Sprüche über Anerkennung
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Der Wunsch nach Anerkennung begleitet den Menschen weit tiefer, als es äußere Höflichkeit vermuten lässt. Gesehen, gewürdigt und im eigenen Bemühen ernst genommen zu werden, gehört zu den stillen Bedürfnissen jeder Person. Darum berührt dieses Thema Selbstwert, Leistung und zwischenmenschliche Gerechtigkeit zugleich.
Ihre Ambivalenz zeigt sich darin, dass Anerkennung stärken kann, aber nicht zum einzigen Maßstab eines Lebens werden darf. Die Sprüche zu diesem Thema fragen nach echtem Verdienst, nach äußeren Urteilen und innerer Unabhängigkeit und machen sichtbar, wie fein die Grenze zwischen Würdigung und Abhängigkeit verläuft.
Nicht durch Deine selbstständigen Meinungen kannst Du zur wahren Geltung gelangen, sondern durch die Handlungen, die aus ihnen hervorgehen.
— Heinrich Martin
Ein Held kann man sein, auch ohne die Erde zu verwüsten
— Nicolas Boileau-Despreaux
Alle Belohnung muss bis zum Urheber gehen. Wenn der Urheber belohnt wird, so kann sich kein Fehler einschleichen.
— Lü Bu We
Ein Feld zu bestellen ist nicht weniger ehrenvoll, als ein Gedicht zu schreiben
— Booker T. Washington
Nächstenliebe - Wahrhaftig, die Kunst ist's, was man verehren muss, nicht den Künstler; der ist nichts mehr als ein schwaches Werkzeug.
— Wilhelm Heinrich Wackenroder
Der Krieg ist unausbleiblich vom Elend ebensowohl vom Ruhm gefolgt.
— George Canning
Das schwache Geschlecht in seiner Selbstachtung und in der Achtung des stärkeren Geschlechts heben, heisst den ersten Schritt von der Barbarei zur Zivilisation tun.
— George Canning
Titel sind Schall und Rauch, Kronen sind nichtige Dinge.
Ich möchte gern sehr berühmt aber unerkannt bleiben.
— Edgar Degas
Kein Mann ist so frei von Eitelkeit, dass der Beifall, den die Geliebte erntet, sein Gefühl nicht höher stimmt.
— Karl Detlef, Pseudon.v. Klara Bauer
Eine Dame, die den Mut hat, eine glänzende Bewerbung zurückzuweisen, verdient die höchste Achtung, es beweist, dass sie wahr und ohne Berechnung ist.
— Karl Detlef, Pseudon.v. Klara Bauer
Die Menschen kann man leicht verachten, aber nicht ihre Achtung entbehren.
— Karl Detlef, Pseudon.v. Klara Bauer