederholt.
— Hans Carossa
Ehen und Weine werden mit den Jahren sauer
— Victor-Marie Hugo
Das Gedächtnis nimmt ab, wenn man es nicht übt.
— Marcus Tullius Cicero
Auf der Höhe des Lebens erblickt der Mensch sehr natürlich auch das Ende des Seins. Wer das Beste und Schönste genießt, fühlt eben in dem Augenblick, dass dieser nicht zum zweiten Mal wiederkehren kan …
— Bogumil Goltz
Die Leidenschaften vernichten das Beste und die Besten.
— Heinrich Laube
Schon manche Liebe ging zugrunde an ihrer Heftigkeit; an ihrer Innigkeit noch keine.
— Otto Weiss
Hast du Glück in der Faust, so halte sie fest zu, denn es ist sehr schlüpfrig und lässt sich nicht gern wider Willen halten.
— Julius Wilhelm Zincgref
Bös' Gerücht nimmt immer zu, gut' Gerücht kommt bald zur Ruh.
— Bernhard Freidank
Trennung läßt matte Leidenschaften verkümmern und starke wachsen, wie der Wind die Kerze verlöscht und das Feuer entzündet.
— François de la Rochefoucauld
Das Leben ist zu kurz, um Animositäten zu pflegen und sich auf das Schlechte zu konzentrieren
— Charlotte Bronté
Des Lebens große Stürme, wenn sie vorüber sind, so mögen sie dir scheinen, sie wären leichter Wind.
Tief im Herzen strahlt ein Licht, das der Tod nicht nehmen kann.
Stille und Ruhe bringen die ganze Welt ins rechte Maß zurück
— Laotse
In der vollkommenen Stille hört man die ganze Welt.
— Kurt Tucholsky
St. Bartholomäus hat's Wetter parat, für den Herbst bis zur Saat. (24. August)
Alle edlen Eigenschaften machen den Menschen einsam.
— Theresa Keiter
Was ist das Leben? Es leuchtet auf wie ein Glühwürmchen in der Nacht. Es vergeht wie der Hauch des Büffels im Winter. Es ist wie der kurze Schatten, der über das Gras huscht und sich im Sonnenunte …
Ich höre auf zu leben, aber ich habe gelebt
— Johann Wolfgang von Goethe
Jung sein ist Glück und vergeht wie Dunst, jung bleiben ist mehr und ist eine Kunst.
— Friedrich Vischer
Der Duft der Blumen ist weit süßer in der Luft als in der Hand
— Francis Bacon