gratis-spruch.de Logogratis-spruch.de

Sprüche über Gott

805 Sprüche — Seite 11

Wo menschliche Sprache an ihre Grenze gerät, beginnt oft das tastende Reden von Gott. In diesem Thema verdichten sich Ehrfurcht, Trost, Zweifel und die Sehnsucht nach einem Sinn, der über das Sichtbare hinausweist. Seit Jahrhunderten suchen Menschen Worte für das, was sie trägt, erschüttert oder rettet.

Seine religiöse Tiefe entfaltet sich nicht nur in Gewissheiten, sondern ebenso im Fragen, Hoffen und Vertrauen. Die Sprüche zu diesem Thema spiegeln jene Bewegung des Herzens, die zwischen Demut und Zuversicht ihren Ausdruck sucht und im Glauben mehr erkennt als bloße Lehre oder fromme Formel.

  1. Auch Götter sterben, wenn niemand mehr an sie glaubt.

    — Jean-Paul Sartre

  2. Ein Mensch ohne Wissenschaft ist wie ein Soldat ohne Degen, wie ein Acker ohne Regen, er ist wie ein Wagen ohne Räder, wie ein Schreiber ohne Feder; Gott selbst mag die Eselsköpfe nicht leiden.

    — Abraham a Sancta Clara

  3. Spät habe ich Dir meine Liebe geschenkt, Schönheit Du meines Gottes, urewig alt und urewig neu

    — Augustinus

  4. Dein Tun sei wahr, dein Sinn sei klar, fromm dein Gemüt, Gott dich behüt

  5. Als Gott die Zeit schuf, hat er genug davon gemacht

  6. Gott sei Dank, dass der Spaß nicht totzukriegen ist in dieser mürrischen Welt.

    — Wilhelm Raabe

  7. Ach, könnte nur dein Herz zu einer Krippe werden! Gott würde noch einmal ein Kind auf Erden.

    — Angelus Silesius

  8. Wenn Gott gewollt hätte, dass sie mich anlabern, dann wären sie meine Frau geworden.

  9. Ich würde lieber alle Fabeln der Legenden, des Talmud und des Koran glauben, als dass das Gefüge des Universums ohne einen Geist ist.

    — Albert Camus

  10. Die Absicht, dass der Mensch glücklich sei, ist im Plan der Schöpfung nicht enthalten.

    — Sigmund Freud

  11. Wen Gott grüßt, der soll es ihm danken.

  12. Möge Gott das Wasser in deinem Brunnen nie versiegen lassen. Möge Gott die Milch deiner Kuh nie versiegen lassen. Möge Gott die Quelle deiner Wohltaten, die du anderen erweist, nie versiegen lassen …

  13. Freuen wir uns darüber, dass Gott dem Esel keine Hörner gab.

  14. Dient einander, ein jeder mit der Gabe, die er empfangen hat, als die guten Haushalter der mancherlei Gnade Gottes.

  15. Wer nicht Gott, sondern den Menschen gefallen will, dessen Tugend leidet an Knochenfraß und geht unter.

    — Johann Geiler von Kayserberg

  16. Sie sind nicht mehr zwei, sondern eins. Was aber Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen.

  17. Gott sei vor Dir um Dir den Weg der Befreiung zu zeigen. Gott sei hinter Dir,um Dir den Rücken zu stärken für den aufrechten Gang. Gott sei neben Dir, eine gute Freundin und ein guter Freund an De …

  18. Der Tod, den die Menschen fürchten, ist die Trennung der Seele vom Körper. Den Tod aber, den die Menschen nicht fürchten, ist die Trennung von Gott.

    — Augustinus

  19. Stark wie der Tod ist die Liebe. Auch Wasserfluten löschen sie nicht aus.

  20. Wir sind alle schuldig, einander zu verzeihen, sofern wir wollen, dass Gott uns verzeiht.

    — Ulrich Zwingli