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November Sprüche

1057 Sprüche — Seite 3

  1. "Alles geht vorüber". Wie unterschiedlich ist doch die Bedeutung dieses Satzes! In einer glücklichen Stunde wirkt er ernüchternd. Angesichts von Kummer und Schmerz hingegen, tröstlich.

    Abraham Lincoln

  2. Wenn du die Einsamkeit fürchtest, versuche nicht gerecht zu sein.

    Jules Renard

  3. Im Unglück lernt man sich selbst am besten kennen, weil man nicht mehr durch Freunde abgelenkt wird.

    Samuel Johnson

  4. Die Freundschaft, die zu einem Ende kommen kann, hat nie richtig angefangen.

    Publius Syrus

  5. Es ist schwerer, eine Träne zu stillen, als tausend zu vergiessen.

  6. Das Land, das die Fremden nicht beschützt, ist zum Untergang verurteilt.

    Johann Wolfgang von Goethe

  7. Hoffnung ist scheinbar endlos wie der Ozean, doch jeder Ozean endet irgendwann an einer Küste.

  8. Du bist ins Leere entschwunden, aber im Blau des Himmels hast du eine unfassbare Spur zurückgelassen, im Wehen des Windes unter Schatten ein unsichtbares Bild.

    Rabindranath Tagore

  9. Trauer kann man nicht sehen, nicht hören, kann sie nur fühlen. Sie ist ein Nebel, ohne Umrisse. Man möchte diesen Nebel packen und fortschieben, aber die Hand fasst ins Leere.

  10. Entfernung ist nichts. Sich nah zu sein ist eine Sache des Herzens.

  11. Zahlen sind Symbole des Vergänglichen.

    Oswald Spengler

  12. Glanz und Ehren mit Hochmut gepaart, ziehen sich selbst ins Verderben.

    Laotse

  13. Die Gleichgültigkeit ist wie das Eis an den Polen: Sie tötet alles.

    Honoré de Balzac

  14. Wie das Wetter an Maria Himmelfahrt, so der ganze Herbst sein mag. (15. August)

  15. Man sagt "in jungen Jahren" und "in alten Tagen". Weil die Jugend Jahre und das Alter nur noch Tage vor sich hat.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  16. Die Herzen, die sich am schnellsten geben, nehmen sich am schnellsten zurück.

  17. Jesus lebt, mit ihm auch ich! Tod, wo sind nun deine Schrecken? Jesus lebt und wird auch mich von dem Tode auferwecken.

    Christian Fürchtegott Gellert

  18. Heiraten tut nicht halb so weh wie Alleinsein.

    John Knittel

  19. Wünsche dir entflohene Stunden, helle Freuden nicht zurück; denn das Glück ist nie entschwunden; was verschwindet, ist kein Glück.

    L. Schnabel

  20. Man kann auch die Gesellschaft einem Feuer vergleichen, an welchem der Kluge sich in gehöriger Entfernung wärmt; nicht aber hineingreift wie der Tor, der dann, nachdem er sich verbrannt hat, in di …

    Arthur Schopenhauer

  21. Der Mensch ist derart in den Menschen verliebt, dass er, wenn er der Stadt entflieht, doch wieder die Menge sucht, d. h., er will die Stadt auch auf dem Lande wiederherstellen.

    Charles Baudelaire

  22. Die Menschen kann man entbehren, aber mancher braucht einen Freund.

  23. Gibt es denn eine Welle, die für sich allein ist im Weltmeer?

  24. Wer den schlechtesten Gebrauch von seiner Zeit macht, jammert am meisten, dass sie so knapp ist.

    Jean de la Bruyère

  25. Die Natur scheint es weise eingerichtet zu haben, dass die Torheiten der Menschen schnell vorübergehen; doch die Bücher verewigen diese.

    Michel de Montaigne

  26. Man ist nur einmal jung. Aber wie lange dieses eine Mal dauert, das ist die Frage.

  27. Lorent im Sonnenschein, wird der Herbst gesegnet sein. (05. Sept.)

  28. Man muss sich beeilen, wenn man etwas sehen will, alles verschwindet

    Paul Cezanne

  29. Glück ist ein illusorischer Zustand, ein sich Anklammern an Vergängliches

    John Knittel

  30. Der Mensch steht heute vor der Alternative: Untergang des Menschen oder Wandlung des Menschen.

    Karl Theodor Jaspers

  31. Wer darauf wartet, für wichtige Dinge Zeit zu haben, dem läuft sie davon.

    Else Pannek

  32. Man soll dort bleiben,wo man sich glücklich fühlt. Glück ist ein transportempfindliches Möbelstück.

    William Somerset Maugham

  33. Liebe ist ein Glas, das zerbricht, wenn man es zu unsicher oder zu fest anfasst.

  34. Geduld ist die Stütze der Schwäche, Ungeduld der Ruin der Stärke.

    Charles Caleb Colton

  35. Das Schöne, das sterblich ist, vergeht, aber nicht das Kunstwerk.

    Leonardo da Vinci

  36. Es gibt nichts, das so absolut ist wie Zeit und nichts, das so relativ ist wie ihre Dauer.

    Josef Bordat

  37. Alles ist eine Modesache: Gottesfurcht ist eine Modesache und die Liebe und die Krinoline und ein Ring in der Nase

    Sören Kierkegaard

  38. Alles zerfällt im Augenblick, wenn man nicht ein Dasein erschaffen hat, das über dem Sarge noch fortdauert. Um wen bei seinem Alter Söhne, Enkel und Urenkel stehen, der wird oft tausend Jahre alt.

    Adalbert Stifter

  39. Unglückliches Geschick der Menschen! Kaum ist der Geist zu seiner Reife gelangt, beginnt der Körper dahinzuwelken.

    Charles-Louis de Montesquieu

  40. Es gibt Diebe, die nicht bestraft werden und einem doch das kostbarste stehlen: die Zeit.

    Napoleon