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Sprüche über Geld

760 Sprüche — Seite 14

Kaum etwas ordnet den Alltag so nüchtern und beeinflusst zugleich so stark die Vorstellungen von Freiheit, Sicherheit und Ansehen wie Geld. Es erleichtert vieles, ersetzt aber weder Sinn noch Charakter und wird gerade dadurch zu einem aufschlussreichen Maßstab menschlicher Wünsche. Deshalb ist dieses Thema stets auch ein moralisches.

Seine Ambivalenz zeigt sich darin, dass es nützen und verführen, schützen und entstellen kann. Die Sprüche zu diesem Thema fragen nach Maß, Wert und Abhängigkeit und erinnern daran, dass Reichtum ohne innere Ordnung oft ärmer wirkt als Bescheidenheit mit klarem Blick für das Wesentliche.

  1. Der harte Wettbewerb führt in immer mehr Branchen zu neuen Rabatten. Selbst Zahnärzte legen inzwischen manchmal einen Zahn zu.

    Karl-Heinz Karius

  2. Geld heilt die Krankheiten nicht, sondern nur die Symptome.

    John Steinbeck

  3. Nicht Geld, sondern Schlauheit und Kraft regiert die Welt.

    John Knittel

  4. Eigentlich ist es gut, dass die Menschen der Nation unser Banken- und Währungssystem nicht verstehen. Würden sie es nämlich, so hätten wir eine Revolution vor morgen früh

    Henry Ford

  5. Wo der Geldbeutel anfängt, hört die Gemütlichkeit auf.

  6. Alle Wasser eilen der Küste, und Geld dem reichen Manne zu.

  7. Der Pfennig gilt nirgend mehr, als wo er geschlagen ist.

  8. Kein bescheidener Mann hat jemals und wird jemals ein Vermögen machen.

    Mary Wortley Montagu

  9. Sparsamkeit besteht im Auswählen, nicht im Konsum.

    Edmund Burke

  10. Der Hass, der Neid, das Geld: wie gut sie hetzen können!

    Paul Verlaine

  11. Wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Talers nicht wert.

  12. Der Natur zugefügte Verletzungen in Geldwert zu messen verleitet zur Denkweise Unwiederbringliches kaufen zu können.

    Else Pannek

  13. Wenn ein Idealist in die Geldtasche greifen muss, so wird er unwillkürlich Realist.

    Emanuel Wertheimer

  14. Man verdirbt sich die Seele allein von der Berührung mit Geld.

    Alexander Alexandrowitsch Block

  15. Die Dichter bauen Luftschlösser, die Leser bewohnen sie, und die Verleger kassieren die Miete.

    Maxim Gorki

  16. Geizige Leute sind unangenehme Zeitgenossen, aber sehr angenehme Vorfahren.

  17. Das größte Glück auf dieser Welt ist nicht Reichtum und viel Geld. Das Größte, das will ich dir nennen, ist, einen Menschen wie dich zu kennen

  18. Ein Tier, das nicht klettern kann, sollte sein Geld nicht einem Affen anvertrauen

  19. Ohne Freunde möchte niemand leben, auch wenn er alle übrigen Güter besäße.

    Aristoteles

  20. Ob jemand wieder zu Besuch kommt, erkennt man daran, wieviel Schulden er hinterlässt.

    Theodor Fontane