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April Sprüche

1551 Sprüche — Seite 17

  1. Kein Tier ist so wild, dass nicht menschliche Mühe es zähmen könnte; und die menschliche Seele, die alles zu zähmen vermag, soll nicht zu zähmen sein?

    Erasmus von Rotterdam

  2. Für das neue Jahr wünsche ich Dir soviel, wie der Regen Tropfen hat, soviel Liebe wie die Sonne Strahlen hat und soviel Gutes wie der Regenbogen Farben hat!

  3. Frühling lässt sein blaues Band wieder flattern durch die Lüfte; süße, wohl bekannt Düfte streifen ahnungsvoll das Land. Veilchen träumen schon, wollen balde kommen. Horch: von fern ein leiser …

    Eduard Mörike

  4. Das Herz und die Rose sind das einzig unvergängliche.

    Philippus Theophrastus Paracelsus

  5. Krankheiten überfallen den Menschen nicht wie ein Blitz aus heiterem Himmel, sondern sind die Folgen fortgesetzter Fehler wider die Natur.

    Hippokrates von Kós

  6. Menschenleben sind wie Blätter, die lautlos fallen. Man kann sie nicht aufhalten auf ihrem Weg.

  7. Die Sonne ist die Universalarznei aus der Himmelsapotheke.

    Friedrich Gottlieb Klopstock

  8. Der Baum kann sich den Vogel nicht aussuchen, der auf ihm landet.

  9. Die Idee des Meeres ist in einem Wassertropfen vereint.

    Baruch de Spinoza

  10. Die Natur ist ein Verschwender, der keine Kosten scheut, um sein Werk in kürzester Zeit zu vollenden.

    Thomas Alva Edison

  11. Auf rein botanischem Gebiet weilt jeder gern, der voll Gemüt.

    Wilhelm Busch

  12. Grünt die Esche vor der Eiche, gibt's im Sommer eine Bleiche.

  13. Der Vogel singt und fragt nicht, wer ihm lauscht. Die Quelle rinnt, und fragt nicht, wem sie rauscht. Die Blume blüht und fragt nicht, wer sie pflückt. O sorge, Freund, dass gleiches Tun dir glückt …

    Julius Sturm

  14. Glücklich leben und naturgemäß leben ist eins

    Seneca

  15. Freude heißt die starke Feder in der ewigen Natur

    Friedrich von Schiller

  16. Immer munter und frisch wie im Wasser der Fisch, wie im Kleefeld der Has, wie der Heuschreck im Gras, wie das Entlein im See, wie das Füchslein im Schnee, wie das Fröschlein am Bach, wie der Spatz …

  17. Freude heißt die starke Feder In der ewigen Natur. Freude, Freude treibt die Räder In der großen Weltenuhr.

    Friedrich von Schiller

  18. Ins Innere der Natur dringt kein erschaffner Geist.

    Albrecht von Haller

  19. Ein Kunstwerk ist ein Stück Natur, gesehen durch ein Temperament.

    Emile Zola

  20. Aus derselben Ackerkrume wächst das Unkraut wie die Blume und das Unkraut macht sich breit.

    Friedrich von Bodenstedt

  21. Bisweilen stelle ich mir die Farben als lebendige Gedanken vor, Wesen reiner Vernunft, mit denen ich mich auseinander setzen kann. Die Natur existiert nicht an der Oberfläche, sie geht in die Tiefe.

    Paul Cezanne

  22. Manchen gelingt es, ein Idyll zu finden, und wenn er's nicht findet, so schafft er's sich.

    Theodor Fontane

  23. Tiere und kleine Kinder sind der Spiegel der Natur.

    Epikur

  24. Ich will dein Bett aus Rosen richten und tausend zarte Reime dazu dichten.

    Christopher Marlowe

  25. Die Natur hat niemals das Herz verraten, das sie geliebt hat.

    William Wordsworth

  26. Wenn der Knecht vom Dache pieselt, denkt der Bauer, dass es nieselt.

  27. Die Jahre drehn sich wie ein Rad - der Frühling bleibt nur eine kurze Weile.

  28. Wo Frösche sind, da sind auch Störche.

  29. Wer hat es den Läusen so bald gesagt?

  30. An Romanus und Lupizinius die Sonne scheinen muss. (28. Feb.)

  31. Wenn Jakobi tagt, werden die jungen Störche aus dem Nest gejagt. (25. Juli)

  32. Mairegen auf die Saaten ist wie Dukaten.

  33. Vier Reize, die vergehen nie im viel bewegten Weltgetriebe der Reiz der Jugend und der Liebe, des Frühlings und der Poesie!

  34. Nur durch den Winter, wird der Lenz errungen.

    Gottfried Keller

  35. Sich regen bringt Segen

  36. Blumen blühen nur kurze Zeit, doch Freundschaft hält für Ewigkeit.

  37. Wo sind die Tränen von gestern Abend? Wo ist der Schnee vom vergangenen Jahr?

    Bertolt Brecht

  38. Saatengrün, Veilchenduft, Lerchenwirbel, Amselschlag, Sonnenregen, linde Luft! Wenn ich solche Worte singe, braucht es dann noch große Dinge, dich zu preisen, Frühlingstag

    Ludwig Uhland

  39. Das weiß ein jeder, wer's auch sei, gesund und stärkend ist das Ei.

    Wilhelm Busch

  40. Ja, ich bin ein Träumer ... denn nur Träumer finden ihren Weg durchs Mondlicht und erleben die Morgendämmerung bevor die Nacht erwacht.

    Oscar Wilde