April Sprüche
1523 Sprüche — Seite 8
Selbst in kleinsten Tautropfen kann sich die ganze Sonne widerspiegeln.
Die Natur erklären wir, das Seelenleben verstehen wir.
— Wilhelm Dilthey
Wer wendet sein Gesicht nicht gerne der Zukunft zu, wie die Blumen ihre Kelche der Sonne?
— Heinrich von Kleist
Der Trieb zum Guten ist dem Menschen eingepflanzt von Natur wie dem Wasser der Trieb, bergab zu fließen.
An einem schönen Tag im Schatten zu sitzen und ins Grüne zu schauen, ist die wunderbarste Erfrischung.
— Jane Austen
Das Kamel sieht seinen eigenen Höcker nicht, aber den seiner Brüder hat es immer vor Augen.
Auch das beste Pferd kann nicht zwei Sättel tragen
Es gibt ein Naturwunder, das noch größer ist als das Meer. Das ist der Himmel.
— Victor-Marie Hugo
Ein Baum der fällt macht mehr Lärm, als ein ganzer Wald der wächst.
Vergiss nicht, dass jede Wolke, so schwarz wie sie ist, dem Himmel zugewandt, doch ihre Sonnenseite hat
— Friedrich Wilhelm Weber
Der Berg lacht nicht über den Fluß, weil er tief unten ist - und der Fluß schmäht den Berg nicht, weil er unbeweglich ist
Man sieht die Blumen welken und die Blätter fallen, aber man sieht auch die Früchte reifen und neue Knospen keimen.
— Johann Wolfgang von Goethe
Auch wenn die Sonne hinter dunklen Wolken verborgen ist, wärmt sie uns.
Das sicherste Mittel gegen Seekrankheit: sich unter einen Apfelbaum legen.
— Horatio Nelson
Die Stimme der Natur lässt sich nicht überschreien
— Christoph Martin Wieland
Tränen fallen in mein Herz, wie der Regen auf die Stadt.
— Paul Verlaine
Nicht durch die Kraft höhlet der Tropfen den Stein, sondern durch häufiges Fallen.
— Ovid
Mit Blitzen kann man die Welt erleuchten, aber keinen Ofen heizen.
— Christian Friedrich Hebbel
Wie kommen die Enten aus, die doch so breite Schnäbel haben?
Hebe deíne Augen auf, und du wirst die Sterne sehen!
Man stiehlt auch wohl der Elster ein Ei.
Wer eine Elster ausschickt, dem kommt ein bunter Vogel wieder.
Wer nicht kommt zur rechten Zeit, der muss seh'n, was übrig bleibt.
Keine Elster heckt eine Taube.
Die Elster lässt ihr Hüpfen nicht.
Mit den ersten Bäumen, die gefällt werden, beginnt die Kultur. Mit den letzten Bäumen, die gefällt werden, endet sie.
Es gibt keine noch so schöne Rose, die nicht zur Hagebutte wird.
Die Liebe ist wie Sonnenschein und gleichet einer Flamme. Doch Treue muss die Wurzel sein an solchem Lebensstamme.
Es geht hier wie mit dem heiligen Christ und den Oster-Eiern, so bald man erfährt, wo sie herkommen, kriegt man keine mehr.
— Georg Christoph Lichtenberg
Flüsse und Berge altern nicht.
Die Spitze des Berges ist nur ein Umkehrpunkt.
— Reinhold Messner
Was ist das Leben? Es leuchtet auf wie ein Glühwürmchen in der Nacht. Es vergeht wie der Hauch des Büffels im Winter. Es ist wie der kurze Schatten, der über das Gras huscht und sich im Sonnenunte …
Der Gebildete treibt die Genauigkeit nicht weiter, als es der Natur der Sache entspricht.
— Aristoteles
Der Duft der Blumen ist weit süßer in der Luft als in der Hand
— Francis Bacon
Die meisten Menschen wissen gar nicht, wie schön die Welt ist, und wie viel Pracht in den kleinsten Dingen, in irgend einer Pflanze, einem Stein, einer Baumrinde oder einem Birkenblatt sich offenb …
— Rainer Maria Rilke
Gott schläft im Stein, träumt in der Pflanze, erwacht im Tier und handelt im Menschen.
Die Mathematik ist eine Art Spielzeug, welches die Natur uns zuwarf zum Troste und zur Unterhaltung in der Finsternis
— Jean-Jacques Rousseau
Schöne Dinge wachsen inmitten der Dornen.
Der Mensch wird geboren weich und schwach, und er stirbt hart und stark. Die Gräser und Bäume treten ins Leben weich und zart und sterben trocken und dürr. Also: Das Harte und Starke begleitet den …
— Laotse
Schöne Blumen wachsen langsam, nur das Unkraut hat es eilig
— William Shakespeare