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April Sprüche

1523 Sprüche — Seite 38

  1. Ich glaube fest, dass jede Blume sich an der Luft, die sie atmet, erfreut.

    William Wordsworth

  2. Gott hat die lichte, mit Sonne geschmückte Hälfte seines großen Mantels von der Erde hinweggezogen, und mit der andern schwarzen Hälfte, worin Mond und Sterne gestickt sind, das Gehäuse der Welt umhän …

    Wilhelm Heinrich Wackenroder

  3. Das Wandern und Schweifen ist eine grund- und tiefdeutsche Eigenschaft. Immerfort sind sie unterwegs. Kärrner, Kaufleute, Künstler, Dichter, Mädchen und Knaben.

    Jakob Wassermann

  4. Ein Unkraut ist nichts anderes als eine ungeliebte Blume.

    Ella Wheeler Wilcox

  5. Alle Lebewesen erscheinen mir gleich unglücklich, vom Engel bis zur Auster. Das Übel ist, geboren zu sein.

    Marie de Vichy-Chamrond (M. du Deffand)

  6. Ein Baum, der umfällt, macht mehr Lärm, als ein ganzer Wald, der wächst

  7. Es ist gut, wenn wir uns erinnern, dass das Universum – mit einer kleinen, unscheinbaren Ausnahme – sich aus den anderen zusammensetzt.

    Oliver Wendell Holmes

  8. Die Kirche sagt: Die Erde ist eine Scheibe. Ich aber weiß, dass sie rund ist, da ich ihren Schatten auf dem Mond gesehen habe; und ich habe mehr Vertrauen in einen Schatten, als in die Kirche.

    Ferdinand Magellan

  9. Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer, aber ein Kamel macht eine Wüste!

    Alfred Capus

  10. Wenn es im Süden einen Lügner gibt, so gibt es einen einzigen: die Sonne. Was sie beleuchtet wird übergroß.

    Alphonse Daudet

  11. Die Formen der Natur sind nur ein Wörterbuch, in dem der Künstler nachschlägt, um seine eigenen Vorstellungen zu verstärken.

    Ferdinand Victor Eugene Delacroix

  12. Die Natur bedarf keiner Erläuterung; um ihre Schönheit zu verstehen, genügt ein offener Blick und ein empfängliches Gemüt.

    Karl Detlef, Pseudon.v. Klara Bauer

  13. Wenn im Januar viel Nebel steigen, wird sich ein schönes Frühjahr zeigen.

  14. Kalter Valentin - früher Lenzbeginn. (14. Jan.)

  15. Wie St. Berthold gesonnen, so der Frühling wird kommen. (29. März)

  16. Jeder Lenz bringt neue Lieder, jeder Tag bringt neues Licht. Vieles in der Welt kehrt wieder, doch die schöne Schulzeit nicht.

  17. Ob gut, ob schlecht das Jahr auch sei: ein bisschen Frühling ist immer dabei!

  18. Wie das Veilchen sei bescheiden, wie der Frühling reich an Freuden.

  19. Ein neues Frühjahr zu erleben, halte ich jedesmal für eine Gnade Gottes.

    Helmuth James Graf von Moltke

  20. Eine Blume kann man abschneiden, aber den Frühling kann man nicht aufhalten.

  21. Unter der Schneelast unseres Alters grüne das Immergrün eines guten Gewissens, sprosse das Schneeglöckchen, die Botin des ewigen Frühlings.

    Friedrich Wilhelm Kaulisch

  22. Ein grüner Christtag - ein weisser Ostertag. (24. Dez.)

  23. So Ostern auf einen Sonntag fällt, ist jedes Kind seines Vaters.

  24. Da freun wir uns sehr, da suchen wir Eier die Kreuz und Quer. Husch husch im Dornenbusch flugs flugs im grünen Buchs. Husch husch husch husch! Flugs! flugs! flugs! flugs!

    August Heinrich Hoffmann von Fallersleben

  25. Regen am Johannistag, nasse Ernte man erwarten mag. (24. Juni)

  26. Regen an Alexe, wird zur alten Hexe. (17. Juli)

  27. Regnet's am Maria Magdalena-Tag, folgt stets mehr regen nach. (22. Juli)

  28. Regen an Maria Schnee,m tut dem Korn empfindlich weh. (05. August)

  29. Im August beim ersten Regen pflegt die Hitze sich zu legen.

  30. St. Ludmilla, das fromme Kind, bringt gern Regen und Wind. (16. Sept.)

  31. Regen an Dionys, viel Regen und Schnee im Winter gewiß. (09. Okt.)

  32. St. Wolfgang Regen verspricht ein Jahr voll Segen. (31. Okt.)

  33. War an Simon und Juda kein Wind und Regen da, dann bringt ihn die Cäcilia. (22. Nov.)

  34. Viel Regen im Februar - viel Sonne das ganze Jahr.

  35. Versteckt sich das Rotkehlchen in hohlen Bäumen, kommt Wind und Regen ohne Säumen.

  36. Bellt der Fuchs im grünen Wald, stellt sich ein der Regen bald.

  37. Gott gibt die Kleider nach dem Regen.

  38. Auf Märzendonner folgt ein gutes Jahr - viel Frost und Regen bringt Gefahr.

  39. Regen lässt das Gras wachsen - Wein das Gespräch.

  40. Wenn man die Wahl hat zwischen Austern und Champagner, so pflegt man sich in der Regen für beides zu entscheiden.

    Theodor Fontane