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Sprüche über Mensch

938 Sprüche — Seite 26

Zwischen Vernunft und Irrtum, Mitgefühl und Überheblichkeit bewegt sich das Bild vom Menschen seit jeher. Kein anderes Wesen kann so viel erschaffen, zerstören, hoffen, erinnern und sich zugleich über sich selbst täuschen. Darin liegt die Faszination dieses Themas, das nie nur Bewunderung, sondern immer auch Selbstprüfung verlangt.

Seine Widersprüchlichkeit ist kein Makel am Rand, sondern der eigentliche Kern des Menschseins. Die Sprüche zu diesem Thema beleuchten Würde und Schwäche, Verantwortung und Verblendung und zeigen, wie eng Größe und Fehlbarkeit im menschlichen Wesen miteinander verflochten sind.

  1. Was der Mensch im Innersten sein Leben lang empfindet, wahrnimmt, fühlt, denkt, begehrt - das erlebt ihm keiner nach.

    Ernst Thälmann

  2. Der Mensch ist die Medizin des Menschen.

  3. Kein Mensch hat Geist genug, um niemals langweilig zu sein

    Marquis de Vauvenargues

  4. Je weiser und besser ein Mensch ist, um so mehr Gutes bemerkt er in den Menschen.

    Blaise Pascal

  5. Der Mensch bringt sein Haar täglich in Ordnung - warum nicht auch sein Herz?

  6. Der Mensch: ein Wesen, das am Ende einer Woche Arbeit entstand, als Gott bereits sehr müde war.

    Mark Twain

  7. Der höhere Mensch ist mehr verbittert, wenn ihn die Menschen nicht beachten.

  8. Der Mensch trägt die Last, der er gewachsen ist.

  9. Was an einem Menschen wirklich wertvoll ist, ist der Teil, den wir nicht verstehen.

    George Bernard Shaw

  10. Jeder Mensch hat es verdient, für einen anderen Menschen an erster Stelle zu stehen.

  11. Der Mensch ist frei geboren, und überall liegt er in Ketten

    Jean-Jacques Rousseau

  12. Was der Mensch aus sich macht, das ist er.

    Adolph Kolping

  13. Der Mensch verlangt nicht so sehr nach Gott als nach dem Wunder.

    Fjodor M. Dostojewski

  14. Charme ist die Art, wie ein Mensch ja sagt, ohne dass ihm eine bestimmte Frage gestellt worden war.

    Albert Camus

  15. Der wirklich freie Mensch ist der, der eine Einladung zum Essen ausschlagen kann, ohne dafür einen Vorwand angeben zu müssen.

    Jules Renard

  16. Der Mensch ist das einzige Tier, das freundschaftlichen Verkehr mit seinen Opfern pflegen kann bis es sie verspeist.

    Samuel Butler

  17. Ein edler Mensch kann nie sein kindliches Herz verlieren.

    Max von Schenkendorf

  18. Viel Gutes kann der Mensch vollbringen, ohne sich ein Opfer zumuten zu müssen.

    Albert Schweitzer

  19. Die Pflicht gegen sich selbst besteht darin, dass der Mensch die Würde der Menschheit in seiner eigenen Person bewahre.

    Immanuel Kant

  20. Die wichtigste Stunde in unserem Leben ist immer der gegenwärtige Augenblick; der bedeutsamste Mensch ist immer der, der uns gerade gegenübersteht; das notwendigste Werk in unsere Leben ist stets …

    Eckhart von Hochheim