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November Sprüche

1192 Sprüche — Seite 28

  1. Wie schnell alle Sterne verschwinden, sobald sich die Sonne erhebt.

    Friedrich von Bodenstedt

  2. Mit jeder untergehenden Monarchie verdunkelt sich der Himmel, denn er verliert einen Stern. Republik, das ist freigesetzte Scheußlichkeit

    Anatole France

  3. Wir sind das, was dann übrig bleibt, wenn das Vergängliche von uns genommen ist.

    Karl Robert Eduard von Hartmann

  4. Das Leben ist wie ein geschicktes Zahnausziehen. Man denkt immer, das Eigentliche sollte erst kommen, bis man plötzlich sieht, das alles vorbei ist

    Otto von Bismarck

  5. Auch Quellen und Brunnen versiegen, wenn man zu oft aus ihnen schöpft

    Demosthenes

  6. Liebe verhungert nicht, aber sie stirbt oft an Verdauungsstörung.

    Anne Lenclos

  7. Es ist unmöglich, zweimal in denselben Fluss zu springen. Auch wenn wir in dieselben Flüsse steigen, fließt immer anderes Wasser herbei

    Heraklit von Ephesos

  8. Das Geschwätz zweier Menschen kann Häuser zum Einsturz bringen.

  9. Karriere ist ein Pferd, das ohne Reiter vor dem Tor der Ewigkeit anlangt.

    Thomas Hobbes

  10. Selbst ein dickes Seil fängt an einem Faden zu faulen an

  11. Vor der Ewigkeit ist alles nichtig.

    Michail Bakunin

  12. Wer die Zeit verklagen will, dass so zeitig sie verraucht, der verklage sich nur selbst, dass er sie nicht zeitig braucht

    Friedrich von Logau

  13. Wie kurz ist das Leben. Und warum wollen wir es mit unseren Beängstigungen noch mehr verkürzen?

    Ludwig Tieck

  14. Einer schlechten Sache müssen ihre Gegner nur unbegrenzten Spielraum lassen, sich selbst zugrunde zu richten.

    Richard Rothe

  15. Die Lust der Zerstörung ist gleichzeitig eine schaffende Lust.

    Michail Bakunin

  16. Lüge mag siegen, aber die Triumphe der Lüge sind bloß die Triumphe eines Tages.

    Thomas Babington Macaulay

  17. Zukunft ist etwas, was die meisten erst lieben, wenn es Vergangenheit geworden ist.

    Herman Melville

  18. Hoffnung ist der Kampf der Seele, die von dem, was vergänglich ist, losbricht und ihre Zeitlosigkeit bezeugt.

    Herman Melville

  19. Und darein, woraus die Dinge entstehen, vergehen sie auch wieder, wie es bestimmt ist.

    Antiphon

  20. Die Zeit ist nur ein Wort oder ein Maß, aber kein reales Wesen.

    Antiphon

  21. Doch wie einen Zug im Brettspiel das Leben zu wiederholen das gibt es nicht.

    Antiphon

  22. Das Leben ist zu kurz für eine große Geschichte.

    Mary Wortley Montagu

  23. Selbst Kleider aus guten Perioden des Lebens sollten nicht verwahrt werden, denn man soll in altes Glück nicht zurück kriechen. Es ist somit Kraftvergeudung, alte Kleider zu tragen, sich mit seinen ei …

    Prentice Mulford

  24. Ungeduld treibt entweder das Gewünschte fort oder verzögert zumindest sein Kommen.

    Prentice Mulford

  25. Es gibt Tausende von Dingen, Ereignissen, Szenen in jedem, auch dem glücklichsten Leben, die viel besser vergessen wären; am meisten wohl die „glücklichen Erinnerungen“ - weil auch Glück ranzig wird.

    Prentice Mulford

  26. Keine Wunde ist in mir so vernarbt, dass ich sie ganz vergessen könnte

    Francesco Petrarca

  27. Alles besiegt und raubt die geizende Zeit, den Ruhm auch, und schafft uns ein zweites Sterben.

    Francesco Petrarca

  28. Ein ganz klein wenig Süßes kann viel Bitteres verschwinden lassen

    Francesco Petrarca

  29. Das Leben eilt dahin, und auch nicht eine kurze Zeit lässt es sich halten.

    Francesco Petrarca

  30. Und wenn schon in keinem Lebensalter irgend etwas von langer Dauer ist, so ist im Alter alles auf das kürzeste befristet.

    Francesco Petrarca

  31. Alle Lust der Welt ist ein kurzer Traum nur!

    Francesco Petrarca

  32. Jeder Schritt im Leben ist ein Schritt dem Tode entgegen.

    Casimir Delavigne

  33. Das Wissen kommt und geht, die Weisheit bleibt.

    Alfred Lord Tennyson

  34. Küsse vergehen, Kochkunst bleibt bestehen

    George Meredith

  35. Das Glück liegt im Wünschen. Erfüllung ist zugleich Zerstörung.

    Herbert Spencer

  36. Mit dem Menschen ist es wie mit dem Baum: er wächst von innen her und verdorrt auch so.

    Hermann Stehr

  37. Liebt das, was ihr zum zweiten Mal nie wiedersehen werdet.

    Alfred de Vigny

  38. In jedem Jahr sind die schönsten Tage am kürzesten.

    Otto Weiss

  39. Es gibt dumme Gedanken, die man nicht eher los wird, als bis man sie ausgeführt hat

    Otto Weiss

  40. Man badet zweimal nicht im selben Bach, erwacht nicht zweimal zu demselben Leben.

    Edward Young