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November Sprüche

1192 Sprüche — Seite 29

  1. Wir bemerken die Zeit nur aus ihrem Verluste.

    Edward Young

  2. Eine Seele ohne Gedanken muss, wie ein Gebäude ohne Einwohner, bald in Verfall geraten.

    Edward Young

  3. Was nicht auf das Gesetz gegründet war, wird auch, vom Gesetz nicht geschützt, zugrunde gehen.

    Ferdinand Ebner

  4. Nichtstun ist die Weisheit derjenigen, die den Untergang von Narren miterlebt haben.

    George Meredith

  5. Die Zivilisation ist nichts anderes als ein Farbanstrich, der vom nächsten Regen fortgewaschen wird.

    Auguste Rodin

  6. Der Mensch sagt: Die Zeit vergeht. Die Zeit sagt: Der Mensch vergeht.

  7. Des Mannes Witz zu Ende geht, wenn er in großen Zorn gerät.

    Bernhard Freidank

  8. Auf Erden nichts geschaffen ist, was hat Bestand für lange Frist.

    Bernhard Freidank

  9. Glück ist recht wie ein Ball; Wer steiget, soll fürchten den Fall.

    Bernhard Freidank

  10. Gar oft ist ohne Recht zerronnen, was ohne Recht man hat gewonnen.

    Bernhard Freidank

  11. Unsere größte Not liegt im inneren Versiegen der Lebensquellen, und kein Mittel von draußen her kann diese Not erfassen und lindern.

    Sebastian Faber

  12. Ehe sie den Wert des Lebens erkannt, haben die meisten es schon halb durcheilt.

    Theodor Toeche-Mittler

  13. Das Leben zehrt den Tod auf, und nicht der Tod das Leben.

    Johann Jakob Wilhelm Heinse

  14. Seine Individualität wahren muss man immer, denn was sich nicht durch immer neue Selbsttätigkeit erhält, löst sich auf nach dem allgemeinen Gesetz des Werdens und Vergehens.

    Fanny Lewald

  15. Es gibt für den Sterblichen kein Zurück; auch nicht eine Minute kehrt in gleicher Weise wieder.

    Sophie Alberti

  16. Verpasste Gelegenheiten kommen nicht wieder. Aber sie lehren uns, neue wahrzunehmen.

    Henriette Wilhelmine Hanke

  17. Altersproblem: Die Zeit nimmt ab und die Langsamkeit zu.

    Henriette Wilhelmine Hanke

  18. Das, wofür du keinen Sinn hast, geht für dich verloren, wie die Farbenwelt dem Blinden.

    Karoline Friederike Louise M. von Günderrode

  19. Liebe ist die größte Überzeugung. Ist diese zu überwinden, so lieben wir nicht mehr.

    Rahel Varnhagen von Ense

  20. Wir sehen in den Kunstwerken aller Zeiten es am deutlichsten, wie das Menschengeschlecht sich verändert hat, wie niemals dieselbe Zeit wiedergekommen ist, die einmal da war

    Philipp Otto Runge

  21. Wir vertreiben uns die Zeit so lange, bis sie uns vertreibt.

    August Pauly

  22. Was sind wir, wenn all das, was wir zu sein glauben, was uns schwer und tastbar und wirklich macht, nur geliehene Bausteine sind, aus denen nach uns andere wieder aufgebaut werden können?

    August Pauly

  23. Gleicht das Leben nicht einem Akrobaten, der auf einer rollenden Kugel läuft, sich mit Kunst lange oben hält, aber endlich doch herunter muss aus Müdigkeit?

    August Pauly

  24. Es ist dem Verstand selber nicht wohl, wenn er ganz allein zurückgeblieben ist in der Seele eines Menschen und alles fortgegangen ist, was warm war.

    August Pauly

  25. Auch unsere Wünsche sterben, wenn sie alt werden.

    August Pauly

  26. Was wir so oft »Liebe« nennen, ist doch nichts weiter als ein kurzer Sinnenrausch. Ist er in seiner Sonderheit verflüchtigt, so tritt größtenteils herbe Unbefriedigung und nicht selten Trennung ein.

    Heinrich Martin

  27. Die meisten Männer, die auf der Welt vorwärts kommen, vergessen das Vergnügen während der Zeit, in der sie ihr Vermögen erarbeiten; sie warten, bis sie es geschafft haben, und dann ist es für sie zu s …

    Samuel Pepys

  28. Dem Elend wolle nie mit Spötterworten nahen. Wer glaubte wohl sein Glück von ewigem Bestand?

    August Lafontaine

  29. Kein Mörder hat ewiges Leben, das in ihm bleibt.

    Friedrich Wilhelm Kaulisch

  30. Das Leben ist wie ein Hauch, das eine Weile sichtbar ist und dann wieder verschwindet

  31. Ich habe einen Horror vor dem Tod. Die Toten sind so schnell vergessen. Aber nach meinem Tod muss man sich einfach an mich erinnern.

    Emily Elizabeth Dickinson

  32. Küh und Schafe gehen miteinander, aber der Adler steigt allein.

  33. Wo Eulen und Kauze einander gute Nacht sagen.

  34. Geistreiche Menschen wären oft einsam ohne die Flachköpfe, die stolz auf sie sind

    Marquis de Vauvenargues

  35. Wer ein volles Gefäß trägt, muss das Gedränge vermeiden, und wessen Seele am Überlaufen ist, einsame Wege gehn.

    Emil Gött

  36. Alles Große und Wertvolle ist mit Einsamkeit verknüpft.

    John Steinbeck

  37. Der Weg des Menschen zu Gott heisst in seiner steilsten Strecke - Einsamkeit

    Carl Hilty

  38. Vor dem Sterben ist es gut, wenn der Mensch alleine ist.

    Reinhold Messner

  39. Wer genau wissen will, was er wert ist, braucht nur zu beobachten, was er tut und denkt, wenn er allein ist.

    Franz Edler von Pernwald Schönthan

  40. Wer Gefühle zeigt, lebt aus sich heraus — intensiv und doch geschützt. Wer seine Gefühle nicht verdeutlichen kann, lebt in sich hinein, vor sich hin — wehrlos.

    Else Pannek