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Sprüche über Mensch

938 Sprüche — Seite 35

Zwischen Vernunft und Irrtum, Mitgefühl und Überheblichkeit bewegt sich das Bild vom Menschen seit jeher. Kein anderes Wesen kann so viel erschaffen, zerstören, hoffen, erinnern und sich zugleich über sich selbst täuschen. Darin liegt die Faszination dieses Themas, das nie nur Bewunderung, sondern immer auch Selbstprüfung verlangt.

Seine Widersprüchlichkeit ist kein Makel am Rand, sondern der eigentliche Kern des Menschseins. Die Sprüche zu diesem Thema beleuchten Würde und Schwäche, Verantwortung und Verblendung und zeigen, wie eng Größe und Fehlbarkeit im menschlichen Wesen miteinander verflochten sind.

  1. Der Mensch muss das Gute und Große wollen, das Übrige hängt vom Schicksal ab.

    Friedrich Wilhelm Heinrich Alexander von Humboldt

  2. Manchmal ist es schwerer, einen einzigen Menschen als ein ganzes Volk zu beherrschen.

    Marquis de Vauvenargues

  3. Hoch Gestellte kennen das Volk nicht und denken auch gar nicht daran, es kennen zu lernen.

    Marquis de Vauvenargues

  4. Jede Zeit wie jeder Mensch hat ein gewisses Gedankenfeld, über das hinaus nichts wahrgenommen wird.

    Bertha Freifrau von Suttner

  5. Der Mensch ist immer noch der beste Computer

    John F. Kennedy

  6. Nicht der Mensch hat am meisten gelebt, welcher die höchsten Jahre zählt, sondern derjenige, welcher sein Leben am meisten empfunden hat.

    Jean-Jacques Rousseau

  7. Das sicherste Mittel, arm zu bleiben, ist, ein ehrlicher Mensch zu sein.

    Napoleon

  8. Jeder Mensch hat ein Brett vor dem Kopf. Es kommt nur auf die Entfernung an.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  9. Kein kluger Mensch hat jemals gewünscht, jünger zu sein.

    Jonathan Swift

  10. Der Mensch ist ein Raubtier mit manchmal humanen Ansätzen

    Friedrich Dürrenmatt

  11. Eine neue Rolle des Lebens spielt der Mensch am wärmsten und besten

    Jean Paul

  12. Der Mensch ist eher geboren als der Amtmann.

  13. Die Zeit geht hin, und der Mensch gewahrt es nicht.

    Dante Alighieri

  14. Menschenherz und Meeresboden sind unergründlich.

  15. Lege deinem Mitmenschen Steine in den Weg; er mag sich daraus etwas bauen

    Johann Wolfgang von Goethe

  16. Die Menschen verstehen nicht, welch große Einnahmequelle in der Sparsamkeit liegt

    Marcus Tullius Cicero

  17. Der einzige Mist, auf dem nichts wächst, ist der Pessimist.

    Theodor Heuss

  18. Wer dich verschmäht, du edler Wein, der ist nicht wert, ein Mensch zu sein.

    Joachim Perinet

  19. Trügerisch hängt über den Menschen die Zeit, rollt mit sich dahin des Lebens Flut.

    Pindar

  20. Das ganze Jahrhundert ist ein Wettrennen nach großen Zielen mit kleinen Menschen

    Jean Paul