April Sprüche
1551 Sprüche — Seite 5
Ich nenne es Unglaube, wenn man an einer Bittprozession um Regen teilnimmt, ohne den Regenschirm mitzunehmen.
— Anton Tschechow
Willst Gerste, Erbsen, Zwiebeln dick, so säe sie an Benedikt. (21. März)
Der Himmel ist genauso unter unseren Füßen wie über unserem Kopf.
— Henry David Thoreau
Wie eine Sonne geht das Herz durch die blassen Gedanken und löschet auf der Bahn ein Sternbild nach dem andern aus.
— Jean Paul
Auschwitz fängt da an, wo einer steht und denkt, es sind ja nur Tiere
— Theodor W. Adorno
Der große Reichtum unseres Lebens, das sind die kleinen Sonnenstrahlen, die jeden Tag auf unseren Weg fallen.
— Hans Christian Andersen
Die Blattlaus vernichtet die Pflanzen, der Rost Metall und die Lüge die Seele
— Anton Tschechow
Nicht die Blumen und Bäume, nur der Garten ist dein Eigentum
Die Natur will, dass Kinder Kinder sind, bevor sie zum Erwachsenen werden.
— Jean-Jacques Rousseau
Nimm dir ein Beispiel an der Natur, selbst an der vom Menschen verwundeten und verwüsteten. Sie ist das Herz deines eigenen Herzens.
Immer möge das Sonnenlicht auf deinem Fenstersims schimmern und die Gewissheit in deinem Herzen, dass ein Regenbogen dem Regen folgt.
Hoffnung schöpfen aus der Schönheit der Natur, das geht auch im Spätherbst bei immer weniger Licht und Sonne
Kurz bevor die Sonne aufgeht, ist die Nacht am dunkelsten.
— Selma Lagerlöf
Und dräut der Winter noch so sehr mit trotzigen Gebärden; und streut er Eis und Schnee umher, es muss doch Frühling werden.
— Franz Emanuel August Geibel
Die Sterne fürchten sich nicht, wie Leuchtkäfer zu erscheinen.
— Rabindranath Tagore
Sich Sorgen zu machen heißt, die Wolken von morgen über die Sonne von heute zu ziehen.
Wage es anzufangen! Wer das rechte Leben stets herausschiebt, gleicht dem Landmann, der am Fluss darauf wartet, dass das Wasser ausläuft, bevor er ihn überquert.
— Horaz
Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.
Die Sterne lauter ganze Noten. Der Himmel die Partitur. Der Mensch das Instrument.
— Christian Morgenstern
Ein Häuchen aus Rosen, aus Veilchen die Tür. Die Zimmer voll Liebe, das wünsche ich Dir.
Es blitzt ein Tropfen Morgentau im Strahl des Sonnenlichts; ein Tag kann eine Perle sein und ein Jahrhundert nichts.
— Gottfried Keller
In der Natur selbst trauen wir einer stolzen Frau nicht viel Zärtlichkeit, und einer zärtlichen Frau nicht viel Stolz zu.
— Gotthold Ephraim Lessing
Auch der Pfahl hofft bei des Frühlings Rückkehr, dass er grünen werde.
Hat der Abend auch keine Sonne, so hat er doch Sterne
— Karl Friedrich Wilhelm Wander
Gesegnet sei der Gott, der den Frühling und die Musik erschuf.
— Richard Wagner
Möge nach jedem Gewitter ein Regenbogen über Deinem Haus stehen.
Du bist wie eine Rose, so schön und stachelig - drum halt ich dich nur lose, doch das für ewiglich.
Schönheit ist das von uns erblickte Spiegelbild einer außerordentlichen Freude der Natur.
— Friedrich Nietzsche
Alle wahren Muster des Geschmacks sind in der Natur.
— Jean-Jacques Rousseau
Die Liebe ist vielleicht der höchste Versuch, den die Natur macht, um das Individuum aus sich heraus zu dem anderen hinzuführen. Im Wunsch such ich, den Gegenstand zu mir zu ziehen, in der Liebe w …
— José Ortega y Gasset
Ein einfacher Zweig ist dem Vogel lieber als ein goldener Käfig.
Erst müssen die raueren Stürme, die den Frühling ankündigen, verbraust sein, ehe die Blüte hervordringt.
— Wilhelm Schulz
Wir haben uns die Erde nicht unterworfen. Wir haben ihr nur tiefe Wunden geschlagen.
— Georg Simmel
Unkraut ist alles, was nach dem Jäten wieder wächst.
— Mark Twain
Wenn du stirbst, wird sich dein Körper in Tausende von Sternen verwandeln, die dann am Himmel leuchten und jeder; der in den Himmel schaut, wird sich in die Nacht verlieben
Wenn dich die Lästerzunge sticht, so laß dir dies zum Troste sagen: Die schlechtesten Früchte sind es nicht, woran die Wespen nagen.
— Gottfried August Bürger
Gebt dem kleinen Kind einen dürren Zweig, es wird mit seiner Phantasie Rosen daraus sprießen lassen
— Jean Paul
Wenn man etwas recht gründlich haßt, ohne zu wissen warum, so kann man überzeugt sein, dass man davon einen Zug in seiner eigenen Natur hat
— Christian Friedrich Hebbel
Ich weiss recht gut, dass man über die menschliche Natur nie alles wissen kann, was man wissen sollte. Nur auf eines kann man sich verlassen: dass sie immer wieder Überraschungen bereithält.
— William Somerset Maugham
Man darf am Wetter nie verzweifeln, solange noch ein blauer Fleck am Himmel steht.
— Arthur Schopenhauer