gratis-spruch.de Logogratis-spruch.de

Sprüche über Gott

805 Sprüche — Seite 24

Wo menschliche Sprache an ihre Grenze gerät, beginnt oft das tastende Reden von Gott. In diesem Thema verdichten sich Ehrfurcht, Trost, Zweifel und die Sehnsucht nach einem Sinn, der über das Sichtbare hinausweist. Seit Jahrhunderten suchen Menschen Worte für das, was sie trägt, erschüttert oder rettet.

Seine religiöse Tiefe entfaltet sich nicht nur in Gewissheiten, sondern ebenso im Fragen, Hoffen und Vertrauen. Die Sprüche zu diesem Thema spiegeln jene Bewegung des Herzens, die zwischen Demut und Zuversicht ihren Ausdruck sucht und im Glauben mehr erkennt als bloße Lehre oder fromme Formel.

  1. Wem's Gott vergönnt, der wird schlafend reich.

  2. Wer Gott finden will, muss sich selbst verlieren.

  3. Laß Gott einen guten Mann sein.

  4. Gottes Zeiger geht langsam, aber richtig.

  5. Gottes Rechnung fehlt nicht.

  6. Gott ist nicht ein so schlechter Wirt, dass er nicht eine Zeche sollte borgen können.

  7. Gott ist kein Bayer, er läßt sich nicht spotten.

  8. Gott läßt sich keinen flächsernen Bart flechten.

  9. Du musst ein guter Kerzenmacher sein, wenn du Gott eine wächserne Nase drehen willst.

  10. Man muss mit Gott in die Hände speien und anfangen.

  11. Geh mit Gottes Gnade durch Schatten und Licht an ferne Gestade, zu uns bitte nicht

    Berthold Auerbach

  12. Es gibt keine andere Brücke in den Himmel als das Kreuz

    Abraham a Sancta Clara

  13. Nicht das macht frei, dass wir nichts über uns anerkennen wollen, sondern eben, dass wir etwas verehren, was über uns ist.

    Johann Wolfgang von Goethe

  14. Nicht dem Menschen, der Gottheit nur geziemt die Rach' und Strafe.

    Christian Dietrich Grabbe

  15. Ein Geist, der auf zur Gottheit strebt, muß zwar vom Staube sich erheben: doch kann, wer nicht der Erde lebt, auch nicht vom Himmel leben.

    Johann Georg Jacobi

  16. Um allein zu leben, muß man sehr einem Gotte oder ganz einem Tier ähnlich sein.

    Baltasar Gracián y Morales

  17. Mit tiefer Ehrfurcht schau' ich die Schöpfung an, denn du, Namenloser, du schufest sie!

    Friedrich Gottlieb Klopstock

  18. Das Genie ist die Macht, Gott der menschlichen Seele zu offenbaren.

    Franz Liszt

  19. Gott liebt den kleinen Mann. Er hat so viele von seiner Sorte gemacht.

    Abraham Lincoln

  20. Du sollst zu stolz sein, Gott zu rufen, wenn du noch nicht am Ende deiner Menschenkräfte bist.

    Gorch Fock