gratis-spruch.de Logogratis-spruch.de

Sprüche über Anerkennung

532 Sprüche — Seite 10

Der Wunsch nach Anerkennung begleitet den Menschen weit tiefer, als es äußere Höflichkeit vermuten lässt. Gesehen, gewürdigt und im eigenen Bemühen ernst genommen zu werden, gehört zu den stillen Bedürfnissen jeder Person. Darum berührt dieses Thema Selbstwert, Leistung und zwischenmenschliche Gerechtigkeit zugleich.

Ihre Ambivalenz zeigt sich darin, dass Anerkennung stärken kann, aber nicht zum einzigen Maßstab eines Lebens werden darf. Die Sprüche zu diesem Thema fragen nach echtem Verdienst, nach äußeren Urteilen und innerer Unabhängigkeit und machen sichtbar, wie fein die Grenze zwischen Würdigung und Abhängigkeit verläuft.

  1. Vermögen und Ehre sind die beiden Dinge, deren Verletzung die Menschen am meisten kränkt.

    Nicolaus Machiavelli

  2. Wenn man gute Leistungen verlangt, sollte man auch bereit sein, dafür zu bezahlen.

  3. Besser in Ehren sterben, als sich durch feige Flucht retten.

    Roald Amundsen

  4. Wenn man wenig stiehlt, kommt man ins Gefängnis. Wenn man viel stiehlt, macht man Karriere.

  5. Manche Menschen gelten nur deshalb etwas in der Welt, weil ihre Fehler die Fehler der Gesellschaft sind.

    François de la Rochefoucauld

  6. Bewundern kann der Mensch allein, und alles Bewunderung Erregende ist ein Bote Gottes.

    Clemens Brentano

  7. Schreibe nicht auf deine Rechnung das, wovon anderen das Verdienst gebührt. Suche selbst zu verdienen, dass man dich um deinetwillen ehre.

    Adolph Freiherr von Knigge

  8. Es ist sicher eine schöne Sache, aus gutem Haus zu sein. Aber der Verdienst gebührt den Vorfahren.

    Plutarch

  9. Es gibt bestimmte Fehler, welche - gut dargestellt - besser glänzen als Tugenden!

    François de la Rochefoucauld

  10. Wie wär's, wenn du es mal erprobst, und, wo berechtigt, andre lobst? Und stell dir vor, wenn du erst merkst, dass du mit Lob Menschen auch stärkst!

    Karl-Heinz Söhler

  11. Geduld verlieren heißt Würde verlieren.

  12. Beachtung braucht der Mensch wie die Blume die Sonne

  13. Blumen sind die schönen Worte und Hieroglyphen der Natur, mit denen sie uns andeutet, wie lieb sie uns hat.

    Johann Wolfgang von Goethe

  14. Wir lieben immer die Menschen, die uns bewundern. Aber nicht immer die, die wir bewundern.

    François de la Rochefoucauld

  15. Das Schönste, was man jemand auf der Welt antun kann, ist, sich von ihm belehren zu lassen.

    John Steinbeck

  16. Die Großen schätzen den Menschen nur in dem Grade, in welchem sie Nutzen von ihm ziehen können.

    Johann Heinrich Pestalozzi

  17. Man muss die Leute an ihren Einfluss glauben lassen – Hauptsache ist, dass sie keinen haben

    Ludwig Thoma

  18. Lob macht gute Menschen besser und schlechte schlechter.

    Thomas Fuller

  19. Achte jedes Mannes Vaterland, aber das deinige liebe!

    Gottfried Keller

  20. Größe ist nicht, Anerkennungen zu erhalten, sondern sie zu verdienen

    Aristoteles