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November Sprüche

1192 Sprüche — Seite 27

  1. Nichts, was wir lieben, nimmt uns der Tod; es lebt weiter in unserm innersten Wesen, wie es vorher in uns gelebt hat.

    Richard Fedor Leopold Dehmel

  2. Auf dieser Erde gehören Leben und Tod zusammen. Das Reich Gottes kennt nur noch das Leben, nicht mehr den Tod.

    Philipp Dessauer

  3. Jeder Lenz bringt neue Lieder, jeder Tag bringt neues Licht. Vieles in der Welt kehrt wieder, doch die schöne Schulzeit nicht.

  4. ...... lerne Menschen kennen, denn sie sind veränderlich. Die dich heute Freundin nennen, schimpfen morgen über dich.

  5. Warte mit dem Lächeln nicht, bis du glücklich bist, denn es könnte ja passieren, dass du dann gestorben bist.

  6. Über Vergangenes mache dir keine Sorge, dem Kommenden wende dich zu.

  7. Die Gedanken kommen wieder, die Überzeugungen pflanzen sich fort, die Zustände gehen unwiederbringlich vorüber.

    Johann Wolfgang von Goethe

  8. Ist es das Gute selbst an der schlimmsten Zeit, dass sie vergeht, ist eben dies das Schlimme auch an der besten

    Dante Alighieri

  9. Fernsehen. Fern von der Realität und jeglichem Sachverstand das nahende Ende sehen.

    Julian Scharnau

  10. Wenn nur die Zeit nicht so verginge, aber sie vergeht so wahnsinnig.

    Franziska Gräfin zu Reventlow

  11. Je mehr sich Glück auf Glück häuft, desto mehr Gefahren laufen sie, auszugleiten und alle miteinander niederzustürzen.

    Baltasar Gracián y Morales

  12. Zügellosigkeit hat zur natürlichen Folge Erschlaffung, Missbrauch der Freiheit den Verlust derselben.

    Friedrich von Schlegel

  13. Die Entsagungen sind vergänglich, ihr Lohn aber bleibt beständig.

    Jean-Jacques Rousseau

  14. Das Leben gleicht dem Feuer: Es beginnt mit Rauch und endigt mit Asche

  15. Schönheit ist wie eine Leibrente; wenn die Schönheit stirbt, so hört die Zahlung auf, und sie stirbt immer jung

    August von Kotzebue

  16. Wer eine neue wissenschaftliche Wahrheit entdeckt, musste vorher fast alles, was er getan hatte, zerstören.

    José Ortega y Gasset

  17. Lass uns heute Träume pflücken von dem Lebensbaum. Morgen ist es vielleicht zu spät, und alles bleibt ein Traum.

  18. Ein Tontopf wird früher oder später brechen, ein Feldherr früher oder später fallen.

  19. Viele Werke der Alten sind Fragmente geworden. Viele Werke der Neueren sind es gleich bei der Entstehung.

    Friedrich von Schlegel

  20. Rosen pflücke, Rosen blühn Morgen ist nicht heut! Keine Stunde laß entfliehen, Flüchtig ist die Zeit!

    Johann Wilhelm Ludwig Gleim

  21. Was wäre das Leben ohne Hoffnung? Ein Funke, der aus Kohle springt und verlischt.

    Johann Christian Friedrich Hölderlin

  22. Schönheit ist Gesetzmäßigkeit. Schönheit erscheint, solange die Gesetzmäßigkeit empfunden wird. Sie schwindet, wenn unsere Sinne die Gesetzmäßigkeit nicht mehr erkennen.

    Walter Rathenau

  23. Das Alte stürzt, es ändert sich die Zeit, und neues Leben blüht aus den Ruinen.

    Friedrich von Schiller

  24. Das Leben besteht nicht aus siebzig Jahren, sondern die siebzig Jahre bestehen aus einem fortwehenden Leben, und man hat allemal gelebt und genug gelebt, man sterbe, wann man will.

    Jean Paul

  25. Das Alte wird nie alt, es wird nur alt das Neue.

    Friedrich Rückert

  26. Alles, was in der Welt verdorben worden ist, das ist aus guten Gründen verdorben worden.

    Georg Friedrich Wilhelm Hegel

  27. Gebraucht die Zeit, sie geht so schnell von hinnen, doch Ordnung lehrt euch Zeit gewinnen.

    Johann Wolfgang von Goethe

  28. Ein jeder Tag bricht dir was ab von deiner Schönheit bis ins Grab.

    H. J. Christoph von Grimmelshausen

  29. Tröste dich, die Stunden eilen, und was all dich drücken mag, auch die schlimmste kann nicht weilen, und es kommt ein anderer Tag.

    Theodor Fontane

  30. Sobald die Demokratie das, was sie sucht, die Gleichheit, erreicht hat, so gibt sie wohlfreien Preises die Freiheit auf

    Francois René de Chateaubriand

  31. Tadel ist dem Künstler weit nützlicher als Lob: wer vom Tadel zu Grunde geht, war dieses Unterganges wert. Nur wen er fördert, hat die wahre innere Existenzberechtigung.

    Richard Wagner

  32. Das Glück ist kein Geschenk- nur ein Darlehen.

    Theodor Fontane

  33. Ein jeder Kelch verschäumt, das Schönste welkt, und nichts auf Erden währt.

    Rupert Johann Hammerling

  34. Helden leben gern. Sie wissen wie kostbar und verletzlich Leben ist, haben Herz und Rückgrat es zu schützen.

    Else Pannek

  35. Republiken enden durch Luxus, Monarchien durch Armut

    Charles-Louis de Montesquieu

  36. Die Zeit ist schnell, noch schneller ist das Schicksal. Wer feig des einen Tages Glück versäumt, er holt’s nicht ein, und wenn ihn Blitze trügen

    Theodor Körner

  37. Wie schnell der Dank der Menschen doch verweht und Undank wird!

    Sophokles

  38. Wehe, die Welt ist alt, und der Abend für die menschlichen Dinge ist gekommen; und wer jetzt geboren wird, erhält Vernunft und Bewegung zu spät.

    Giacomo Leopardi

  39. Die Folianten vergilben, der Städte gelehrter Glanz erbleicht, aber das Buch der Natur erhält jedes Jahr eine neue Auflage.

    Hans Christian Andersen

  40. Man glaub gewöhnlich, es gibt keine Steigerungsform von tot. Diese gibt es aber doch: ausgestorben

    Martin Kessel