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November Sprüche

1192 Sprüche — Seite 23

  1. Stumme Hunde und stille Wasser sind gefährlich.

  2. Hör ich das Mühlrad gehen: Ich weiß nicht, was ich will - ich möcht am liebsten sterben, da wär's auf einmal still!

    Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff

  3. Auf der Welt ist kein Bestand wir müssen alle sterben.

    Georg Büchner

  4. Siehe, die Trauer, sie ist des Trauernden einziger Trost.

    Rupert Johann Hammerling

  5. Nun laß den Sommer gehen, Laß Sturm und Winde wehen. Bleibt diese Rose mein, Wie könnt ich traurig sein?

    Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff

  6. In moralischer Beziehung ist der Mann öfter und länger Mann, als die Frau Frau ist.

    Honoré de Balzac

  7. Sobald ein frisches Kelchlein blüht, es fordert neue Lieder; und wenn die Zeit verrauschend flieht, Jahrszeiten kommen wieder.

    Johann Wolfgang von Goethe

  8. Siehst du ein Glück vorübergehn, das nie sich wieder findet, ist's gut in einen Strom zu sehn, wo alles wogt und schwindet. Hinträumend wird Vergessenheit des Herzens Wunde schließen; die Seele sie …

    Nikolaus Lenau

  9. Die Red' ist uns gegeben, damit wir nicht allein vor uns nur sollen leben und fern von Leuten sein.

    Simon Dach

  10. Ländliche Einsamkeit ziehet also ab von allem, was uns an den Menschen mißfällt, verändert oft die bittersten Empfindungen in freundliche Gefühle, gibt so manche hohe Begeisterung und so manche kleine …

    Johann Georg Zimmermann

  11. Das fremde Korn und die eigenen Kinder scheinen immer besser.

  12. Wir setzen uns mit Tränen nieder und rufen dir im Grabe zu: Ruhe sanft, sanfte Ruh!

    Johann Sebastian Bach

  13. Erloschen ist das Leben dein, du wolltest gern noch bei uns sein. Dein Wille war stark,du wolltest die Krankheit bezwingen und wusstest nicht, was sie verbarg. Vergeblich war dein Ringen. Wie schme …

  14. So wie ein Blatt vom Baume fällt, geht ein Leben aus der Welt, die Vöglein singen weiter.

    Theodor Storm

  15. Die Toten sind nicht tot, sie gehen mit, unsichtbar sind sie nur, unhörbar ist ihr Schritt.

    Gorch Fock

  16. Wer stirbt, erwacht zum ewigen Leben

    Franz von Assisi

  17. Bewahre die Liebe in Deinem Herzen. Ohne sie ist das Leben wie ein Garten ohne Sonne, aus dem die Blumen verschwunden sind.

    Oscar Wilde

  18. Manchmal sind es die Träume, die dich überwintern lassen, die dich in der Zeit abgestorbener Liebe und erfrorener Hoffnung in zarten Bildern ahnen lassen, dass kahle Zweige morgen wieder Knospen …

  19. Die Bäume, die Blumen, die Kräuter, sie wachsen in der Stille. Die Sterne, die Sonne, der Mond, sie bewegen sich in der Stille. Die Stille gibt uns eine neue Sicht der Dinge.

    Mutter Theresa

  20. Vier Dinge dürfen uns nicht blenden: Die Vertraulichkeit des Fürsten, die Schmeichelei der Damen, das Lächeln des Feindes und die Wärme des Winters; denn sie sind von kurzer Dauer.

  21. Einer allein ist nicht einmal gut im Paradiese.

  22. Vorurteile ablegen heißt vereinsamen.

    Emanuel Wertheimer

  23. Wir haben das Leben nicht verloren. Es wohnt vor uns im Gotteslicht.

  24. Dein Leben fand ein unerwartet schnelles Ende Doch die Spuren deines Lebens, in Gedanken, Bildern, Augenblicken, werden uns immer an dich erinnern. Du wirst immer in unserer Mitte bleiben.

  25. Wohltaten, still und rein gegeben, sind Tote, die im Grabe leben, sind Blumen, die im Sturm bestehn, sind Sternlein, die nicht untergehn.

    Matthias Claudius

  26. Es wachsen Glaube und Unschuld nur am Baume der Kindheit noch; jedoch sie währen nicht.

    Dante Alighieri

  27. Ein kleiner Ring begrenzt unser Leben, und viele Geschlechter reihen sich dauernd an ihres Daseins unendliche Kette.

    Johann Wolfgang von Goethe

  28. Der Tag geht vorüber, das Leben flieht dahin, und doch freut der Narr sich auf den Feiertag.

  29. Macht ist eine Leiter mit angesägten Sprossen.

    Philip Chesterfield

  30. Je länger das Leben dauert, desto kürzer wird es.

  31. Liebe ist wie Suppe: der erste Löffel ist heiß, die folgenden werden immer kälter.

  32. Jedes Ding kann nur von einer äußeren Ursache zerstört werden.

    Baruch de Spinoza

  33. Je schöner und voller die Erinnerung, desto schwerer ist die Trennung. Aber die Dankbarkeit verwandelt die Erinnerung in eine stille Freude. Man trägt das vergangene Schöne nicht wie einen Stachel …

    Dietrich Bonhoeffer

  34. Vieles kann der Mensch entbehren, nur den Menschen nicht

    Ludwig Börne

  35. Eine Stimme, die vertraut war, schweigt. Ein Mensch, der immer da war, ist nicht mehr. Was bleibt, sind glückliche Erinnerungen, die uns niemand nehmen kann.

  36. Mit Kindern vergehen die Jahre wie im Flug. Doch Augenblicke werden zu Ewigkeiten.

  37. Das Leben endet nicht, es endet nur die Sendung und Sterben ist ein Schritt zum Ziele der Vollendung

  38. Was einer ist, was einer war, beim Scheiden wird es offenbar. Wir hören's nicht, wenn Gottes Weise summt, wir schaudern erst, wenn sie verstummt

    Hans Carossa

  39. Meine Zeit steht in deinen Händen.

  40. Die Genußsucht frißt alles auf, am liebsten aber das Glück.

    Marie von Ebner-Eschenbach