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Sprüche über Gott

805 Sprüche — Seite 14

Wo menschliche Sprache an ihre Grenze gerät, beginnt oft das tastende Reden von Gott. In diesem Thema verdichten sich Ehrfurcht, Trost, Zweifel und die Sehnsucht nach einem Sinn, der über das Sichtbare hinausweist. Seit Jahrhunderten suchen Menschen Worte für das, was sie trägt, erschüttert oder rettet.

Seine religiöse Tiefe entfaltet sich nicht nur in Gewissheiten, sondern ebenso im Fragen, Hoffen und Vertrauen. Die Sprüche zu diesem Thema spiegeln jene Bewegung des Herzens, die zwischen Demut und Zuversicht ihren Ausdruck sucht und im Glauben mehr erkennt als bloße Lehre oder fromme Formel.

  1. Wir müssen bereit werden, uns von Gott unterbrechen zu lassen.

    — Dietrich Bonhoeffer

  2. Möge der Weg sich vor dir öffnen, und möge Gott mit dir sein.

  3. Ein Mensch, der Gott gehorcht, erwählt das beste Teil; ein Mensch, der Gott verlässt, verlässt sein eignes Heil.

    — Christian Fürchtegott Gellert

  4. Die recht Frommen haben sogar ihren Gott, um den nächsten damit zu schikanieren.

    — Emil Gött

  5. Gotteskinder, göttliche Keime sind wir. Einst werden wir sein, was unser Vater ist.

    — Novalis

  6. Wenn alle Menschen sich bei der Hand fassen, ist Gott fertig.

    — Christian Friedrich Hebbel

  7. Eine Frau ist das Mächtigste auf Erden, und in ihrer Hand liegt es, den Mann dahin zu leiten, wo Gott ihn haben will.

    — Henrik Johan Ibsen

  8. Die Quelle des Ideals ist der heiße Durst nach Ewigkeit, die Sehnsucht nach Gott, also das Edelste unsrer Natur.

    — Friedrich von Schlegel

  9. Gott und Natur sind zwei Dinge, die sich vollkommen gleich sind

    — Friedrich von Schiller

  10. Wen Gott strafen will, dem schenkt er eine geltungsbedürftige Frau.

    — Johann Kaspar Lavater

  11. Höheres gibt es nicht, als der Gottheit sich mehr als andere Menschen zu nähern und von hier aus die Strahlen der Gottheit unter das Menschengeschlecht zu verbreiten

    — Ludwig van Beethoven

  12. Wir haben kein Recht zu fragen, warum Gott das, was er tut, so tut.

    — John Henry Newman

  13. Gebt euch nicht mit Kleinem zufrieden, Gott erwartet Großes!

    — Katharina von Siena

  14. Wein ist Gottes zweitbestes Geschenk an den Mann.

    — Ambrose Bierce

  15. Gott verfehlt nie, uns zu helfen, wenn die Zeit da ist und wenn wir von unserer Seite aus alles getan haben, was wir konnten

    — Vinzenz von Paul

  16. Herr, gib ihm die ewige Ruhe. Und das ewige Licht leuchte ihm. Lass ihn ruhen in Frieden.

  17. Im Westen hat man Christus verloren, und deshalb kommt der Westen zu Fall, einzig und allein deshalb.

    — Fjodor M. Dostojewski

  18. Überlassen wir uns der göttlichen Vorsehung; sie weiß genau das herbeizuführen, was wir brauchen.

    — Vinzenz von Paul

  19. Wollst endlich sonder Grämen aus dieser Welt uns nehmen durch einen sanften Tod! Und, wenn du uns genommen, lass uns in Himmel kommen, du unser Herr und unser Gott.

    — Matthias Claudius

  20. Gott trifft selbst durch das Dach des eigenen Hauses.