April Sprüche
1551 Sprüche — Seite 9
Mit Blitzen kann man die Welt erleuchten, aber keinen Ofen heizen.
— Christian Friedrich Hebbel
Es geht hier wie mit dem heiligen Christ und den Oster-Eiern, so bald man erfährt, wo sie herkommen, kriegt man keine mehr.
— Georg Christoph Lichtenberg
Es gibt keine noch so schöne Rose, die nicht zur Hagebutte wird.
Flüsse und Berge altern nicht.
Zärtlichkeit gleicht der Rose unter tausend Blüten. Selbst die wilde Rose umschwebt ein Hauch von Zärtlichkeit
Hebe deíne Augen auf, und du wirst die Sterne sehen!
Mit den ersten Bäumen, die gefällt werden, beginnt die Kultur. Mit den letzten Bäumen, die gefällt werden, endet sie.
Das sicherste Mittel gegen Seekrankheit: sich unter einen Apfelbaum legen.
— Horatio Nelson
Selbst in kleinsten Tautropfen kann sich die ganze Sonne widerspiegeln.
Man sieht die Blumen welken und die Blätter fallen, aber man sieht auch die Früchte reifen und neue Knospen keimen.
— Johann Wolfgang von Goethe
Wenn die Kuh am Himmel schwirrt, hat sich die Natur geirrt.
Ein Baum der fällt macht mehr Lärm, als ein ganzer Wald der wächst.
Das Wetter und meine Launen haben wenig miteinander zu tun. Ich trage meine Nebel und meinem Sonnenschein in meinem Inneren.
— Blaise Pascal
Wie vergänglich ist doch der Mensch auf dieser Erde, ein Baum überdauert ihn, eine Steinstufe wird hundertmal älter, als der Menschenfuß, der sie tritt.
— Paul Keller
Am ruhigen Fluss ist das Ufer voller Blumen.
Während ich mich an einem schwülen Tag auf den trägen Wassern des Sees treiben lasse, höre ich fast auf zu leben und fange an zu sein
— Henry David Thoreau
Was auch das Meer verschlang, die Zeit verschlang das Weh, ewig bleibt die See.
— Gorch Fock
Wenn um St. Martin Regen fällt, ist 's um den Weizen schlecht bestellt. (11. Nov.)
Regen an St. Remigius, bringt den ganzen Monat Verdruß. (01. Okt.)
Der Allerseelentag drei Tropfen Regen haben mag. (02. Nov.)
Der Mensch - ein Exempel der beispiellosen Geduld der Natur.
— Christian Morgenstern
Natur wiederholt ewig in weiterer Ausdehnung denselben Gedanken. Darum ist der Tropfen ein Bild des Meeres.
— Christian Friedrich Hebbel
Der Gebildete treibt die Genauigkeit nicht weiter, als es der Natur der Sache entspricht.
— Aristoteles
Der Duft der Blumen ist weit süßer in der Luft als in der Hand
— Francis Bacon
Was ist das Leben? Es leuchtet auf wie ein Glühwürmchen in der Nacht. Es vergeht wie der Hauch des Büffels im Winter. Es ist wie der kurze Schatten, der über das Gras huscht und sich im Sonnenunte …
Die meisten Menschen wissen gar nicht, wie schön die Welt ist, und wie viel Pracht in den kleinsten Dingen, in irgend einer Pflanze, einem Stein, einer Baumrinde oder einem Birkenblatt sich offenb …
— Rainer Maria Rilke
Die Mathematik ist eine Art Spielzeug, welches die Natur uns zuwarf zum Troste und zur Unterhaltung in der Finsternis
— Jean-Jacques Rousseau
Gott schläft im Stein, träumt in der Pflanze, erwacht im Tier und handelt im Menschen.
Der Mensch wird geboren weich und schwach, und er stirbt hart und stark. Die Gräser und Bäume treten ins Leben weich und zart und sterben trocken und dürr. Also: Das Harte und Starke begleitet den …
— Laotse
Schöne Blumen wachsen langsam, nur das Unkraut hat es eilig
— William Shakespeare
Wer nicht mit der Sonne aufsteht, wird den Tag nicht geniessen.
Wirf dein Herz über den Fluss und spring hinterher.
Schöne Dinge wachsen inmitten der Dornen.
Ein Kind ohne Mutter ist eine Blume ohne Regen.
Lieber einen zweiten Frühling als dritte Zähne.
Am Grunde des Herzens eines jeden Winters liegt ein Frühlingsahnen.
— Khalil Gibran
Und was aus der Erde gewachsen, das ging in die Erde zurück, doch die Arten, gezeugt vom Himmel, die kehrten zum himmlischen Raum.
— Mark Aurel
Am Baum des Schweigens hängt der Friede
Gott gab uns die Erinnerung, damit wir im Dezember Rosen haben können
Tausend und Abertausend Ströme fließen in das Meer, aber das Meer ist nie voll; und könnte der Mensch Stein zu Gold verwandeln, sein Herz ist nie zufrieden.