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Sprüche über Gott

805 Sprüche — Seite 8

Wo menschliche Sprache an ihre Grenze gerät, beginnt oft das tastende Reden von Gott. In diesem Thema verdichten sich Ehrfurcht, Trost, Zweifel und die Sehnsucht nach einem Sinn, der über das Sichtbare hinausweist. Seit Jahrhunderten suchen Menschen Worte für das, was sie trägt, erschüttert oder rettet.

Seine religiöse Tiefe entfaltet sich nicht nur in Gewissheiten, sondern ebenso im Fragen, Hoffen und Vertrauen. Die Sprüche zu diesem Thema spiegeln jene Bewegung des Herzens, die zwischen Demut und Zuversicht ihren Ausdruck sucht und im Glauben mehr erkennt als bloße Lehre oder fromme Formel.

  1. Die Gottesvorstellung der Menschen ist ihr ideal verwirklichtes Streben nach Vollkommenheit.

    — Alfred Adler

  2. Denn von Gottes hoher Liebe Ist nicht menschliche verschieden; Beide sind nur Güte, Hoffnung, Glauben, Stärke, Freude, Frieden.

    — Richard Ritter Kralik von Meyrswalden

  3. Für den gläubigen Menschen steht Gott am Anfang, für den Wissenschaftler am Ende aller seiner Überlegungen.

    — Max Planck

  4. Denn Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.

  5. Wer den lebendigen Gott von Angesicht zu Angesicht sehen will, soll ihn nicht am leeren Firmament seiner Gedankenwelt suchen, sondern in der Menschenliebe.

    — Fjodor M. Dostojewski

  6. Gott schläft im Stein, träumt in der Pflanze, erwacht im Tier und handelt im Menschen.

  7. Christus steht nicht hinter uns als unsere Vergangenheit, sondern vor uns als unsere Hoffnung.

    — Friedrich von Bodelschwingh

  8. Die Freuden des Himmels mögen durch zwei Dinge gesteigert werden: dass Gott dich beim Namen ruft und dass dein Schutzengel ein Loblied auf dich anstimmt.

  9. Groß sind die Werke des Herrn, kostbar allen, die sich an ihnen freuen.

  10. Ich wünsche dir zur Kommunion, dass Gott Vater und Gott Sohn beschützen dich mit Segen auf allen deinen Wegen. Dann wanderst fromm und glücklich du der gold'nen Himmelspforte zu.

    — Ernst Moritz Arndt

  11. Gott hat jedem Menschen die Fähigkeit verliehen, etwas zu erreichen. Keinen Menschen hat er ohne alle Talente gelassen.

    — Martin Luther King

  12. Gott ist die Freude. Deshalb hat er die Sonne vor sein Haus gestellt.

    — Franz von Assisi

  13. Gott gab uns die Erinnerung, damit wir im Dezember Rosen haben können

  14. Die Botschaft jeder Religion lautet, dass der Mensch nicht wirklich Mensch ist, wenn er nicht seinen Schöpfer preist.

    — Mahatma Gandhi

  15. Dem Mutigen hilft Gott.

    — Friedrich von Schiller

  16. Man hat so viele Gegner, aber nur einen Gott

    — Mark Twain

  17. Wer glaubt,ohne Suchen Gott finden zu können, der glaubt zuviel.

    — Angelus Silesius

  18. Die Menschen in ihrer Überheblichkeit sind wie die umherspringenden Frösche; aber sie können nicht so weit springen, als dass sie Gott zu verletzen vermöchten. Sie wollen ihre Flügel ausbreiten, aber …

    — Johannes Calvin

  19. Töricht handelt aber, wer den Ungläubigen beweisen will, die Schrift sei Gottes Wort. Denn das kann ohne den Glauben nicht erkannt werden

    — Johannes Calvin

  20. Wir wissen, dass wir auf diese Erde niedergesetzt sind, um mit einem Herzen und aus einem Munde Gott zu loben, und dass dies das Ziel unseres Lebens ist

    — Johannes Calvin