gratis-spruch.de Logogratis-spruch.de

Sprüche über Anerkennung

532 Sprüche — Seite 24

Der Wunsch nach Anerkennung begleitet den Menschen weit tiefer, als es äußere Höflichkeit vermuten lässt. Gesehen, gewürdigt und im eigenen Bemühen ernst genommen zu werden, gehört zu den stillen Bedürfnissen jeder Person. Darum berührt dieses Thema Selbstwert, Leistung und zwischenmenschliche Gerechtigkeit zugleich.

Ihre Ambivalenz zeigt sich darin, dass Anerkennung stärken kann, aber nicht zum einzigen Maßstab eines Lebens werden darf. Die Sprüche zu diesem Thema fragen nach echtem Verdienst, nach äußeren Urteilen und innerer Unabhängigkeit und machen sichtbar, wie fein die Grenze zwischen Würdigung und Abhängigkeit verläuft.

  1. Denn wer als Meister geboren, der hat unter Meistern den schlimmsten Stand

    Richard Wagner

  2. Der Mensch setzt Ruhm an wie das Schwein Fett

  3. Karriere ist ein Pferd, das ohne Reiter vor dem Tor der Ewigkeit anlangt.

    Thomas Hobbes

  4. Ruhm ist Vorzug, denen bekannt zu sein, die einen nicht kennen

    Nicolas Chamfort

  5. Große Männer sind die Koeffizienten ihres Jahrhunderts.

    Hermann Ludwig Ferdinand von Helmholtz

  6. Was ein Mensch gilt oder wert ist, ist, wie bei allen anderen Dingen, sein Preis, das heißt so viel, wie für den Gebrauch seiner Kraft gegeben wird.

    Thomas Hobbes

  7. Der Morgen ist die Jugend des Tages. Alles ist heiter, frisch und leicht. Man soll ihn als Quintessenz des Lebens betrachten und gewissermaßen heilig halten.

    Arthur Schopenhauer

  8. Jeder braucht Lob, Anerkennung, Streicheleinheiten. Die Menschen haben panische Angst vor Liebesentzug.

    Nikolaus B. Enkelmann

  9. Man erwirbt sich eine Menge Ruhm – was immer das sein mag –, wenn man in der richtigen Weise über sich reden lässt.

    David Herbert Lawrence

  10. Der Ruhm, welcher von denen flieht, die ihn suchen, folgt denen nach, welche sich nicht um ihn bemühen.

    Jacob Christoph Burckhardt

  11. Sprichwörtlich heißt es: Kein Mensch ist unersetzlich. Aber die wenigen, die es eben doch sind, sind groß.

    Jacob Christoph Burckhardt

  12. Wer sich fürchtet, Verantwortung zu übernehmen, wird immer mehr der Willkür anderer preisgegeben, und muss zusehen, wie der größere Gewinn aus seinen Fähigkeiten Fremden zufließt.

    Prentice Mulford

  13. Wer sich selbst gering wertet, wird von anderen nicht so hoch eingeschätzt, wie es der Fall wäre, wenn er Selbstachtung zeigte

    Prentice Mulford

  14. Alles besiegt und raubt die geizende Zeit, den Ruhm auch, und schafft uns ein zweites Sterben.

    Francesco Petrarca

  15. Es ist eine viel schlimmere Art des Stolzes, andere zu verkleinern, als sich selbst zu erheben.

    Francesco Petrarca

  16. Dem Lorbeer verdanke ich nichts an Wissen, wohl aber viel an Neid und Anfeindung.

    Francesco Petrarca

  17. Wer uns nicht loben kann, der schimpft uns nicht.

    Karl Wilhelm Ramler

  18. Friede ist die Achtung vor dem Recht des anderen

    John Reed

  19. Durch Anerkennung und Aufmunterung kann man in einem Menschen die besten Kräfte mobilisieren

    Charles M. Schwab

  20. Nur der Ehrgeiz altert nicht, und das, woran sich das tatenlose Alter am meisten freut, ist nicht, wie man behauptet, das Geld, sondern die Ehre.

    Thukydides