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Sprüche über Geld

760 Sprüche — Seite 5

Kaum etwas ordnet den Alltag so nüchtern und beeinflusst zugleich so stark die Vorstellungen von Freiheit, Sicherheit und Ansehen wie Geld. Es erleichtert vieles, ersetzt aber weder Sinn noch Charakter und wird gerade dadurch zu einem aufschlussreichen Maßstab menschlicher Wünsche. Deshalb ist dieses Thema stets auch ein moralisches.

Seine Ambivalenz zeigt sich darin, dass es nützen und verführen, schützen und entstellen kann. Die Sprüche zu diesem Thema fragen nach Maß, Wert und Abhängigkeit und erinnern daran, dass Reichtum ohne innere Ordnung oft ärmer wirkt als Bescheidenheit mit klarem Blick für das Wesentliche.

  1. Wenn ein Künstler seine herrlichen Gaben versäuft und verludert, nennt man's geniales Leben, der Schreiner, der seinen Hobel vertrinkt, ist dagegen ein Lump.

    Emil Gött

  2. Wer gut verdient, strengt sich nicht an. Wer sich anstrengt, verdient nicht gut.

  3. Du mußt auf die Pfennige achten, die Pfunde achten auf sich selbst.

    Andrew Carnegie

  4. Erreicht die Wellenfront der politischen Machbarkeit den Rand des absoluten Steueraufkommens, werden die neuen Subventionen unter anderen Begriffen und mit anderen Argumenten neu auf die Tagesordnun …

    Christa Schyboll

  5. Gott, vergib mir meine Schuld, meine Gläubiger weigern sich

  6. Kann sich irgendwer erinnern, dass die Zeiten nicht hart waren und das Geld nicht knapp?

    Ralph Waldo Emerson

  7. Was den Menschen vom Tier unterscheidet, sind seine Geldsorgen.

    Jules Renard

  8. Die Kapitalisten werden uns noch die Galgen verkaufen, mit denen wir uns erhängen!

    Wladimir Iljitsch Lenin

  9. Ein gesunder Mensch ohne Geld ist halb krank.

    Johann Wolfgang von Goethe

  10. Herzlichkeit ist die kleine Münze der Liebe

    Vinzenz von Paul

  11. Werbung ist der Versuch, das Denkvermögen des Menschen so lange außer Takt zu setzten, bis er genügend Geld ausgegeben hat.

    Ambrose Bierce

  12. Kein Staat kann seinen Bürgern mehr geben, als er ihnen vorher abgenommen hat.

    Ludwig Erhard

  13. Zeit ist Geld und Geld ist Macht. Doch keiner auf der Welt, das sei stets bedacht, hat’s mit Geld und Macht jemals zu mehr Zeit gebracht.

    Josef Bordat

  14. Wenn ich ein wenig Geld bekomme, kaufe ich mir davon Bücher. Wenn dann noch etwas übrig ist, kaufe ich mir Essen und Kleidung.

    Erasmus von Rotterdam

  15. Jeder Dummkopf mag zu Geld kommen, aber um es zu behalten, braucht es einen klugen Mann

  16. Geld gleicht dem Dünger, der wertlos ist, wenn man ihn nicht ausbreitet

    Francis Bacon

  17. Geld verloren - nichts verloren, Mut verloren - viel verloren, Ehre verloren - alles verloren!

  18. Ein andrer halt' auf Geld und Gut; ich liebe Kunst und freien Mut.

    Simon Dach

  19. Ein gutes Leben hat nur selten einen Menschen ruiniert. Was den Menschen ruiniert, glaubt mir, sind die dummen Geschäfte.

    Carl Fürstenberg

  20. Geld ist ein guter Diener, aber ein schlechter Herr.

    Henry George Bohn