April Sprüche
1551 Sprüche — Seite 21
Der Frühling ist zwar schön; doch wenn der Herbst nicht wär', wär' zwar das Auge satt, der Magen aber leer.
— Friedrich von Logau
Liebe ist .wie's Wetter: mal stürmisch, mal still. Ein Narr, der durchs Bitten was ausrichten will.
Ich hab' mir's zur Regel gemacht, dass mich die aufgehende Sonne nie im Bett finden soll; solange ich gesund bin.
— Georg Christoph Lichtenberg
Die Deutschen haben sechs Monate Winter und sechs Monate keinen Sommer. Und das nennen sie Vaterland.
— Napoleon
Das Ziel des Lebens ist ein Leben im Einklang mit der Natur
— Zenon von Kition
Die Blume ist ein Wort, ein Ausdruck, ein Seufzer aus voller Brust
— Bettina von Arnim
Zieht ein Gewitter auf vom Berg, pfeift der Wind durch die Burg.
Es heisst, dass die Natur die Schweine geschaffen hat, damit wir schlemmen können.
Der Igel ist der Kaktus des Tierreichs.
— Ambrose Bierce
Katze: weicher, unzerstörbarer Automat, von der Natur erschaffen, damit wir danach treten können, wenn in der Familie etwas schiefgeht.
— Ambrose Bierce
Auf meinem Grabe sollen rote Rosen stehn, die roten Rosen, die sind schön
— Hermann Löns
Der Florian, der Florian, noch einen Schneemann setzen kann. (04. Mai)
Fliegen die Fledermäus' abends umher, kommt anhaltend schönes Wetter daher.
Tanzen die Mücken im Februar, gibt es ein spätes Frühjahr.
Nie verlerne, so zu lachen, wie du jetzt lachst, froh und frei, denn ein Leben ohne Lachen ist ein Frühling ohne Mai!
St. Medard keinen Regen trag, es regnet sonst wohl 40 Tag'. (08. Juni)
Und scheint die Sonne noch so schön, am Ende muss sie untergehn.
— Christian Johann Heinrich Heine
Still sitzend, nichts tuend, kommt der Frühling, und das Gras wächst von allein
Neujahrsnacht still und klar, deutet auf ein gutes Jahr.
Ich wünsche Dir die zärtliche Ungeduld des Frühlings, das milde Wachstum des Sommers, die stille Reife des Herbstes und die Weisheit des erhabenen Winters.
Schmiegsam und geschmeidig ist der Mensch, wenn er geboren wird, starr, störrisch und steif, wenn er stirbt. Biegsam, weich und zart sind die Kräuter und die Bäume im Wachstum, dürr, hart und stark i …
— Laotse
Nach meinem Tod will ich es Rosen regnen lassen
— Theresia von Lisieux
Das Laster ist die Natur des Menschen; die Tugend ist die Gewohnheit oder Maske.
— William Hazlitt
Zu Oswald wächst die Rübe bald. (05. August)
Gibt's im Juni Donnerwetter, wird auch das Getreide fetter.
Ich ziehe deshalb den Herbst dem Frühjahr vor, weil das Auge im Herbst den Himmel, im Frühjahr aber die Erde sucht.
— Sören Kierkegaard
Heiliger St. Veit regen nicht, dass es uns nicht an Gerst' gebricht!
Wenn Leute mit mir über das Wetter reden, habe ich immer das ganz sichere Gefühl, dass sie etwas anderes sagen wollen. Und das macht mich so nervös.
— Oscar Wilde
Unterm Baum im grünen Gras sitzt ein kleiner Osterhas! Putzt den Bart und spitzt das Ohr, macht ein Männchen, guckt hervor. Springt dann fort mit einem Satz und ein kleiner frecher Spatz schaut …
Die Natur ist die große Ruhe gegenüber unserer Beweglichkeit. Darum wird sie der Mensch immer mehr lieben, je feiner und beweglicher er werden wird.
— Christian Morgenstern
Tummeln die Krähen sich noch, bleibt lang des Winters Joch.
Wenn es dem Severin gefällt, dann bringt er mit die große Kält'. (08. Jan.)
Pankraz, Servaz und Bonifaz, die machen erst der Sonne Platz. (12. - 14. Mai)
Hei, juchei! Kommt herbei! Suchen wir das Osterei! Immerfort, hier und dort und an jedem Ort! Ist es noch so gut versteckt, endlich wird es doch entdeckt. Hier ein Ei! Dort ein Ei! Bald sinds zwei …
— August Heinrich Hoffmann von Fallersleben
Das Wesen des Frühlings erkennt man erst im Winter, und hinter dem Ofen dichtet man die besten Mailieder.
— Christian Johann Heinrich Heine
Gebrauchter Pflug blinkt, stehend Wasser stinkt.
Mach deine Pläne fürs Jahr im Frühling und für den Tag frühmorgens.
Ich will zum frohen Osterfest dir fröhlich gratulieren Vielleicht gelingt es irgendwo, ein Häslein aufzuspüren. Dann lege ich in seinen Korb ein Blatt mit tausend Grüßen, das soll es dir als Festgr …
Ein Baum wird noch lange kein Krokodil, wenn er jahrelang im Niger treibt.
Es gibt viele Dinge, die nicht vernünftig und doch ganz natürlich sind.
— George Bernard Shaw