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November Sprüche

1057 Sprüche — Seite 15

  1. Wir loben die gute alte Zeit, leben aber gern in er Gegenwart

    Horaz

  2. Fasse deinen Mut zusammen! Es ist kein Elend in der Welt von beständiger Dauer.

    Adolph Freiherr von Knigge

  3. Die Pein des unerfüllten Wunsches ist klein gegen die der Reue; denn jene steht vor der stets offenen unabsehbaren Zukunft, diese vor der unwiderruflich abgeschlossenen Vergangenheit.

    Arthur Schopenhauer

  4. Bewunderung ist eine sehr kurzlebige Leidenschaft, die sofort verfällt, sobald man mit ihrem Gegenstand näher bekannt wird.

    Joseph Addison

  5. Flüchtiger als Wind und Welle flieht die Zeit.

    Johann Gottfried Herder

  6. Das Herz ist ein kristallener Tempel; einmal zerbrochen kann es nie wieder zusammengefügt werden

  7. Wenn die Rosen verblüht sind, verachtet man die Dornen.

    Ovid

  8. Die zur Wahrheit wandern, wandern allein.

    Christian Morgenstern

  9. Es ist immer so: je mehr es um den Menschen tobt und wirbelt, desto stiller wird es in ihm selbst.

    Paul Keller

  10. Man ist was man isst, wer zum Beispiel Knoblauch isst neigt dazu, ein Eremit zu sein

    Franklin P. Jones

  11. Einsamkeit ist die Zufluchtsstätte der Geistreichen und die Folterkammer der Geistesarmen.

  12. Des Sommers Wochen standen still, es stieg der Bäume Blut; jetzt fühlst du, dass es fallen will in den, der alles tut.

    Rainer Maria Rilke

  13. Zurück ins Leben findet man erst im Durchleben der Trauer.

  14. Die Güter der Welt gleiten uns durch die Finger wie der Sand der Dünen.

    Antoine de Saint-Exupéry

  15. Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit.

    Sören Kierkegaard

  16. Du siehst den Garten nicht mehr grünen, in dem du einst so froh geschafft, siehst deine Blumen nicht mehr blühen, weil dir der Tod nahm deine Kraft.

  17. Wie wird mir? Leichte Wolken heben mich, der schwere Panzer wird zum Flügelkleid. Hinauf, hinauf - die Erde flieht zurück kurz ist der Schmerz, aber ewig ist die Freude.

    Friedrich von Schiller

  18. Alle weltlichen Dinge sind nur ein Traum im Frühling. Betrachte den Tod als Heimkehr.

    Konfuzius

  19. Bei Männern verwandelt sich die Liebe oft in Ehrgeiz, aber selten kommen sie auf die Liebe zurück.

    François de la Rochefoucauld

  20. Tausende von Kerzen kann man am Licht einer Kerze entzünden, ohne dass ihr Leben kürzer wird. Freude nimmt nicht ab, wenn sie geteilt wird.

  21. Bleib ruhig: In hundert Jahren ist alles vorbei.

    Ralph Waldo Emerson

  22. Wer eine unglückliche Liebe in Alkohol ertränken möchte, handelt töricht. Denn Alkohol konserviert.

    Max Dauthendey

  23. Stille Wasser gründen tief

  24. Wo die Stille mit dem Gedanken Gottes ist, da ist nicht Unruhe noch Zerfahrenheit.

    Franz von Assisi

  25. Wenn ein Freund geht, muss man die Türe schließen, sonst wird es kalt.

    Bertolt Brecht

  26. Der weisse, stolze Schwan hat wunderbar gesungen, und weinend bin ich an mein Lebensend gedrungen, welch streng und hartes Schicksal, ist ungetröstet sterben. Um mich der Tod will werben, im Tod w …

    Jakob Arcadelt

  27. Deinen Gläubigen, o Herr, wird das Leben nicht genommen, es wird nur neu gestaltet.

  28. O schüttle ab den schweren Traum und die lange Winterruh! Es wagt der alte Apfelbaum, Herze - wag's auch du.

    Theodor Fontane

  29. Dann - erst dann wenn wir im Glanz der Sonne dein Lächeln nicht sehen, wenn wir im Gesang der Vögel deine Stimme nicht hören, wenn wir in fremden Gesichtern deines nicht suchen, dann, erst dann bi …

  30. In mir ist es finster, aber bei dir ist das Licht; ich bin einsam, aber du verlässt mich nicht; ich bin kleinmütig, aber bei dir ist die Hilfe; ich bin unruhig, aber bei dir ist der Friede; in mir …

  31. Die Trauer ist nicht die Folgeerscheinung unseres Schmerzes, sondern bereits ein Heilmittel gegen diesen.

  32. Sterben ist nur die Übersiedlung von der Nordseite auf die Sonnenseite des Hauses.

    Max Frommel

  33. Begrenzt ist die Zeit des Lebens, doch unendlich die Erinnerung.

  34. Nichts ist gewiss im Leben eines Menschen - ausser, dass er es verlieren muss.

    George Meredith

  35. Wenn alle untreu werden, so bleib ich dir doch treu, dass Dankbarkeit auf Erden nicht ausgestorben sei.

    Novalis

  36. Alles bricht und alles fällt mit dem Leben in der Welt, wahre Freundschaft nur allein soll bei uns unsterblich sein.

  37. Das Glück ist eine leichte Dirne und weilt nicht gern am selben Ort; sie streicht das Haar dir von der Stirne und küßt dich rasch und flattert fort. Frau Unglück hat im Gegenteile dich liebefest …

    Christian Johann Heinrich Heine

  38. Der Mensch ist vergänglich, wenn wir den einen Teil seines Wesens betrachten, nämlich seinen Leib, er ist unvergänglich in seinem anderen Wesensteil, der Seele.

    Dante Alighieri

  39. Öffentliche Meinung kann Gold zum Schmelzen bringen.

  40. Eine geschickte Hand holt den Frühling zurück.