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Sprüche über Geld

760 Sprüche — Seite 12

Kaum etwas ordnet den Alltag so nüchtern und beeinflusst zugleich so stark die Vorstellungen von Freiheit, Sicherheit und Ansehen wie Geld. Es erleichtert vieles, ersetzt aber weder Sinn noch Charakter und wird gerade dadurch zu einem aufschlussreichen Maßstab menschlicher Wünsche. Deshalb ist dieses Thema stets auch ein moralisches.

Seine Ambivalenz zeigt sich darin, dass es nützen und verführen, schützen und entstellen kann. Die Sprüche zu diesem Thema fragen nach Maß, Wert und Abhängigkeit und erinnern daran, dass Reichtum ohne innere Ordnung oft ärmer wirkt als Bescheidenheit mit klarem Blick für das Wesentliche.

  1. Man kann für eine Empfindung nie genug bezahlen.

    Oscar Wilde

  2. Das Praktische am Urlaub ist, dass er einem nicht nur die Kraft gibt, die Arbeit wieder aufzunehmen, sondern einen auch derart pleite macht, dass einem gar nichts anderes übrig bleibt.

  3. Aller Besitz ist vom Schicksal geborgt.

    Seneca

  4. Ein Idealist ist ein Mensch, der anderen Menschen dazu verhilft, zu Wohlstand zu gelangen.

    Henry Ford

  5. Um ein Darlehen zu bekommen, muss man erst beweisen, dass man keines braucht

  6. Die Menschen haben keine Freunde, weil sie diese nicht in den Kaufhäusern kaufen können.

    Antoine de Saint-Exupéry

  7. Ehe ist vielfach nur der Kontrakt, auf dessen Bruch die Unterhaltspflicht als Konventionalstrafe steht.

    Karl Theodor Jaspers

  8. ...so dringt sich die Einsicht auf, dass das Leben ein Geschäft ist, dessen Ertrag bei weitem nicht die Kosten deckt

    Arthur Schopenhauer

  9. Wenn Zeit Geld ist, dann lebt jeder über seine Verhältnisse.

    Ludwig Anton Salomon Fulda

  10. Geld ist rund und rollt weg, aber Bildung bleibt.

    Christian Johann Heinrich Heine

  11. Das Glück wohnt nicht im Besitze und nicht im Golde, das Glücksgefühl ist in der Seele zu Hause.

    Demokrit

  12. Über seine Verhältnisse kann man nur leben, wenn man welche hat.

    Max Pallenberg

  13. Wenn der Diener reich wird und der Herr arm, so taugen beide nichts.

  14. Für Geld und gute Worte kann man alles haben.

  15. Wer sich verlässt aufs Erben, mag als ein Narr versterben

  16. Geld bringt Gunst, aber nicht Kunst.

  17. Gold ist Sold, dem ist man hold.

  18. Alle lieben das Schöne, wenige leisten es sich

    Georges Clemenceau

  19. Das Geld schließt die Hölle auf.

  20. Schmeicheleien sind wie Falschgeld: Sie machen denjenigen ärmer, der sie empfängt.

    Herbert George Wells