April Sprüche
1551 Sprüche — Seite 33
Dem Storch gefällt sein Klappern wohl.
Es sagt ein Storch dem andern Langhals.
Die Täublein müssen Federn lassen.
Wer keine Taube hat, der hat Mücken.
Eisern Vieh stirbt nicht.
Man sieht's am Schwanz, was es für ein Vogel ist.
Laß mir den Vogel und behalt du die Federn.
Was nicht am Vogel ist, das ist an den Federn.
Böser Vogel, böses Ei.
Jeder Vogel singt, wie ihm der Schnabel gewachsen ist.
Jedem Vogel gefällt sein Nest.
Jeder Vogel hat sein Nest lieb.
Wir wollen's an den Balken schreiben, wo's Geißen und Kälber nicht ablecken.
Bergab leite mich, bergauf schone mich, in der Ebene brauche mich, sagt das Pferd.
Eine Biene ist so gut als eine Handvoll Fliegen.
Wo man blöken hört, da sind auch Schafe im Lande.
Ein Büffel ist ein groß Tier, doch kann er keinen Fuchs fangen.
Der eine klopft auf den Busch, der andre fängt den Vogel.
Aus ungelegten Eiern werden spät junge Hühner.
Es ist kein Tierlein so vergessen, es ruht ein Stündlein auf sein Essen
An den Federn erkennt man den Vogel.
Fett schwimmt oben, und ist es auch nur Hundsfett
Je fetter der Ochs, je schlechter das Fell
Ostwaldtag muss trocken sein, sonst werden teuer Korn und Wein. (05. August)
Wie das Wetter an Kassian, hält es noch viele Tage an. (13. August)
Leuchten vor Maria Himmelfahrt die Sterne, dann hält sich das Wetter gerne. (15. August)
Maria Himmelfahrt klarer Sonnenschein, bringt meistens viel guten Wein. (15. August)
Wenn's an Joachim regnet, dann folgt ein warmer Winter. (16. August)
Ist's Lorenz und Bartel schön, bleiben die Kräuter noch lange steh'n. (24. August)
Gewitter um Bartholomä bringt Hagel und Schnee. (24. August)
An Augustin gehen die warmen Tage hin. (28. August)
St. Raimund treibt die Wetter aus. (31. August)
Wenn's im August stark tauen tut, bleibt das Wetter meistens gut.
Im August viel Regenschauer ist Verdruß für jeden Bauer.
Auf Barbara die Sonne schleicht, auf Lucia sie wiederum herschleicht. (04. Dez.)
Nach Barbara geht's frosten an, kommt's früher, ist nicht wohlgetan. (04. Dez.)
Geht Barbara im Klee, kommt das Christkind im Schnee. (04. Dez.)
St. Gerald - es wird kalt. (05. Dez.)
Ist Ambrosius schön und rein, wird Florian ein wilder sein. (07. Dez.)
Wenn zu Lucia die Gans geht im Dreck, so geht sie am Christtag auf Eis. (13. Dez.)