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Sprüche über Gott

805 Sprüche — Seite 10

Wo menschliche Sprache an ihre Grenze gerät, beginnt oft das tastende Reden von Gott. In diesem Thema verdichten sich Ehrfurcht, Trost, Zweifel und die Sehnsucht nach einem Sinn, der über das Sichtbare hinausweist. Seit Jahrhunderten suchen Menschen Worte für das, was sie trägt, erschüttert oder rettet.

Seine religiöse Tiefe entfaltet sich nicht nur in Gewissheiten, sondern ebenso im Fragen, Hoffen und Vertrauen. Die Sprüche zu diesem Thema spiegeln jene Bewegung des Herzens, die zwischen Demut und Zuversicht ihren Ausdruck sucht und im Glauben mehr erkennt als bloße Lehre oder fromme Formel.

  1. In deine Hände lege ich voll Vertrauen meinen Geist. Du hast mich erlöst, Herr, du treuer Gott.

  2. Ich glaube, dass auch unsere Fehler und Irrtümer nicht vergeblich sind, und dass Gott es nicht schwerer ist, mit ihnen fertig zu werden, als mit unseren vermeintlichen Guttaten

    Dietrich Bonhoeffer

  3. Möge der Herr Dich in seiner Hand halten - aber nie seine Faust zu fest zumachen.

  4. Es ist nicht auszudenken, was Gott aus den Bruchstücken unseres Lebens machen kann, wenn wir sie ihm ganz überlassen.

    Blaise Pascal

  5. Gott möge bei dir auf deinem Kissen ruhen, dich schützend in seiner hohlen Hand halten. Deine Wege mögen dich aufwärts führen, freundliches Wetter begleite deinen Schritt. Wind stärke dir deinen R …

  6. Wir wissen, dass Gott bei denen, die ihn lieben, alles zum Guten führen wird.

  7. Ob´s draußen stürmt, ob´s draußen schneit, das soll mich nicht betrüben; ist´s doch die frohe Weihnachtszeit, die alle Kinder lieben. Da geht ein Engel durch die Welt, der alle Wünsche höret, und …

  8. Sage mir, zu wem du betest, wenn es dir gut geht, und ich will dir sagen, wie fromm du bist.

    Kurt Tucholsky

  9. Niemand empfängt einen Segen nur für sich selbst.

    Friedrich von Bodelschwingh

  10. Gott hat den Menschen erschaffen, weil er vom Affen enttäuscht war. Danach hat er auf weitere Experimente verzichtet.

    Mark Twain

  11. Gott hätte die Welt nicht erschaffen, wenn sie nicht unter allen möglichen die beste wäre.

    Gottfried Wilhelm Leibniz

  12. Die Zeit, Gott zu suchen, ist dieses Leben. Die Zeit, Gott zu finden, ist der Tod. Die Zeit, Gott zu besitzen, ist die Ewigkeit.

  13. Gott will in manchen Fällen keinen andern Dank, als dass man seine Hände hin hält

  14. Wenn Gott auf der 5-Tage-Woche bestanden hätte, gäbe es heute keine Menschen.

    Oscar Wilde

  15. Bewundern kann der Mensch allein, und alles Bewunderung Erregende ist ein Bote Gottes.

    Clemens Brentano

  16. Gott gab uns nur einen Mund, weil zwei Mäuler ungesund. Mit dem einen Maule schon schwatzt zuviel der Erdensohn.

    Christian Johann Heinrich Heine

  17. Es ist höchste Weisheit, an einen Gott zu glauben, der straft und belohnt

    Voltaire

  18. Als Gott die Welt erschuf, da schuf er den Mann und das Weib, nicht Herrn und Knecht, nicht Juden und Christen, nicht Arme und Reiche.

    Ludwig Börne

  19. Du kamst, du gingst mit leiser Spur, ein flücht'ger Gast im Erdenreich; Woher? Wohin? Wir wissen nur: Aus Gottes Hand in Gottes Hand.

    Ludwig Uhland

  20. Gott gibt jedem Vogel einen Regenwurm, aber er bringt ihn ihm nicht ins Nest.