Sprüche über Gott
805 Sprüche — Seite 2
Wo menschliche Sprache an ihre Grenze gerät, beginnt oft das tastende Reden von Gott. In diesem Thema verdichten sich Ehrfurcht, Trost, Zweifel und die Sehnsucht nach einem Sinn, der über das Sichtbare hinausweist. Seit Jahrhunderten suchen Menschen Worte für das, was sie trägt, erschüttert oder rettet.
Seine religiöse Tiefe entfaltet sich nicht nur in Gewissheiten, sondern ebenso im Fragen, Hoffen und Vertrauen. Die Sprüche zu diesem Thema spiegeln jene Bewegung des Herzens, die zwischen Demut und Zuversicht ihren Ausdruck sucht und im Glauben mehr erkennt als bloße Lehre oder fromme Formel.
Mit jedem Kind, das dir begegnet, ertappst du Gott auf frischer Tat.
— Martin Luther
Möge Gott deinen Lebensunterhalt nicht verringern und auch die Gesellschaft deiner Freunde nicht.
Du hast mich wunderbar geschaffen.
Fast jeder hat Gefühl für die Natur, der eine mehr, der andere minder, aber nur wenig gibt es, die fühlen: Gott ist Geist.
— Vincent van Gogh
Gott ist immer in uns, nur wir sind selten zu Hause.
— Eckhart von Hochheim
Was wir selbst tun können, das dürfen wir Gott nicht überlassen.
— Gorch Fock
Jedes Kind ist kostbar. Jedes ist ein Geschöpf Gottes.
— Mutter Theresa
Ein Einäugiger wird Gott erst in dem Moment danken, da er einen Blinden begegnet.
Gott wünscht, dass wir den Tieren beistehen, wenn es vonnöten ist. Ein jedes Wesen in Bedrängnis hat gleiches Recht auf Schutz.
— Franz von Assisi
Wenn ich Christi Diener bin, gilt mir einzig und allein das Zeugnis meines Gewissens immer mehr als der Beifall der ganzen Welt.
— Johannes Calvin
Hebe deinen Blick von der Erde zum Himmel - welch bewundernswürdige Ordnung zeigt sich da!
— Leo Tolstoi
Nicht Gott ist relativ, und nicht das Sein, sondern unser Denken.
— Albert Einstein
Frohsinn, Freude ist eine Form der Erfüllung des göttlichen Willens.
— Leo Tolstoi
Wer sich in Gott geborgen weiß, sieht das ganze Leben in einem anderen Licht.
— Rainer Haak
Denn die Glückseligkeit ist nichts anderes als die Zufriedenheit des Gemüts, die aus der intuitiven Erkenntnis Gottes entspringt.
— Baruch de Spinoza
Gott handelt nur nach den Gesetzen seiner Natur und von niemandem gezwungen.
— Baruch de Spinoza
Der Himmel auf Erden ist überall, wo ein Mensch von Liebe zu Gott, zu seinen Mitmenschen und zu sich selbst erfüllt ist.
— Hildegard von Bingen
Gottes Schutz scheint uns entbehrlich, solange wir ihn besitzen.
— Antonius von Padua
Christus will keine Bewunderer, sondern Nachfolger,
— Sören Kierkegaard
Du bist Gottes Werkzeug. Er verlangt deinen Dienst, nicht deine Ruhe. Tu um Gottes willen etwas Tapferes.
— Ulrich Zwingli