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Sprüche über Macht

755 Sprüche — Seite 3

Wo Einfluss wächst, zeigt sich oft schneller als irgendwo sonst, wer ein Mensch wirklich ist. Macht kann ordnen, schützen und gestalten, sie kann aber ebenso verführen, verhärten und den Blick für Verantwortung verstellen. Gerade darum ist sie eines der aufschlussreichsten Themen für moralische und politische Betrachtung.

Entlarvend wird sie vor allem dort, wo sie nicht mehr als Dienst, sondern als Besitz missverstanden wird. Die Sprüche zu diesem Thema untersuchen das Verhältnis von Stärke und Maß, Herrschaft und Pflicht und erinnern daran, dass wahre Größe sich im Umgang mit Macht bewährt, nicht im bloßen Besitz von ihr.

  1. Man kann dem Volk wohl Gehorsam befehlen, aber kein Wissen.

    Konfuzius

  2. Ein ruhiges Meer macht keine erfahrenen Seeleute

  3. Wissen ist Macht, wie falsch gedacht! Wissen ist wenig – Können ist König

    Peter Rosegger

  4. Im Februar Schnee und Eis macht den Sommer heiß.

  5. Wer Unrecht, das ihm zugefügt wird, schweigend hinnimmt, macht sich mitschuldig.

    Mahatma Gandhi

  6. Gewalt findet nie den Weg zum Herzen

    Jean-Baptiste Molière

  7. Die Natur ist unerbittlich und unveränderlich, und es ist ihr gleichgültig, ob die verborgenen Gründe und Arten ihres Handelns dem Menschen verständlich sind oder nicht.

    Galileo Galilei

  8. Regen am St. Ulrichstag, macht die Birnen stichig und mad. (04. Juli)

  9. Gesetze sind wie Spinnweben, in denen kleine Fliegen sich fangen, aber keine Wespen oder Hornissen.

    Jonathan Swift

  10. Auch der Blitz macht zick zack - aber er trifft

  11. Jedermann kann zornig werden. Das geht leicht. Aber der richtigen Person gegenüber zornig werden, im richtigen Maß, zur rechten Zeit, zum rechten Zweck und auf die richtige Weise - das liegt nicht …

    Aristoteles

  12. Man kann niemals eine Revolution machen, um damit eine Demokratie zu gründen. Man muss eine Demokratie haben, um eine Revolution herbeiführen zu können.

    Gilbert Keith Chesterton

  13. Der Geist denkt, das Geld lenkt.

    Oswald Spengler

  14. Aber die wirklich Freien gehorchen: nicht einem Machthaber, sondern dem Gefühl ihrer Pflicht

    Theodor Fontane

  15. Müde macht uns die Arbeit, die wir liegenlassen, nicht die, die wir tun.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  16. Über eine Entfernung von tausend Meilen wirkt nur noch Menschlichkeit nicht aber Macht.

  17. Habe nie Angst davor, in der Minderheit zu sein. Wenn das Recht bei der Minderheit liegt, wird die Minderheit eines Tages die Mehrheit sein.

    William Jennings Bryan

  18. Gehorchen mag, wer nicht zu herrschen weiß.

    William Shakespeare

  19. Man muss des Geldes Herr, nicht Diener sein!

    Seneca

  20. In Amerika regiert der Präsident für vier Jahre und der Journalismus für immer und ewig.

    Oscar Wilde